Es gibt nie genug zu sehen

Freitag 31 März 2006

Ein nettes Spielzeug habe ich bei Michaels Notizkladde gefunden.
Anscheinend habe ich schon mehr von der Welt gesehen als ich dachte – zumindest sieht die Karte in manchen Teilen schon recht voll aus.

Ich habe 12% (27) der Länder weltweit, 41% (21) der Staaten in Europa und 29% (15) der US Bundesstaaten besucht. Eigentlich kenne ich trotzdem nicht viel wirklich. Man müsste dort überall aufwachsen, leben und arbeiten dürfen, um wirklich die Möglichkeit zu haben das Land und die Leute in allen Situationen erleben zu können und jeden Winkel zu bereisen.

Hier einfach selber einmal ausprobieren, ist nett und (er)weckt auch Erinnerungen. :)
Besuchte Laender Weltweit

Petition gegen Abmahnwahn – die Welle geht weiter

Donnerstag 30 März 2006

Für alle die sich aktiv gegen missbräuchliche und ruinöse Abmahnungen wehren möchten:
Petition an den deutschen Bundestag gegen Abmahnungen: Info / bzw. die Petition
(diese ist auch online einreichbar)

Es gibt immer wieder Fälle von eigenwilligen und für mich zweifelhaften Abmahnungen bzw. angegebenen Gründen…

[...] Die Anmeldung und Bewerbung Ihrer privaten Homepage unter dem Suchbegriff „f.“ bei Suchmaschinen ist rechtswidrig. Wir fordern die Beseitigung der Einträge unter dem Suchbegriff „f.“. [...]
Gleichzeitig informieren wir Sie darüber, dass wir uns auch an Google Deutschland wenden, um die Gründe für das Ranking ihrer privaten Seite auf Platz 2 der Trefferliste zu erfahren. [...]
Der angesetzte Gegenstandswert in Höhe von EUR 250.000,- entspricht dem wirtschaftlichen Schaden unserer Mandantschaft, schon allein im Hinblick auf die verursachte Platzierung beim führenden Suchmaschinenbetreiber „google“ unter dem Suchbegriff „f.“.[...] (hessis weblog)

Das Handelsblatt Weblog gibt Ihrem Beitrag den nüchternen Titel “Geistige Tiefflieger”. Wie eigensinnig und widersinning (Wie google funktioniert) diese Abmahnung auch zu sein scheint, so erzeugt sie doch zuerst für unnötigen Angst, Stress und Aufwand (Zeit und Geld) beim Empfänger. Ich habe hier paar Links zu Informationen gegen Abmahnungen aufgelistet.

Über diesen aktuellen Fall gibt es dem Beitrag “Hessis Blog und Flyerpilot – Die Fakten” im FNP-Weblog oder auch genug darüber in technorati zu finden.

Eine super Kommunikationsform – da werde ich sicherlich nicht so schnell Kunde! Es verstärkt sogar das Gefühl, dass der Wahrheitsgehalt etwaiger Kritik eventuell nicht an den Haaren herangezogen sein könnte. Dazu kommt noch das Gefühl auf, dass entweder Flyerpilot oder der entsprechende Anwalt noch viel Potential hat die das Wissen bezüglich Infrastruktur und Funktionalität des Internets zu erweitern, es ist aber auch noch kein Profi vom Himmel gefallen und deren Stärke liegt sicherlich auf anderen Gebieten. Jedoch bevor solch eine Abmahnung raus geht… :-/

Wie bei Jens zu lesen ist, geht der Vorwurf jedoch plötzlich in eine andere Richtung. Naja, anscheinend sind sie doch noch an der Hürde “Kommunikation” am kämpfen.

Meine Mutter gab mir als Kind den Rat “Zuerst denken, dann reden” und mein Vater “Überlege immer zuerst ob es gut, richtig und vernüftig ist, bevor Du es machst.” – diese Weisheit hätte ich vermutlich schon früher verbeiten müssen. Hätte das solche Fälle verhindert? Ich glaube es leide nicht. :-(

Auf zur Petition gegen Abmahnwahn!

