Gedanken und Gefühle

Sonntag 28 Mai 2006

Ein paar wahllose Gedanken, über mein Wochenende schreibe ich ein anders mal…

  • Jemanden eine Freude zu bereiten, macht auch selber Freude.
  • Jemanden, der einem wichtig ist, weh zu tun, bereiten selber Schmerzen.
  • Man kann nicht wirklich den Menschen trösten, dem man Schmerz zufügen mußte, auch wenn man es möchte.
  • Man kann nicht immer alles rationell erfassen und zum Glück (oder manchmal leider) überhaupt keine Gefühle.
  • Träume sind enorm wichtig, zumindest für mich, und verschaffen einem Visionen nach denen man streben kann.
  • Ehrlichkeit und Offenheit machen maches schwerer aber vieles auf lange Sicht einfacher.
  • Sich von einem Menschen zu verabschieden tut weh, besonders wenn man sich an die schönen Gefühle erinnert.
  • Je größer eine Freude, desto größer ein damit verbundenes Leid oder etwaige Emotionen. Ein damit verbundenes negative Gefühl ist somit immer auch zugleich positiv zu interpretieren und akzeptieren.
  • Das Unterbewusste verpasst einem manchmal eine rosarote Brille, indem es hilft negatives vom Bewußten fern zu halten.
  • Die natürliche Unbekümmertheit eines Kindes ins “Erwachsenenleben” zu retten, ist ein sehr schönes Geschenk.
  • Der kleine Prinz ist ein Buch, das ich nie gelesen hätte und ich jetzt nie vergessen möchte. Ein wertvolles und kostbares Geschenk!
  • Es ist gut Freunde zu haben und das auch zu erkennen.

… es war aber auch anders als ursprünglich geplant und angedacht.

Salzburg mit Giovanni Trapattoni und Lothar Matthäus

Mittwoch 24 Mai 2006

Im vergangen Jahr wurde aus der alten Dame, Austria Salzburg, RedBull Salzburg.
Obwohl es wahrscheinlich die Rettung des Erstliga-Fussballs in Salzburg bedeutete (Spediteur Rudolf Quehenberger hatte ca. 20 Jahre genug Geld investiert), waren einige “Ultra”-Fans darüber überhaupt nicht glücklich, denn RedBull wollte von Null beginnen und änderte nicht nur die Vereinsfarben, die Dressen und das Wappen, sondern warf (so gesehen konsequent) auch die Vergangenheit über Bord. Manche Aussagen von Kurt Wiebach und Kurt Jara schienen eher noch Feuer ins Öl zu giessen.

Den SV Austria Salzburg gibt es auch wieder, ein paar Ligen tiefer, die Situation beruhigte sich, es pilgerten wieder fast vergessene Zuschauermassen (ca. 18.000) zu den Heimspielen und das Team wurde als Red Bull Salzburg Vizemeister.

Im Gegensatz zu Frank Stronach’s Austria Wien und den fast halbjährlichen Trainerwechsel, sollte in Salzburg ein Team geduldig aufgebaut werden, es war von einem 3-Jahresplan zu lesen. Jetzt wurde Kurt Jara (zuvor in Hamburg und Kaiserslautern erfolgreich), anscheinend wegen Vertrauensverlust, beurlaubt.
Nach einem Hin- und Her der letzten Tage, für mich fast mit einer kleinen Seifenoper vergleichbar oder Diva-ähnlichem Verhalten erinnernd, hat jetzt doch Giovanni Trapattoni (Teamchef) und Lothar Matthäus (Trainer) in Salzburg unterschrieben.

Gerade bei Lothar Matthäus schüttelt es mich. Wie kann man nur?? Gut, wenn er “nur” Trainer ist … aber wie oft habe ich schon den Eindruck gewonnen, dass er zwar ein sehr sehr guter Fussballer war aber jetzt eher durch Sprüche glänzt. Nachdem er Rapid übernommen hat, schloß das Team die Saison auf Platz 8 ab (Negativrekord in der Vereinsgeschichte) und auch zuletzt in Brasilien war er nur ein paar Wochen als Trainer beschäftigt. Gut, in Serbien war er erfolgreich aber … naja, ich zweifel, ob “sein” Team dort wirklich ernstzunehmende Konkurrenz hatte. Für mich glänzt Herr Matthäus eher durch verbale “Ausrutscher” und ist fern ab von der auf dem Fußballplatz gezeigten Klasse und Souveränität und seine Aussagen erinnern mich meistens an billige Anbiederei, die mich einfach nur abstoßt. Geblieben ist das Kopfschütteln… jetzt durch machen Aussagen und früher ausgelöst durch sein geniales Fußballspiel.

