Der Faust
Samstag 06 Oktober 2007“Mein schönes Fräulein, darf ich wagen,
Meinen Arm und Geleit Ihr anzutragen?”
“Bin weder Fräulein, weder schön,
Kann ungeleitet nach Hause gehn.”
(Faust und Gretchen)
So zauberhaft beginnt die Geschichte zwischen Faust und Gretchen…
.. und endet doch so tragisch.
Tag! Ja, es wird Tag! der letzte Tag dringt herein;
Mein Hochzeittag sollt es sein!
Sag niemand, daß du schon bei Gretchen warst.
Weh meinem Kranze!
Es ist eben geschehn!
Wir werden uns wiedersehn;
Aber nicht beim Tanze.
Die Menge drängt sich, man hört sie nicht.
Der Platz, die Gassen
Können sie nicht fassen.
Die Glocke ruft, das Stäbchen bricht.
Wie sie mich binden und packen!
Zum Blutstuhl bin ich schon entrückt.
Schon zuckt nach jedem Nacken
Die Schärfe, die nach meinem zückt.
Stumm liegt die Welt wie das Grab!
(Gretchen zu Faust)
Das also war des Pudels Kern!
(Faust zu Mephisto)
Jetzt möchte ich irgendwann das Stück Faust II, Der Tragödie zweiter Teil, sehen.
Leider wird dieser Teil im Theater doch recht selten aufgeführt.
Faust – Der Tragödie erster Teil
Mittwoch 03 Oktober 2007Da steh ich nun, ich armer Tor!
Und bin so klug als wie zuvor;
(Goethe’s Faust via Project Gutenberg)
Ein wirklich beeindruckendes Werk.
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Verantworlich: Thomas Thayer