Einigung zwischen Moni und Transparency International

Donnerstag 30 März 2006

Was für ein Glück, es ist vorbei!
Nachdem es gestern eigentlich noch den Anschein hatte, Transparency International würde nach dem Knall und der Aufregung jetzt in Lethargie verfallen, so war man anscheinend doch in der Lage einen Schritt auf Moni zuzugehen. Ich hoffe es lage nicht (nur) an der drohenden Gegenklage wegen übler Nachrede, auf alle Fälle herzlichen Glückwunsch zum Sprung über den eigenen Schatten!

Jetzt gibt es doch eine Einigung mit Moni, die diese zufrieden stellt. Es gibt zwar nicht viel Informationen über die Hintergründe, ist in diesem Fall nicht notwendig. Hauptsache Moni ist zufrieden! Ich bezweifel, dass schnell wieder “normale” Zeiten für die junge Mutter anbrechen, zu groß war sicherlich die innere und äußere Aufregung.

Moni, unbekannter Weise viel Glück und ich bin auch froh, dass es es in Deinem Interesse beendet ist.

Chronik eines PR-Desasters

Donnerstag 30 März 2006

Die Chronik eines PR-Desastersüber ist hier gut und aktuell wiedergegeben, so ist es einfach sich ein schnelles Bild über die Sachlage zu verschaffen.

Moni hat weiterhin Rechtsunsicherheit, denn anscheinend …

Bei Tranparency International wartet man derweil darauf, dass sich der Sturm wieder legt. “Egal was wir jetzt machen, ist falsch”, sagt Bäumel. [...] Dieses Erkenntnis setzt Transpareny offenbar schnell um: Auf die Frage, was jetzt weiter geschehen wird, antwortet Bäumel: “Nichts. Wir machen einfach Nichts.” (SZ)

… wird jetzt einmal “ausgesessen” und Moni im Ungewissen und ohne Rechtssicherheit einfach im Regen stehen gelassen.

[...] dass ich persönlich nicht einmal eine Entschuldigung erwarte, sondern nur eine Benachrichtigung, dass man tatsächlich von rechtlichen Schritten gegen mich absieht. [...]
Am Dienstag gab die Geschäftsführerin gegenüber Netzpolitik eine vage Aussage ab: ich würde schon erfahren, dass man keine rechtlichen Schritte einleite, wenn ich nichts von ihnen hörte. Das ist eine eindeutige Ansage ins Offene, denn eine Frist, von der sie da fälschlicherweise spricht, war ja nicht mehr gesetzt. Mit anderen Worten: sie sagte nichts anderes aus, als dass man sich diese Option
offenhält. [...]
Wenn man “drüben” nachdenkt, wird man wissen, dass meine Integrität (die durch den öffentlichen Vorwurf der Lügnerei erschüttert wird) und meine Rechtssicherheit für mein persönliches Schicksal die zwei wichtigsten Aspekte in dieser Geschichte sind. (wasweissich)

Zumindest ist jetzt, nach den Zitaten in der Tagesschau & Co, gegen Transparency International Deutschland oder Herrn Bäumel das Thema “Üble Nachrede” gegenüber Moni auf dem Tisch.

Ist es wirklich so schwer, speziell nach dem meiner Meinung unangemessenen aggressiven Vorgehen gegen Moni, jetzt eine angemessene Gegenreaktion zu zeigen und sich im Namen von Transparency International Deutschland und Jürgen Martens zu entschuldigen?

“Die Welt ist viel zu gefährlich, um darin zu leben – nicht wegen der Menschen die Böses tun, sondern wegen der Menschen, die
danebenstehen und sie gewähren lassen.”Albert Einstein (1879 – 1955)

Ist “nichts tun” und die verwundete Moni (so etwas übersteht man nicht ohne Nachwirkungen) einfach in Unsicherheit “liegen zu lassen” wirklich besser??

“When Transparency International Gets Cloudy” (via sapere aude)

PR und Kommunikation made by Justitiar

Mittwoch 29 März 2006

Wenn “Kommunkiation made by Justitiar” oder mit “Kanonen auf Spatzen Politik” betrieben, statt “Leben und Leben lassen” und ein respektvoller Umgang gepflegt wird, ist die Reaktion (zum Glück) nicht immer die Ignoranz, die sonst oft den vermeidlich stärkeren zum “Recht” verhilft.