Trotzdem viel Glück und hoffentlich bringt es allen Beteiligten und Fans, sowie dem Salzburger Fußball, auch den erhoffen Erfolg. Was wären wir ohne Hoffnung. ;-)

Wahrheiten und Hintergründe

Sonntag 21 Mai 2006

… über “Harrycans” (auch unter dem Begriff “Hurricans” bekannt), dem “Ozonloch” sind erschreckend, werden aber sehr logisch und einleuchtend erklärt.

Auch die Hintergründe über “Natziufos” , die 3 Seiten Theorie (unbedingt weiter klicken) sowie natürlich der “Mondlandung” sind lesenswert und diese Seite versteckt noch ein paar andere Schätze. :-)

Kommt Star Wars Episode VII doch?!

Mittwoch 17 Mai 2006

Eine kleine Kostprobe…
… als Darth Vader, kurz nach der Vernichtung des Todessterns, beim Imperator anruft.

Einfach genial! :-)

Greenpeace Protest mit Sambakönigin

Dienstag 16 Mai 2006

Da eilt aber schnell der Sicherheitsbeamte herbei… :-)
… und manchem Regierungschef scheint das (genießerische) Grinsen im Gesicht fest zementiert zu sein. :mrgreen:

Ich hoffe aber auch, dass diese sich aber dem Thema annehmen und sich der gemeinsamen Verantwortung bewussst sind und in der Lage sind über den Tellerrand hinaus zu blicken.
Greenpeace Protest

[...] Die Greenpeace-Aktivistin und argentinische Sambakönigin Evangelina Carrozo mischte sich bei dem traditionellen Gruppenfoto unter die Staats- und Regierungsschefs. In typischer Sambakleidung protestierte sie mit ihrem Auftritt gegen die Errichtung einer der größten Zellstofffabriken Südamerikas an der Grenze zwischen Argentinien und Uruguay. [...]

Die Fabrik soll an dem für die Bevölkerung wichtigen Uruguay-Fluss gebaut werden, der mit seinen letzten 300 Kilometern die Westgrenze Uruguays bildet. Eine Verschmutzung dieser Region würde mit dem Bau besiegelt, denn die Zellstofffabriken sollen die veraltete und umweltzerstörende Methode der Chlorbleiche anwenden. Verantwortlich für dieses Projekt ist der finnische Papierriese Botnia.

Botnia nutzt diese Region, um den steigenden Papierbedarf in Europa zu decken. Sie wollen den dreckigen Teil der Produktion bei uns in Südamerika machen und den sauberen Teil in Europa, sagt Greenpeace Umweltexpertin Paula Bufman. [...] (via Greenpeace)

Es kann doch nicht sein, dass anscheinend Firmen weiterhin respektlos armen Länder geißeln, die Natur mit Füßen treten, nur weil ein Land mit existenzieller Notwendigkeiten gegen die Armut kämpft und sich ein solches Verbot finanziell nicht leisten kann und aussprechen traut?!

Wieso werden Umweltverbrechen in anderen Ländern, ähnlich der Kinderschänderei in Drittländern, nicht mit lokalen Gesetzen geahndet? Das wäre doch nur fair, oder?! Ich werde einmal die Augen nach “Botnia” offen halten und diese Produkte meiden. :-/

Der Begriff “meine Pappenheimer”

Montag 15 Mai 2006

Das Theaterstück am Wochenende, in diesem ich erstmals über die bewundernswerten und selbstlosen Arbeit von Bertha Pappenheim erfuhr, hatte mich neugierig gemacht, ob der Begriff “… meine Pappenheimer” in eben dieser seine Wurzeln haben könnte. :roll:

Anscheinend stammt das Zitat “Ich kenne meine Pappenheimer” jedoch nicht von Frau Bertha Pappenheim (1859-1936), sondern aus den Zeiten des dreißigjährigen Krieges (1618-1648) und dem Grafen zu Pappenheim. Das ist ca. 300 Jahre vor dem Wirken von Frau B. Pappenhiem und zugleich sogar ca. 50 Jahre vor der Gründung Neu-Isenburgs durch die Hugenotten, den französischen Protestanten, im Juli 1699.
Friedrich Schiller (1759-1805) griff das Zitat in abgewandelter Form 1799 – im Jahr in dem er auch “Das Lied von der Glocke” schrieb – in seiner Wallenstein-Trilogie (Wallensteins Tod) wieder auf.

