Fußballgeschicke in 5 Minuten
Donnerstag 23 November 2006Auch wenn manches auch manchem schon bekannt ist, so ist diese 5-minütige Zusammenstellung trotzdem sehenswert.
5 Minuten mit netten Bilder, Schnitt und passender Musik, zur kurzen Entspannung.
Umzug Teil 1
Montag 20 November 2006Jetzt geht’s langsam los, ich freu mich schon.
Die Farben bei Leo-Henrich sind gekauft. Jelenas Tipp war wirklich Gold wert. Die Beratung war beispielgebend und den Begriff wert, der Umgang sehr nett, die Fahrzeit dorthin würde ich jederzeit wieder in Kauf nehmen.
Bis jetzt sind 18 Umzugskartons gepackt und ein Ende noch nicht wirklich in Sicht, aber zumindest irgendwann absehbar. Der Umzugskartonrechner vom immobilienscout24 liegt anscheinend doch nicht so verkehrt. Noch informativer finde ich den Umzugskartonrechner der Umzugsbörse24. Nützlich ist auch die Seite der meldebox, dort gibt’s auch nützliche Informationen über Öffnungszeiten und zur Ummeldung notwendige Unterlagen für die Behörden (z.B. Kfz).
Jetzt geht’s dann die nächsten Tage ans Streichen und, beim hin- und her fahren, die ersten Kisten in die neue Wohnung gleich mitzunehmen, bevor am Samstag der große Umzug stattfindet. Eventuell habe ich es doch etwas unterschätzt, wie kann man nur so viel Bücher und andere Sachen ansammeln, aber bis Mittwoch kann ich die Lage vermutlich besser abschätzen können.
Deutschlands Schrebergarten-Mentalität und Chinas Alternativenergie
Sonntag 19 November 2006China entdeckt Solarstrom & Co, möchte bis 2020 ganze 16 Prozent seiner Energie aus erneuerbaren Quellen produzieren und ist bereit dafür 187 Milliarden US-Dollar zu investieren. Zugleich wird der Anteil von Atomstrom bis 2020 ca. 4 % betragen.
Hierzulande habe ich eher den Eindruck, dass man sich einen innovative Umwelt- und Energiepolitik, im Hinblick auf Angela Merkels erwähnter Schrebergarten-Mentalität, nicht mehr leisten möchte und diese mit “Luxus” gleichzusetzen scheint.
Was ist schon Biogas & Co? Was mit der Tatsache, dass Deutschland im letzten Jahr bereits die Ein-Gigawatt-Marke im Solarstrom überschritten hatte und damit bereits 500.000 Menschen versorgen kann, oder der Wahrscheinlichkeit, dass dieser Markt bis 2030 jährlich voraussichtlich zweistellig wachsen und sich die Zahl der damit zusammenhängenden Arbeitsplätze bis 2012 auf 100.000 mehr als verdreifachen dürfte?
Da gönnen wir uns doch lieber die Umwelzerstörung, froenen dem Lobbyismus, verlängern die “Ablaufzeit” der alten Atomkraftwerke. Wieso einer sonnigen Zukunft entgegen blicken, wenn wir vor einer strahlenden stehen könnten? :confused:
Wien, mein Wien
Dienstag 14 November 2006Vor dem Schneeschaufenl in Salzburg, ging’s noch Ende November nach Wien.
Neben schönen Familienbesuch, gab es in Wien eine wunderschöne Herbsstimmung. Natürlich waren auch die Fiaker zu sehen, die sich, nach der ersten Fiaker Linzen (1693), im vielen Ständten der k.u.k Donau-Monarchie ausbreiteten und neben Wien auch z.B. noch in Salzburg zu sehen sind.
Auch bei der traditionellen Bim oder Tram hat sich in den letzten 40 Jahren wenig gatan. Schön für die Erinnerungen aber immer noch schwer für ältere Menschen zu “erklimmen”. Es gibt schon ein paar moderen Straßenbahnen, jedoch da ist, bis auf die Lakierung, kaum das individuelle geblieben und die modernen Straßenbahnen der Wiener Linien gleichen, zunehmend, denen anderer Städte.
Zum Glück bleiben so manche der schönen Wiener U-Bahn Stationen vom Wandel der Zeit verschont. Auch wenn die Vorgeschichte der U-Bahn weit zurück geht , die U-Bahn erst ca. 40 Jahre alt ist, so sind einige Stationen noch vom Jugendstil ehemaliger Stadtbahn-Haltestellen geprägt.