Sie wissen so gut wie ich, dass es in Deutschland Datenschutz gibt und Transparency hält sich an Gesetze. Wir sind durchaus offen für Kritik und wissen auch mit ihr umzugehen, aber die Fakten, auf denen Kritik beruht,
müssen schon stimmen. [...]
TI-D wird Personalangelegenheiten nicht in der Öffentlichkeit diskutieren, auch wenn die Angelegenheit dann in einem anderen Licht erscheinen würde. (unkreativ)

.. aber dann gelangt doch irgendwie ein Schreiben an die Öffentlichkeit …

Folgendes mir aus TID-nahen Kreisen (whistleblow my arse) zugespielte Schreiben stellt die von Transparency Deutschland e.V. nach einer heutigen Krisensitzung “zurückgezogene” Presseinformation zu diesem Fall dar, die allerdings bereits gestern Abend in Umlauf gebracht wurde. Das Witzige an diesem Versuch der Krisenkommunikation ist, dass man Pressemitteilungen halt schlecht zurückziehen kann. [...]
Es bleibt festzuhalten, dass der Bericht trotz des Versuchs, die Sache anders hinzudrehen, die Aussagen von Moni in weiten Teilen bestätigt. (rebellmarkt)

Auch die herkömmlichen Medien greifen das Thema auf..

[...]Es wird zunehmend gefährlich, im öffentlichen Raum der Blogs nicht nur über das Sammeln von Katzenbildern zu sprechen. Viele Blogger befürchten, dass die Meinungsfreiheit da endet, wo wirtschaftliche Interessen berührt sind.
Peinlich ist in diesem Zusammenhang, dass im Augenblick auch eine finanzstarke NGO juristisch gegen Blogger vorgeht, zumal eine, die sich laut Selbstdarstellung die “Partizipation der Zivilgesellschaft” auf die Fahnen geschrieben hat und die will, dass “Rechtsstaatlichkeit und Meinungsfreiheit für den Einzelnen erfahrbar bleiben”: der Anti-Korruptions-Verein Transparency International (TI). [...]
Der TI-Justitiar, die ehemalige DDR-Prominenz Jürgen Marten, wertete dies als “rechtswidrige Schmähkritik” und orakelte von rechtlichen und finanziellen Konsequenzen, sollte der Text nicht entfernt werden.[...] (taz)

Ein PR-Desaster: Wer im Netz nach “Transparency International” sucht, stößt bereits unter den ersten Google-Treffern schnell auf zahlreiche Unmutsäußerungen. [..] Weil sich ihre bei der deutschen Abteilung von Transparency International beschäftigte Bekannte dort bei Ablauf der Probezeit schlecht behandelt fühlte und entlassen wurde, machte Moni S. ihrem Ärger Luft – dort, wo sie manches aus privaten Umfeld erzählt – im Internet. In ihrem Weblog schilderte sie den Fall, so wie ihn ihr ihre Freundin erzählt hatte und mit zahlreichen Details. Das war im Januar. [...]
Wochen und Monate vergingen – bis Transparency International Deutschland in der vergangenen Woche auf den Eintrag der Bloggerin stieß und den Fall völlig falsch dargestellt sah. Ein scharf formulierter Brief des Transparency-Justiziars schreckte Bloggerin Moni S. auf und setzte ihr eine Frist, den schon fast vergessenen Eintrag vom Netz zu nehmen. Sonst drohten juristische Konsequenzen. [...]
Eines dämmert seiner Organisation aber offenbar langsam: “Wir hatten einfach unseren Justiziar beauftragt, in dieser Sache tätig zu werden. Ob diese Schärfe angemessen war, darüber kann man sicherlich streiten.” (tagesschau.de)

