dtdf – Darmstädter Tage der Fotografie
Samstag 25 April 2009Heute habe ich den ganzen Tag beim Symposium der Darmstädter Tage der Fotografie verbracht und den unterschiedlichsten Vorträgen gelauscht. Es war ein super spannender Tag, sehr abwechslungsreich und interessant.
Kai Buchholz mit der spannenden Frage “Können Fotografien utopisch sein?” oder Wolf Böwig, der als Fotograf durch Asien und Afrika gewandert und so manche Eindrücke mitgebracht, sowie das Publikum mit Gedanken um die Menschenrechte in der “Festung Europa” zum denken angeregt hatte waren gleich zu Beginn spannende Vorträge.
Erwin Olaf, mit Witz und Charme frei vortragend seine Arbeiten vorstellend war ein absoluter Höhepunkt vor der MIttagspause. Seinen Arbeiten, die er wie seinen Werdegang, gespickt mit ein paar Gedanken, auf absolut unterhaltsame Art vorstellte, haben mich so fasziniert, dass ich mir gleich eines von Erwin Olafs Bücher bestellt habe.
Nachmittags gings weiter mit einem interessanten Vortag von Andreas Haderlein von der Zukunftsakademie und ein paar sehr interessanten Denkanstößen, dem Iraner Amirali Ghasemi, der seine Arbeiten und ein paar Hintergründe davon vorstellte, über die Italienerin Claudia Zanfi, die das Projekt “”Green Island” vorstellte zu Walter Schels. Sensationell wie dieser das schon etwas müde Publikum wieder aufweckte, für Lacher sorgte und trotzdem mit einer Tiefe und Leichtigkeit von seinem jungen Leben in den Enden des zweiten Weltkriegs, seinem Weg vom Schaufensterdekorateur zum Fotografen erzählte und so auch den Bogen zu seiner aktuellen Arbeit “Noch einmal Leben – eine Ausstellung über das Sterben” auf eine sehr schöne Art spannte und präsentierte. Nicht zu vergessen seine Bildbearbeitung am Negativ, dem Photoshop Vorgänger.
Wirklich begeisternd.
Ich habe mich gleich im Newsletter der Darmstädter Tage der Fotografie eingetragen, das nächste Jahr möchte ich da unbedingt wieder dabei sein und morgen geht es zu den 13 Ausstellungsplätzen, die mit Shuttle-Service verbunden sind. Leider habe ich am Freitag die Verleihung des Merck-Preises 2009 verpasst.
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Verantworlich: Thomas Thayer