Was steckt hinter den Pappenheimer:
Gottfried Heinrich Graf zu Pappenheim (1594-1632) war in diesem dreißigjährigen Krieg Befehlshaber und Namensgeber eines habsburgischen Kürassierregimenes, eines der bekanntesten Kavallerie-Einheiten dieses Krieges.

“Ich kenne meine Pappenheimer !”
Dieser Ausspruch war ursprünglich positiv gemeint. Einer vom Regiment Pappenheimer zu sein, stand damals für unbedingten Mut, Treue und Tapferkeit.
Heute ist die Bezeichnung “Pappenheimer” eher mit der augenzwinkernden Einsicht in menschliche Unzulänglichkeiten verbunden.(Wikipedia)

Zuvor wurde “Schrammhans” oder auch “Schrammenheinz” – seine Spitznamen wegen seiner zahlreicher erlittener Verletzungen, auch schon einmal 1620 in der “Schlacht am Weißen Berg”, aufgrund seiner schweren Verwundungen, für tot gehalten und auf dem Schlachtfeld liegen gelassen. Dort entging er der Ermordung durch Plünderer nur durch Zusicherung einer großen Geldsumme. :shock: … um dann eben 12 Jahre darauf, in der Schlacht bei Lützen, tötlichen Kampfverletzungen zu erliegen.

Es waren schon harte und raue Zeiten damals, vor nicht zu langer Zeit …
… da fällt mir auch wieder das Protokoll eines Hexenverhörs vom 11 Maÿ Ao. 1629 ein, bei dem der 14-jährige Daniel Bittl aus Bamberg zum Tod auf dem Scheiterhaufe verurteilt wurde. :shock:

“Im Schrank” und Frau Pappenheim

Sonntag 14 Mai 2006

Gestern ging’s mit Jens und Astrid in den Kunstbahnhof Neu-Isenburg zum Theaterstück “Im Schrank” (siehe auch FNP). Hauptgrund und Auslöser war das Wiedersehen mit Miriam Dunja Berraisoul. Wir kannten sie aus der gemeinsamen kurzen Zeit mit “Pretty Belinda” und jetzt arbeitete sie bei diesem Stück der T.A.P. (Theaterlabor Art Productions) als Regieassistentin.

Ich bin froh gestern Abend dort im Kunstbahnhof gewesen zu sein. Die Zeit verging auch wie im Fluge.. einfach viel zu schnell.
Das Stück handelte von einer am Dachboden vor den Nazis versteckten Jüdin, die sich durch Angst und Isolation langsam den Wahnsinn näherte. Gespielt wurde es sehr überzeugend von der durchaus charmanten Schauspielerin Manuela Stüsser, in einem einstündigen Solo-Stück und ohne Pause. (Stichwort “Lederjacke” ;-) )

Unterstützt wurde das abendliche Erlebnis durch eine Ausstellung (mit Dokumentation in Bild und Schrift sowie kopierten Zeitungen) über die damalige Nazi-Zeit und über, die mir bis dahin nicht bekannte aber überaus bewunderswerte, Bertha Pappenheim (1859-1936). Die steigende Zahl jüdischer Prostituierter aus Osteuropa machte Bertha Pappenheim mit den Problemen des Mädchenhandels vertraut. Die stark sozial engagierte Jüdin kaufte 1907 in Neu-Isenburg das erste von 4 Häusern und half, unterstützt von Spendengeldern, im Heim “Isenburg” den Opfern und deren Kinder; sie gab ihnen Sicherheit, ein Zuhause und Ausbildung… bis die Nazis das Heim 1942 schlossen und die bis dahin verbliebenen Insassen in Vernichtungslager deportierten.
Weitere Lesestoff über Bertha Pappenheim: Siehe auch: Bertha Pappenheim – eine jüdische Frauenrechtlerin oder “Pappenheim, Bertha (im BBKL)” vom Bautz Verlag oder Seminar- und Gedenkstätte Bertha Pappenheim, Neu-Isenburg der HLZ.