Die Darstellung blieb monatelang fast unbeachtet. Bis zum 24. März – da meldete sich Jürgen Marten, Ethikbeauftragter und Justiziar der Organisation. Die Bloggerin möge, forderte der Jurist, ihre angeblich unwahren Aussagen über TI bis zum folgenden Sonntag vom Netz nehmen: „Sollte das nicht erfolgen, kündige ich Ihnen schon jetzt eine strafbewehrte Unterlassungserklärung und ggf. eine einstweilige Verfügung an.“ Die Folgen könnten, ließ Marten die arbeitslose allein erziehende Mutter wissen, gravierend sein: „Ich gehe davon aus, dass Sie sich über die rechtlichen, aber auch finanziellen Konsequenzen, die sich daraus für Sie ergeben, klar sind.“ [...]
Noch am Montagabend veröffentlichte die Organisation eine Pressemitteilung, in der die angeblich so schützenswerten Personalangelegenheiten detailliert ausgebreitet wurden: Dass die einstige TI-Mitarbeiterin, deren Arbeitsverhältnis nach der Probezeit endete, bei 20 Wochenstunden eine Vergütung von 1000 Euro brutto monatlich erhielt, dazu detailliert ihre weitere Gehaltsforderung. All diese Einzelheiten hätte TI nach Eigenverständnis gar nicht veröffentlichen dürfen [...]
Immerhin ist der Jurist auch der Meinung, seine Organisation habe sich gegenüber der Bloggerin noch zurückgehalten – TI hätte ja auch eine einstweilige Verfügung erwirken können. Und jeden Vergleich mit dem „Whistleblowing”, dem von TI ausdrücklich begrüßten Aufdecken von Missständen in Unternehmen oder Institutionen, weist Marten entschieden zurück. Zitiert werden möchte er dazu aber ebenfalls nicht.(focus)

Einen interessanten alten “Geschichten” hat 24stunden.de “ausgegraben” …

Immer mehr deutsche Firmen entdecken die Vorteile einer Mitgliedschaft bei der Anti-Korruptions-Organisation Transparency International. Oft fällt ihr Beitritt zeitlich mit Ermittlungsverfahren zusammen. Delikat an der Sache: Die Organisation finanziert sich zu über einem Drittel aus Spenden und Beiträgen von Firmen. (spiegel.de)

Als krasses Beispiel sei Christian de Brie von der französischen Zeitschrift Le Monde diplomatique zitiert (aus der ARTE-Sendung „Weiße Westen – Schwarze Kassen“, 16. Dezember 2003, 20.40 Uhr): „Transparency International ist ein Unternehmen, das von großen Korrupten auf die Beine gestellt wurde, das heißt alle großen multinationalen Unternehmen der Welt stecken da mit drin […] – das ist so, als ob man dem Fuchs die Aufsicht über einen Hühnerstall übertragen würde und ihn darum bittet, systematisch die Mäuse zu denunzieren, die die Maiskörner der Hühner knabbern.“ [Quelle, pdf] [...] Das sich die Wirtschaftsredaktions des Spiegel aber schon vor über zwei Jahren mit TI beschäftigt hat, und den leisen Verdacht äußert, dass eine Mitgliedschaft bei TI sich bei einem entdeckten Korruptionsfall als hilfreiches Instrument erweisen könnte, ist schon interessant. [...] (don antville)

Und auch die “gestresste” Moni (wasweissich) kam in Interviews zu Wort…

[…] Moni: “Im ersten Brief warf man mir eine nicht weiter ausgeführte Verletzung von Persönlichkeitsrechten der Organisation vor, sowie rechtswidrige Schmähkritik. Im zweiten Schreiben orientierte sich der Justitiar und Ethikbeauftragte in eine etwas andere Richtung und warf mir neben ebenfalls nicht weiter erläuterten, rechtswidrigen unwahren Behauptungen auch eine Verletzung seines Urheberrechtes vor.” […] (netzeitung)

[…]“Ehrlich gesagt hätte ich aber sogar erwartet, dass man eine kritische Meinungsäußerung gar begrüßen könnte, denn immerhin befürwortet Transparency International – wie man ebenfalls auf ihrer Webseite lesen kann – ausdrücklich das Whistleblowing.” […] (golem)

[…] Die Idee, dieses Posting zu verfassen, entstand aus meiner persönlichen Enttäuschung über die Verhaltensweise gerade dieser Organisation in Zusammenhang mit der Kündigung einer Freundin, die ich seit dreizehn Jahren kenne und deren Aussagen ich voll vertraue. […] (N24)

Eine öffentliche Entschuldigung fände ich durchaus angemessen und würde von Transparency International Deutschland die Größe zeigen, von deren Vorhandensein ich dort eigentlich bisher immer ausging.

