Meine Reisefotos
Freitag 30 März 2007Google Earth ist echt eine nette Erfindung…
Ich werde jetzt auf meinem Panoramio Account auch ein paar Fotos meiner Reisen zu veröffentlichen, die eventuell ihren Weg in Google Earth finden. Mein erste Foto, aus Wien, ist erstmals “oben” abgelegt. Natürlich ist dies keine Ablösung meines Fotologs, sondern nur eine Ergänzung.
Es kann auch als Beitrag zur Gemeinschaft angesehen werden, denn ich habe auch schon durch andere Fotos fremde Eindrücke sammeln können – und die Rechte bleiben weiterhin bei mir.
Ich kann Google Earth nur empfehlen! Es ist weitaus detailierter als Google Maps und benötigt daher auch eine Installaiton auf dem PC, die aber auch bei mir problemlos läuft.
Skalven, fast wie Schafe und Ziegen
Donnerstag 29 März 2007Matalla weiß weder seinen Nachnamen noch sein Alter, scheint zwischen 30 und 40 zu sein. Alle seine Vorfahren waren Sklaven der arabischen Krieger des Stammes der Reguibat. “Meine Tante und meine Brüder sind immer noch Sklaven bei ihnen.” [...]
Matalla musste Kamele hüten. “Wir wurden manchmal gefesselt, wenn wir Tiere verloren haben. Ich habe hier eine Narbe”, sagt er und zeigt auf seinen Wangenknochen unter seinem rechten Auge. “Da haben sie mich mit einem Stock geschlagen. Die Kinder von meinen Herren haben das getan, als ich eins der Tiere verloren hatte.”[...]
“Es ist, als ob man Schafe oder Ziegen hat. Wenn eine Frau Sklavin ist, sind ihre Kinder auch Sklaven” (via derStandard.at)
Mauretanien![]()
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(Wikipedia) angrenzend an das touristisch bekannte Senegal, hatte erst 1981 (!!) die Sklaverei gesetzlich verbietet lassen, jedoch ohne Auswirkungen.
Ich find’s sehr erschreckend. Irgendwie war für mich die Sklaverei, wie auch die Pest, eigentlich schon ausgestorben.
Das es nicht immer so ist zeigte ja schon die Pest mit einer Epidemie in Indien (1994) und Madagaskar (1995) mit über 1000 Kranheitsfällen bzw. Ende 2004 die USA mit einem Todesfall.
Das es, neben der Unterdrückung und Ausbeutung von Arbeitern durch z.B. Großgrundbesitzer in Südamerika, noch “tatsächliche” Sklaverei gibt … einfach außergewöhnlich schockierend!
Erinnerung
Sonntag 25 März 2007Heute bin ich durch die Bilder meines letzten Thailand Urlaubs gesurft. Es waren schöne Erinnerung, nicht nur weil es in diesem Jahr damit vermutlich nichts werden wird.
Der Zoo hatte mir nicht so gut gefallen, obwohl es ein paar nette Bilder gab und das Thaiboxen war interessant aber es ist keine Sportart für mich als Aktiver.
Speziell die Thaiboxer müssen ganz schön etwas ertragen
Natürlich gibts mehr über diesen Urlaubstag und auch mehr von Thailand zu lesen.
Departed – Unter Feinden
Mittwoch 14 März 2007Jack Nicholson, Leonardo DiCaprio und Matt Damon und Martin Scorsese dürfen durchaus auch einmal schlechte Filme machen, was ihnen “Departed – Unter Feinden“, meiner Meinung, durchaus gelungen ist.
Wieso dieser Film 4 Oskars (Bester Film, Beste Regie, Bestes adaptiertes Drehbuch, Bester Schnitt) erhalten hat, ist mir gänzlich unverständlich.
Zumindest stand ich damit nicht alleine da, meine 3 “Mitleidenden” waren hier der gleichen Meinung.
Irgendwie hatte ich das Gefühl, nicht nur wegen den andauernden Sprüchen wie “Schwa**lutscher” oder F**k sondern auch wegen der unspannenden Handlung, dass er Löcher in mein Gehirn frißt. Mit Effekten mit Blut hat Martin Scorsese dafür nicht gezeizt. War das Buch so schlecht, dass der Film so viele Oscars bekommen hat?
Radltour in den Stadtwald
Sonntag 11 März 2007An diesem warmen und sonnigen Tag hatten sich Steffen und Tessa auf’s Rald geschwungen und sind überraschend bei mir vorbei gekommen. So kam ich heute zu einer kleinen Raldtour durch den Frankfurter Stadtwald, wo wir zufällig das “Stadtwaldhaus”![]()
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(einer ehemalige Fasanerie) mit dessen Naturlehrpfad entdeckten, am Jacobiweiher![]()
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kurz einkehrten und die kleine Radtour dann auch schon langsam beendet.
Der Wald roch schon leicht nach köstlichem Bärlauch, dessen Blätter sich den Weg aus dem, in diesem Jahr sowieso nicht wirklich vorhandenen, Winterboden suchen.
Es war wirlich eine sehr gute Idee von Steffen und Tessa!