Sicherlich verständlich, dass wir nach dem guten Theaterstück noch länger im Kunstbahnhof geblieben sind. Wir haben uns dort die Ausstellung angesehen, etwas getrunken und bei einem Glas Wein auch den anwesenden Rest der sehr netten Theatergruppe kennen gelernt. Leider sind die nächsten Stationen der Schauspielerin Manuela Stüsser jedoch Bayern und danach Düsseldorf, obwohl die sympathische T.A.P. Truppe ab 16. Juni 2006, wieder im Kunstbahnhof, mit “anders & grimm(ig): märchen” ihr nächstes, wahrscheinlich ebenfalls wieder sehenswerte, Stück aufführen wird.

Kinomagazin livepaper

Samstag 13 Mai 2006

Das Kino-Online-Magazin “Treffpunkt Kino livepaper” finde ich einmal eine wirklich gelungene Umsetzung aktueller Internet-Techniken “traditioneller” Medien.

Magazin Treffpunkt Kino livepaper Obwohl ich mich nicht als Zeitschriftenleser sehe, könnte ich mir hier jedoch vorstellen, manchmal einen Blick in das Online-Magazin zu werfen. Passiert es mir doch zu oft, dass ich Kinofilme verpasse und mich deren erst wieder erinnere, wenn ich die DVD im Sonderangebot sehe . :mrgreen:

In nächster Zeit stehen für mich ab 18.05.2006 “The Da Vinci Code” (wobei mich hier die viele Werbung schon fast abschreckt und trotz der Starbesetzung einen möglichen Flop vermuten läßt), ab 25.05.2006 “X-Men: Der letzte Widerstand”, aus aktuellem Anlaß ab 29.06.2006 “Offside”, eventuell ab 06.07.2006 “Ultraviolet” (auch oder eventuell nur wegen Milla Jovovich) und auf alle Fälle ab 27.07.2006 “Pirates of the Caribbean – Fluch der Karibik 2″ auf dem Programm.

Dann schaun ma moi, was ich dann wirklich alles im Kino sehen werde. ;-)

Kino – Mord im Pfarrhaus

Freitag 12 Mai 2006

Gestern war ich im Kino und habe mir “Mord im Pfarrhaus” mit Mr. Bean (Rowan Atkinson) angesehen. Der Film hat nicht das gehalten, was ich mir aus der Vorschau versprochen habe.

Überrascht hat mich Patrick Swayze, den ich zuerst kaum erkannte. Es ist schon zu lange her, als ich das letzte Mal etwas von ihm gehörte und seit “Dirty Dancing” und “Ghost” oder “Gefährliche Brandung” (fand ich übringens gut) ist ja auch schon wieder etwas Zeit vergangen. Verändert hat er sich vom Typ kaum, er wirkte auf mich jedoch, als hätte er ein paar muskelaufbauende Präparate geschluckt – kann aber auch an der, für mich unsympatisch wirkenden, Rolle und dem auch an Patrick Swayze nagendem Zahn der Zeit gelegen haben, die Rolle spielte er aber durchaus überzeugend.

Die Tochter Holly (Tamsin Egerton) war wirklich bezaubend! Da bin ich auf die Zukunft gespannt, mit Baujahr 1988 hat sie ja noch ein paar Jahre vor sich. Da warte ich einfach einmal ab, wie bei Sienna Guillory, was ich da noch erleben darf. ;-)

Maggie Smith fand ich super und Kristin Scott Thomas hat ebenfalls eine gute Ausstrahlung und angenehme Präsenz.

Sichtweisen

Donnerstag 11 Mai 2006

“Du hast aber auch ein Pech” meine eine Bekannte, als sie vom Wasserrohrbruch im Keller erfuhr.

Ich fand es unglücklich bzw. vom Timing ungünstig, aber auf “Pech” wäre ich selber nicht gekommen. Ich war auch von dem Wort entsprechend überrascht, bin froh ein positiver Mensch zu sein. :-)

Ich sah es eher als eine Möglichkeit meinen Keller aufzuräumen und die Zeit dafür hätte ich mir auch in den nächsten Tagen sonst nicht freiwillig genommen. ;-)

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Verantworlich: Thomas Thayer