Wobei! Je mehr ich darüber lese und sich mein Eindruck der Ignoranz und Arroganz verstärkt, …

[...] Transparency International wird keinerlei Schritte gegen sie einleiten, was diese Postings angeht. Keine Unterlassungserklärung, keine einstweilige Verfügung. [...] Sie konnte mir im Telephonat nicht bestätigen, daß die Bloggerin davon schon in Kenntnis gesetzt wurde. Den Hinweis, daß sie es schon merken werde, wenn die Frist ablaufe und nicht kommt, halte ich hier übrigens für deutlich zu schwach. [...] (netzpolitik.org)

… desto mehr Übereinstimmungen glaube ich zur aufgelösten UN-Menschenrechtskommission (hier im letzten Absatz kurz erwähnt) zu erkennen.

Auf ein interessantes Posting bin ich über Jens gestossen …

It is important to note that Transparency’s German chapter, like all other TI chapters worldwide, is an independent NGO whose work is supported by Transparency International’s Secretariat. Please do not consider this or my previous message a formal response, as we are still gathering information. Thanks for your message and support of our anti-corruption work. (Perspectives of a Nomad)

… wo man sich anscheinend von der unabhängigen Transparency International Deutschland in gewisser Weise distanziert.

Moni steht sicherlich nicht alleine …

I believe Moni. I believe her because I find her to be what she appears to be. I find her to have integrity. She is what TI-D would like to appear but fails to convince us that they are.(larko)

Abschließen möchte ich mit einer interessante Frage: What is integrity?

.. und der Bitte an Frau Dagmar Schröder und Herrn Prof. Dr. Jürgen Marten doch, über den , meiner Meinung eventuell vorhandenen, Schatten zu springen… es tut nicht weh und hilft Wunden zu heilen.

Jeder macht mal einen Fehler. (wasweissich)

Ein sympatisches Lächern scheint, zumindest bei Frau Schröder, vorhanden zu sein. Da muß doch mehr “Mensch” (hinter der Funktion) stecken, um die Achterbahnfahrten von Moni zu beenden, oder?!

Die Geschichte, eigentlich schon zum Drama geworden, geht um die Welt.

Die Ethik und die Zeichen der Zeit

Dienstag 28 März 2006

Die Ethik wird als die philosophische Lehre vom sittlichen Wollen und Handeln des Menschen bezeichnet bzw. als die Gesamtheit der sittlichen und moralischen Grundsätze einer Gesellschaft oder auch Institution.

Aus dieser doch für mich einfach scheinenden Defintion stelle ich mir unter anderem die Frage, wie ich das aktuelle Thema um Transparency International bzw. Transparency Deutschland verstehen soll und kann.
Ein kleiner Blog erzählt in einer einfache Geschichte über einen unglücklichen Fall einer für mich, moralisch gesehen, auch recht eigenartigen Art einer Kündigung bzw. über den (natürlich subjektiv erlebten) Umgang ihrer Bekannten. Der Blog ist klein und fein und wird, wie die meisten, nur von Freunden oder Bekannten gelesen. Es ist davon auszugehen, dass diese “Geschichte” schon längst über Erzählungen einen weiteren Kreis gezogen hat, als dies (bis vor ein paar Tagen) über das Internet geschehen ist. Es scheint ein Einzelfall und daher für mich tragisch fragwürdig, trotzdem aber doch ein Einzelfall der, so dachte ich bis jetzt, in einer solchen Organisation nicht die Regel sein könnte.
Bis jetzt zumindest, hatte ich über diese Organisation eine gute Meinung, bis jetzt, denn…
… was darf ich von einer Institution halten, in dessen Namen ein solches Anwaltsschreiben, das sich “zunächst erspart auf Einzelheiten einzugehen”, gleichzeitig Dritten bekannt gibt, dass der “ehemaligen Mitarbeiterin … ebenfalls erhebliche Rechtsverletzungen vorzuwerfen sind” (was ist hier mit dem Datenschutz bzw. dem Schutz der ehemaligen Mitarbeiterin??), zuglich eine Frist bis Sonntag 24.00 setzt und das Schreiben mit “Ich gehe davon aus, dass Sie sich über die rechtlichen, aber auch finanziellen Konsequenzen, die sich daraus für Sie ergeben werden, klar sind.” endet, verschickt wird? Das Schreiben ging nicht an ein Anwaltskanzlei, es ist also meiner Meinung kein Fall von gleicher Augenhöhe, sondern an eine “kleine” Bloggerin.
Damit nicht genug, es fallen anscheinend auch, für den Laien bedrohlich wirkende, Begriffe wie “rechtswidrigen Schmähkritik“, eine “strafbewehrte Unterlassungserklärung und ggf. eine einstweilige Verfügung” sowie “Verletzung des Urheberrechtes”, weil anscheinend u.a. das Schreiben (!!) des Anwalts veröffentlich wurde und alles gepaart mit einer doch für mich recht fragwürdigen Fristsetzung (e-mail Eingang um um 10:09 Uhr und Deadline bis zum selben Tag um 21 Uhr) – die ungeübten wenig Zeit und dafür viel Stress verschafft. Nachzulesen hier, dort und da.
Das hier für mich ersichtiche Vorgehen, soweit es wirklich die Interessen und ethnischen Grundsätze von Transparency Deutschland vertritt, zeigt mir eher das (einsame?) streben eines arbeitssamen Juristen nach “Erfolg”, wenn ein solches Vorgehen und das Durchsetzen eines solchen Vorhabens gegen “den kleine Bürger” überhaupt als Erfolg zu bezeichnen ist. Die wahren Hintergründe, der für mich nicht nachvollziehenden Motivationsgründe, kann und will ich nicht beleuchten und ebenso wenig interessiert es mich, wie weit diese eventuell in der Vergangenheit liegen könnten oder wieso anscheinend mit Kanonen auf Spatzen geschossen wird.