Das barocke Schloß Schönbrunn, 1770 weitgehend fertig gestellt und 1996 in die Liste der Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen, ist über jeden Kommentar erhaben. Wunderschön! Alleine im Schloß, der Parkanlage und Tiergarten könnte man sich einen ganzen Tag aufhalten. Für mich ist es eines der Ziele die ich bei jedem Besuch Wiens ansteuern versuche.
Fotos gibt es hier auf meinem Fotolog auch noch ein paar.
Die Wiener Fußballdominanz
Montag 13 November 2006Die Wiener Fußballdominanz gehört aktuell vergangener Tage an, ebneso die Spieler wie z.B. Herbert Prohaska, Peter Pacult, Robert Sara oder Hans Krankl.
Von 183 vergebenen Titel holten alleine der Rekordmeister SK Rapid Wien (31x Meister, 14x Cupsieger, 3x Supercupsieger, Gesamt 48 Titel) und der Rekordcupsieger FK Austria Wien (23x Meister, 25x Cupsieger, 6x Supercupsieger, Gesamt 54 Titel) insgesamt 102 Titel!
Jetzt zieren die beiden traditionellen Wiener Großstadtclubs gemeinsam den Tabellenkeller der 1. Bundesliga Saison.
Ich glaube nicht, dass, nachdem auch schon 4 Wiener Vereine in der 10er Liga spielten, sich Wien ganz aus der höschten Fußballliga verabschiedet – trotzdem möchte ich diesen, historischen Moment, festhalten.
Was ist mit zwei anderen, ehemals sehr erfolgreichen, Wiener Fußballclubs passiert?
Die Vienna, der First Vienna Football Club 1894, hatte seit ihrer Gründung einige Erfolge zu verzeichnen die in ihrer Einmaligkeit nicht zu übertreffen sind.
6 x Österreichischer Meister (zuletzt 1954), 6 x Österreichischer Vizemeister (zuleztt 1961) und 1 x Deutscher Vizemeister (1942) oder 3 x Österreichischer Pokalsieger (zuletzt 1937), 2 x österreich-ungarischer Pokalsieger (1899, 1900), 1 x Deutscher Pokalsieger (1943) und 6 x Österreichischer Pokalfinalist (zuletzt 1997) zieren die Fanen des ältesten Österreichischen Fußballclubs.
Das Heimstadion der Vienna war zeitweise mit einem Fassungsvermögen von knapp 100.000 Zuschauern sogar das größte Stadion am europäischen Kontinet, sowie Heimstätte der österreichischen Nationalmannschaft. Nach 1987/88, mit Platz 4 und dem Platz im UEFA Cup, begann jedoch der Abstieg und seit 2002 spielt das Team in der Regionalliga, wo es derzeit, vor dem Wiener Sportklub, auf Platz 1 liegt.
Der Wiener Sportclub zuletzt 1978/79 Vizemeister verabschiedete sich 1993/94 aus der obersten Spielklasse Österreichs. Es ist einer der ältersten Fußballvereine Österreichs, ging aus dem 1883 gegründeten Wiener Cyclistenclub hervor und 1907 wurde die Fußballabteilung gegründet.
Neben 3x Meister und 1x Österreichischer Pokalsieger war der Wiener Sportclub noch 7 x Österreichischer Vizemeister (zuletzt 1977) und 7 x Österreichischer Pokalfinalist (zuletzt 1977).
Nach dem Ausstieg von Präsident und Sponsor Hannes Nouza (Avanti), war auch der Sportclub nicht mehr zu halten und kämpfte mit finanziellen und sportlichen Herausforderungen. Das Fußballteam spielt jetzt, abgelöst vom Stammverein Wiener Sportclub, als Wiener Sportklub in der Regionalliga Ost und ist dort, hinter Vienna, aktuell auf Platz 2.
Die Weinprobe
Sonntag 12 November 2006Mit der Weinprobe bei der Wein- und Sektkellerei Jakob Gerhardt hat’s leider nicht geklappt. Die “Weinproben-Saison” ging im Oktober zu Ende, jetzt sind die Winzer auf Tournee und haben meist am Wochenende geschloßen.
