Mein Foto in Swiss Life Mitarbeiterzeitung
Sonntag 23 Juli 2006
Mit diesem diesem Foto ist es jetzt erstmalig eines meiner bescheidenen “Werke” wirklich “gelungen”, den Weg in die traditionellen Printmedien zu “finden”, um gedruckt zu werden.
Es ist zwar “nur” die Mitarbeiterzeitung von “Siwss Life” und entdeckt hat’s die Agentur “inform”, die anscheinend damit beauftragt wurde und in deren Auftrag Frau Andrea Reichenbach an mich herangetreten ist.
Die WM 2006 in Deutschland
Dienstag 18 Juli 2006Die WM ist vorbei und Italien, durch den Sieg gegen Frankreich, seit einer Woche zum 4. Mal Weltmeister.
Ich gönne es den Italienern von Herzen, ist doch auch ein Nachbarland Österreichs.
Sicherlich hätte ich den WM Titel auch den gut spielenden Gastgebern oder auch zum Abschied dem Herrn Zidane, bis zu seinem Kopfstoß, gegönnt. Für mich ist es egal was der Italiener Materazzi dem, zum besten Spieler der WM gekürten, Zidane gesagt hat. Selbstjustiz, auch wenn Zidan es laut seinem Interview nicht zu bereuen scheint, ist für mich nie zu entschuldigen und verleiht der WM einen faden Beigeschmack, ist aber auch sofort ein gefundenes Fressen mancher “Spielereien” im Internet.
Ich fand die WM sehr schön, die unzähligen Fans aus den unterschiedlichsten Länder haben in Frankfurt für ein buntes Bild und unbeschreiblich viel gute Laune gesorgt.
Die gute Stimmung hat sich auch, wie ein Flächenbrand, über Deutschland ausbereitet. Flagge zeigen ist durchaus auch in Deutschland wieder akzeptabel und das ohne faden Beigeschmack radikaler Randgruppen hervorzurufen.
Die Landesfarben waren oft auch ein Blickfang angenehmer Aus- und Einblicke.
Auch das WM k.o. des deutschen Teams im Halbfinale, gegen Italien, war zwar traurig. Die 2 Treffer kurz vor Ende der Verlängerung drückten etwas auf die Stimmung aber, speziell mit der Leistung der Italiener in der Verlängerung und den 2 Pfosten- oder Lattentreffer, war zwar glücklich aber keineswegs total unverdient.
Es war in Summe ein einzigartiges unvorstellbares Erlebnis, was schwer in Bild und Wort wiederzugeben ist, denn …
… es passte einfach alles bei der WM und man hatte wirklich das Gefühl, zu Gast bei Freunden zu sein.
Das lag sicherlich nicht nur am Podcast zur “Einführung” der WM Besucher Deutschlands an lokale “Gegebenheiten”, denn Gast und Gastgeber haben ihre Rolle vorbildlich gelebt.
Italiener habe es sich nicht nehmen lassen
Donnerstag 06 Juli 2006“.. Italiener haben es sich nicht nehmen lassen zu feiner und fuhren laut hupend durch die Straßen.”
Worte in diesem Sinne sind mir, auf der Frequenz des Hessischen Rundfunks in den 01.00 Uhr Nachrichten, in der Nacht der 0:2 Niederlage Deutschlands gegen Italien, von einer Nachrichtensprecherin zu Ohren gekommen.
Natürlich haben die Italiener gefeiert und das ist gut verständlich, hätte Deutschland gewonnen, es hätte wahrscheinlich kaum ein Mensch geschlafen. Auch am nächsten Tag schien die Sendung des HR1, den ich sehr gerne höre, von Trauerstimmung erfüllt, dass man es nicht mehr wirklich hören konnte.
Wieso trauern, anstelle den überraschenden Erfolg zu feiern?
Wieso sich in negativen Gefühle wälzen, anstelle sich dem Positiven zu erfreuen?
WM 2006 – Wegweiser Finale
Mittwoch 05 Juli 2006Bei der Fußball WM in Deutschland ist der Gastgeber im Viertelfinale mit einem 0:2 gegen Italien in der Verlängerung ausgeschieden. Italien hatte die besseren Torchancen und 2 x Holz getroffen, Deutschland hatte zwar mehr Spielanteile, war aber am Strafraum mit deren Latein am Ende. Die Leistung der WM in Summe betrachtet, hatte Deutschland, überraschenderweise, den schöneren Fußball geboten – bis eben zum Spiel gegen die gestern durchaus ebenbürtigen Italiener, die zuvor mit etwas Fortune ins Viertelfinale gerutscht sind.
Nicht nur das Team der Gastgeber überraschte erfreulicherweise, auch die Organisation der WM, mit den öffentlichen Veranstaltungen, und die Fans, aus allen Herren Länder, übertafen meine Erwartungen.
Ein Unterschied im Fanverhalten ist mir jedoch aufgefallen. Während andere Fans sich über die Siege ihres Teams freuen und dieses auch bei einer Niederlage feiern können, so sind mir bei der WM, primär deutsche, Fans aufgefallen, die sich mehr an der Niederlage des Gegners zu ergötzen und lieber dessen Fans mit Schmähgesängen zu überschütten schienen, als sich über das Spiel und das eigene Team zu erfreuen. Es waren, das muß zu deren Verteidigung gesagt werden, duchaus “harmlose” Fans, die auch keinesfalls einen gewaltbereiten Eindruck machten. Sicherlich ist mein Eindruck auch subjektiver Natur sowie zugleich auch in meinem Freundes- und Bekanntenkreis gleichzeitig widerlegbar, jedoch aufgefallen ist es mir, das allgemeinen Fanverhalten betrachtend, trotzdem.
Solche Fans gibt es sicherlich in jedem Land und auch wenn es “harmlos” zu sein scheint, so finde ich ein solches Verhalten auch schade und sehe es als zusätzliches Potential zur Kultivierung des Fanverhaltens bzw. zur Steigerung der sozialen Intelligenz an. Bei den französischen Fans hatte ich den Eindruck, dass diese, nach dem 1:0 Sieg Frankreichs gegen Brasilien, nicht verbal auf die Brasilianer “getreten”, sondern einfach ihr Team lautstark gefeiert hatten.

Da nach dem Ausscheiden der sympatischen Holländer und ihrem einzigartigen Fans ein ähnliches Bild im Umlauf war, finde ich, dieses, von mir aktualisierte, Bild nur fair und gerecht.
Ich gönne keinem Team das Ausscheiden der WM aber jedem Team, nach schönem und gutem Spiel, den Sieg.
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Verantworlich: Thomas Thayer