Transparency Deutschland (Transparency International wiki) hat bisher für mich öffentlich kaum wahrnehmend reagiert, wahrscheinlich möchten die Verantworlichen den Sachverhalt analysieren, prüfen und, entgegen meinem Eindruck der letzten Tage, souverän und besonnen reagieren. Ich persönlich fände eine öffentliche Entschuldigung (tut niemand weh aber würde mein Bild über diese Organisation wieder gerade rücken), durchaus passen, speziell da auch Transparency International mit dem öffentlichen Korruptionsindex so manchen Staat oder Organisation ins Schwitzen bringt.

Die ebenfalls aktuelle Meldung der aufgelösten UN-Menschenrechtskommission, finde ich irgendwie passend. Diese zuletzt viel kritisierte Organisation hatte sich zum Schluß selber blockiert, die Lage analysiert und agiert. Trotzdem war sie vom Grunde her nicht falsch sondern hatte durchaus ihre Berechtigung und in den vergangenen 60 Jahren einiges bewegt und ein Bewusstsein geschaffen. Der Nachfolger, der Rat für Menschenrechte, existiert bereits auf dem Papier und wird in den nächsten Monaten seine Arbeit aufnehmen.

Die Zeichen der Zeit?

Wiederspruch mit Widerspruch und Widerspruch

Montag 27 März 2006

Der Widerspruch
Euroweb legt in gewisser Weise Widespruch ein und schickt Jens Scholz eine mail, die eine nachfolgenden Versuch einer Abmahnung ins Mögliche rücken läßt.

Durch diese und ähnliche Aktionen keimt in mir schon irgendwie ein Verdacht, dass Abmahnungen sich zu einer neuen Einnahmequelle entwickeln könnten. Verstärkt durch einen, mir in dieser Form noch nicht aufgefallenen, faden Beigeschmack einer eventuell angestrebeten Zensur und gepaart mit einer scheinbaren Unverhältnismäßigkeit, dem kritischen End-Verbraucher gegenüber, scheint mir die Suppe nicht mehr sonderlich gut munden zu wollen. In Ländern wie z.B. China (und wahrscheinlich z.B. Russland) wundert sich niemand über Zensur oder ähnlicher Aktionen, um negativen Kritik in jeglicher Form (auch dem Internet) zu verdammen. Hier in Mitteleuropa ist z. B. die Meinungsfreiheit ein wertvolles Gut. Aus meiner Sicht ist es daher durchaus verständlich, dass das Euroweb zum Gesprächsthema wurde und die Reaktionen auf solche Aktionen durchaus umfangreich waren.