So ging’s gestern in den St. Urbanshof, Gutsschenke Glockenspiel. Es war ein sehr netter Abend mit Marc & Ariane, Steffen & Tessa, Stefan, [Sternchen] und als Überraschungsgäste Holger & Melanie, sowie Agnieszka.
Obwohl ich kein Fan von Weißwein bin, wird das nicht meine letzte Weinprobe bleiben.
Lemminge
Donnerstag 09 November 2006Die Lemminge sind und bleiben ein Klassiker und das Spiel, hier umgesetzt mit DHTML, ein netter Zeitvertreib!
(via hirnrinde)
Das Beste
Mittwoch 08 November 2006Ist doch ein wirklich schönes Lied, mit einer großen Botschaft!
40cm Neuschnee Anfang November
Dienstag 07 November 2006
Wenn das Wetter nicht verrückt spielt!
Bei 40 cm Neuschnee war der Sommer schon fast vergessen. Wären da nicht, am Wochenende in der Nähe Salzburgs, vereinzelnt noch Spuren wärmerer Tage zu entdecken gewesen, die Idee an Gartenparties wäre einem nicht mehr in den Kopf gekommen.
Ausdauernde Hartnäckigkeit
Sonntag 05 November 2006Eine mail, wie so viele, ging in den vergangen Tagen durchs Internet.
Diemal war’s ein anscheinend ein lustiges Fax eines, vermutlich verzweifelten, Bank-Kunden und seine schier verzweifelten Versuche seine Kontonummer bei seinem Dienstleister zu ändern.
[...] zum 5. Mal, meine neue Bankverbindung bekannt, habe aber ehrlich gesagt wenig Hoffnung, dass ihr es diesmal schafft. Also:
Kontoinhaber: Klaus XXXXX (Das ist der, für den das Konto eingerichtet wurde)
Kontonummer: XXXXXX (Das ist eine Zahl mit der man verschiedene Konten unterscheiden kann)
Bankleitzahl: XXXXXX (Ja, das ist auch eine Zahl. Aber mit der unterscheidet man die Banken, nicht die Konten. Also aufpassen!)
Bankinstitut: XXXXXX (Ja, genau, das ist jetzt keine Zahl (gut aufgepasst). Das ist nämlich der Name der Bank. Also, die heißt so.) [...]
(via eigensinniges)
Bei diesem lustig geschriebenem und anonymisiertem Dokument schien sich ein verzweifelter Kunde Luft gemacht zu haben, da es dem Leistungsgeber offensichtlich nicht so einfach möglich schien, die Bankverbindung zu ändern. Viel schlimmer noch, der Leistungsnehmer schien weiter von dem, nicht mehr existentem alten, Konto, abgebucht und danach Mahnungen verschickt zu haben, um zugleich den Kundenwunsch, nach aktualisierung der Bankverbindung, hartnäckig zu ignorieren.
Ich war mir auch nicht sicher ob’s war ist, es war zu unglaublich und zugleich lustig geschrieben. Unkenntlich gemacht, war mir weder die “Dienstleister” noch der verzweifelte “Kunde” erkennbar. Es könnte ja auch ein Hirngespinst eines kreativen Kopfes gewesen sein oder ebenso eine beginnende Marketingaktion dahinter stecken, wie auch in der Vergangenheit geschehen.
Mit einer verdächtig ähnliche Hartnäckigkeit scheinen jetzt jedoch “freundliche” Unterlassungserklärung, über die nicht nur hier, da, dort und da berichtet wird, verschickt zu werden.
Jetzt glaube ich nicht mehr an einen Scherz oder an eine Marketingaktion und ich bin vermutlich nicht alleine. Wenn das Fax also das wirklich wahr sein sollte, dann denke ich jetzt einmal über Sicherheit, Bankgeheimnis, Servicewüste sowie Kundenservice nach. So ein “Sicherheitsloch” kann es immer geben, ist zu menschlich, aber eine solche Reaktion des Leistungserbringers, speziell gegenüber Dritten, scheint mir als pure Panikaktion, ohne wirklich profiessionellem Handeln, unangemessen. Da würde ich eher in meiner eigenen “Hütte” kehren und einfach nur ruhig uns souverän den Mantel des Schweigens darüber legen.
Ich habe den Anschein, daß mache wirklich auf einem ganz anderen Stern zu leben scheinen.
Back to ^Top^
Verantworlich: Thomas Thayer