Lucky Number Slevin
Samstag 10 März 2007
Spannend, ungwöhnlich erzählt, gute Musik und schön dialoglastig umgesetzt von Resigeur Paul McGuigan. Auf Künstlerseite war der Film , mit Lucy Liu (u.a. bei 3 Engel für Charlie,Kill Bill und die Anwältin Ling in der Fernsehserie Ally McBeal)
, sowie noch ein paar Talenten wie Bruce Willis, Morgan Freeman und Sir Ben Kingsley, auch durchaus gut bestückt.
Lucky Number Slevin ist ein empfehlenswerter Film und irgendwie ging dessen Kinostart gänzlich an mir vorbei. Auf der Film-Webseite kann man auch der Musik lauschen … und Wallpaper von u.a. Lucy Liu downloaden.
Der Spitzer, der Buntstift und die Vorurteile
Donnerstag 08 März 2007Ein harmloses Buchcover, welches mich an ein harmloses älteres Schulbuch für Kinder erinnert, scheint derzeit, unter anderem hier und da, an den Pranger gestellt und politisiert zu werden.
Wird hier ein unschuldiger Spitzer vorurteilsbehaftet Verurteilt, …
Jawoll, Herr Spitzer. Ich bin ein Buntstift. Es steht mir nicht zu anzuspitzen, und schon gar nicht Sie, der Sie mir weit überlegen sind. Ergebensten Dank für die beispielhafte Belehrung.
.. weil er einfach bei seinem Gegenüber, unbeabsichtigt und einfach durch sein Sein, einen solchen Eindruck erweckt?
Ist eine solche Reaktion nicht ähnlich mit der, mancherorts vorherrschenden, “vorbeugenden generellen” Kriminalisierung von männlichen langhaarigen Mitbürgern? Werden dann Männern mit langen z.B. rot/grün gefärbten Harren in Richtung Terrorgefahr, vor dieser wir, koste es was es wolle, geschützt werden müssen?
Was ist eigentlich dann mit einer langen, eventuell blond gefärbten, Haarpracht einer Frau? Zugegeben, diese kann auch eine gewisse Gefahr ausstrahlen.
Da stellt sich mir die Frage nach der eigentlichen Gefahr.
Wer ist gefährlicher, der Bürger (Buntstift), der den z.B. Langhaarigen (Spitzer) vorbeugend verurteilt oder doch der unschuldige Langhaarige?
Solche Reaktionen gehen für mich dann doch eher in die Ecke der Kleinbürgerei, bevor ich dieses Buchcover mit stinkender brauner Farbe in Verbindung bringen könnte. Für mich erscheint es wie ein altes Schulbuch für Kinder, das mich, von der Aufmachung, an Buchcover der 70er / 80er Jahre erinnert.
Es steht natürlich jedem frei, seine Meinung kund zu tun und Meinungsfreiheit finde ich auch gut und wichtig.
Das Radl
Dienstag 06 März 2007Heute habe ich mein Radl aus dem Keller geholt und erstmals, zur Arbeit und dann noch kurz durch den Wald, damit unterwegs gewesen.
Hoffe es ist ein kleiner Startschuß zur Umkehr.
The Weather Man
Montag 05 März 2007
The Weather Man mit Sir Michael Caine und Nicolas Cage und von Gore Verbinski war nicht nur durch die Darsteller und die geschickt geschriebene Geschichte für mich ein Volltreffer.
Als richtiges Drama möchte ich den Film nicht bezeichnen. Drama sind auch nicht mein bevorzugtes Genre. Er ist vielmehr eine Ansammlung Geschichten, die einen, zweifellos sofort sichtbaren, Zusammenhang besitzen und trotzdem deren besondere Eigenheit bewahren.
Auch die schöne Filmmusik von James S. Levine und Hans Zimmer hat sich nahtlos eingereiht und zur Vollendung beigetragen, die die schönen Kamerabilder, einem Spiel mit Tiefenschärfe und Positionnierung der Motive am Bildschirm, sowie die guten Dialoge als Kunstwerk vollendet haben.
Dieser Film (imdb Info) ist für mich einer der besten der letzten Jahre und reiht sich für mich dort, mit “Magnolia” (imdb Info) und “LA Crash” (imdb Info) in der Spitzengruppe ein.
Der Fasching und das Buch
Sonntag 04 März 2007Der Fasching ist vorbei, den ich wieder in der Germania und erstmals auch, am Montag zum Rosenmontagsumzug, in Mainz erlebt habe. War wie immer lustig und durch die warme Witterung war der Aufenthalt im Freien auch besonders angenehm und man hat sich nicht nur der Frage, wie der Rosenmontag zu seinem Namen kam, gewittmet.
Einen besonderen Höhepunkt war auch die Geburtstagsfeier von Magret, bei Stefan, am Sonntag den 18. Feb, die von Dez bis Anfang März in Deutschland weilte. Jetzt ist schon ein Jahr vergangen, als ich in Brasilien war.
Zum Lesen bin ich auch gekommen, das dünne und mit finessenhaften Erzählungen gespickte Buch Kafkas, Die Verwandlung war jedoch schnell verschlungen. Das macht Hoffnung, mein Vorhaben nach mehr Lesezeit, wieder konsequenter umzusetzen. Schaun ma mal was die Zeit so bringt, jedoch bin ich, nach dem Eintreffens meines Sofas in der neuen Wohnung, zuversichtlich.
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Verantworlich: Thomas Thayer