Wiederspruch mit Widerspruch und Widerspruch
Jetzt bekam wasweissich eine mail…

…einen Text unter der Überschrift „Transparency Deutschland“ ins Netz gestellt, der in erheblichem Maße die Persönlichkeitsrechte der von mir vertretenen Organisation verletzt. Der Text basiert offensichtlich im wesentlichen auf Informationen unserer ehemaligen Mitarbeiterin Frau xxx, der ebenfalls erhebliche Rechtsverletzungen vorzuwerfen sind.

Die von Ihnen aufgestellten Behauptungen entsprechen im wesentlichen nicht den Tatsachen, da wo es sich um Ihre Bewertungen handelt wird der Tatbestand der rechtswidrigen Schmähkritik erfüllt.

Ich erspare es mir zunächst, auf Einzelheiten einzugehen, sondern gebe Ihnen Gelegenheit, den Text unverzüglich, spätestens bis zum 26.03.2006, 24.00 Uhr aus dem Netz zu nehmen.

Sollte das nicht erfolgen, kündige ich Ihnen schon jetzt eine strafbewehrte Unterlassungserklärung und ggf. eine einstweilige Verfügung an. Ich gehe davon aus, dass Sie sich über die rechtlichen, aber auch finanziellen Konsequenzen, die sich daraus für Sie ergeben werden, klar sind… (wasweissich)

… weil sie etwas in ihr privates Weblog geschrieben hat, was von Dritten nicht gerne gesehen wurde. Das hätte wahrscheinlich bis heute kaum für Aufsehen gesorgt und kaum großen Kreise (über deren eigenen Bekannten- bzw. kleinen Leserkreis) gezogen. Aufgrund der, meiner Meinung nach gänzlich unangemessenen Art und Weise den Inhalt der Antwaltsmail zu formulieren, alleine der “freundlichen” Hinweis auf etwaige finanzielle Folgekosten gibt mir irgendwie das Gefühl einer “versteckten” Drohung, sowie die enge Frist bis Sonntag (!!) Nacht, lassen bei mir doch gewisses Unverständnis aufkommen. Der “berüchtigte” Artikel wurde zwischenzeitlich aus dem Netz genommen und, im Sinne der Transparenz hat sie (wasweissich) zu diesem Thema jedoch eine Art Stellungnahme und kurze Schilderung geschreiben, aus der ich einen kleinen Auszug wiedergebe:

… Ich kenne diese Freundin seit 1993, habe sie in allen Lebenslagen als eine verlässliche, hilfsbereite und ehrliche Person schätzen gelernt und bin darum natürlich geneigt, ihr zu vertrauen. Wie meine Freundin mir mitteilte, hatte sie für 20 Stunden dort 1000 Euro brutto an Gehalt bekommen und finanzierte ihren Lebensunterhalt nebenher durch freie Arbeit. Des weiteren sagte sie mir, dass die Geschäftführerin sich nach der Probezeit sehr zufrieden mit ihr gezeigt hatte und eine Erhöhung der Stundenzahl auf 30 Stunden pro Woche ansprach. Meine Freundin kalkulierte ihre Lebenshaltungskosten und da die freie Arbeit wegfallen würde, fragte sie, nach ihren Angaben mir gegenüber, nach einem Gehalt von 1400 Euro netto und bot gleichzeitig an, ansonsten weiter zu den alten Konditionen 20 Stunden arbeiten zu können. Der Bericht meiner Freundin ging so weiter, dass der Geschäftsvorstand eine Sitzung hatte und die Geschäftsführerin sie später zu einem Gespräch bat, in dem sie ihr mitteilte, dass man sie leider entlassen müsse. Für meine Freundin kam das sehr überraschend, da sie davon ausgegangen war, dass, wenn man das höhere Gehalt nicht zahlen könne oder wolle, sie zu den alten Bedingungen bleiben könne. Im Entlassungsgespräch sagte ihr die Geschäftsführerin anscheinend, dass man schon eine Nachfolgerin für sie im Auge habe und nannte ihr einen Namen. Bei dieser Frau handelte es sich offenbar um eine Bewerberin auf eine andere Stelle, die kurz zuvor ausgeschrieben gewesen war, und wie meine Freundin von der Geschäftsführerin damals gehört hatte, habe diese Frau zu jenem Zeitpunkt gesagt, auf das Geld sei sie nicht angewiesen. …(wasweissich)

Ist dieser Widerspruch gegen den Blogeintrag nicht in gewisser Form ein “Wiederspruch” in manchen Teilen zum aktuellen “Thema Euroweb”?
Steht diese Art und Weise dieses Widerspruchs nicht zugleich in einem gewissen Widerspruch zu ethischen Anforderung, die Transparency in ihrer wichtigen Arbeit (sicherlich zurecht) gegenüber Dritten pflegt? Ist ein solcher Umgang in deren täglichem Geschäft derart rau, dass das Gefühl abhanden gekommen ist, wie ein Dialog in “normalen” Bevölkerungskreisen” möglich ist?
Transparency International legt meiner Meinung, was ich für sehr begrüßenswert halte, sehr hohe Ansprüche an das ethische Handeln anderer. Ob der dort geschilderte Vorfall ein Einzelfall war oder die Regel ist oder ob es nur die subjektive Wahrnehmung war mag und kann ich nicht beurteilen. Er sorgte an manch anderen Stellen zumindest ebefalls für Unverständnis und Aufregung in gewissen Teilen der Bevölkerung. Wäre ein gewisser Schweinestall-Blog eine Alternative? Ich glaube nicht aber finde es schade, dass überhaupt eine solche Idee aufkommen kann.

Die Tätigkeit von Transparency International ist anscheinend vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt, Spenden können gleich online getätigt werden. Eine solche Organisation ist, aufgrund deren Grundprinzipien wie Integrität, Verantwortlichkeit, Transparenz und Partizipation der Zivilgesellschaft, wichtig und unterstützenswert. Das oben Beschriebene steht für mich jedoch teilweise im starken Gegensatz dessen, was als (lobenswerte) Grundprinzipie auf der Webseite propagiert wird. Hat hier nicht ein kleiner Weblog, einem Tagebuch ähnlich und nur von einem kleinen Kreis lesend, nicht einfach verbales (was sich in deren Freundeskreis wahrscheinlich auch in schriftfreier Form verbreitet hat) aus einer für sich glaubwürdigen Quelle visualisiert und hat dieser Beitrag dort nicht auch ca. 2 Monate fast unbeachtet vor sich hin vegetiert, bis…

Die Tante von der Bank oder Bauernfängerei?

Freitag 24 März 2006

Diese Woche bekam ich einen Anruf von der Bank. Man wolle mir ein neues Produkt vorstellen. Die Zinsen auf dem Girokonto würden um 0,25 % steigen und man möchte mir ein neues kostenloses Karten-Produkt anbieten. Diese “Commerzbank-FlexiCard” hat eine ec-Maestro Funktion und angeblich geringere Zinsen als das Girokonto. Wie ich es heute bei dem Termin verstanden habe, ist die “Karte” eigentlich ein “schnelles” Darlehen.

Der “Darlehnsvertrag für die FlexiCard” lag auch schon vorbefüllt auf ihrem Schreibtisch, inkl. einer Schufa-Anfrage und eine Aufstellung meiner Einnahmen (Gehalt) / Ausgaben (Daueraufträge). Diese las sie mir vor und meinte, mir würden, abzüglich der Daueraufträge und einem Betrag X zum Leben, die Summe Y für sonstige Ausgaben bliebe.

Ich bin eigentlich das ganze Jahr im Plus, bei den geringen Guthabenzinsen sowieso fast verantwortungslos. Was mir die “gute Frau” also nicht begreiflich machen konnte war, wieso ich diese FlexiCard denn benötigen würde – auch wenn diese Karte kostenlos (was sie öfter wiederholte) wäre. Es gäbe, laut der Bankangestellten, keinen Nachteil und auch keinen Haken. Auf meine Frage nach dem Vorteil oder dem Verdienst der Bank (ist ja keine karitative Einrichtung), die bei (angeblich) geringeren Zinsen auch weniger verdienen würde, entgegnete sie mir mit “Kundenservice” und “ein spezieller Service” der Bank. Die Karte wäre mit einer Kreditkarte vergleichbar und hätte zusätzlich den Vorteil der Raten-Rückzahlung.

Was mich weiters “verwirrte” war, dass die Zinsen auf dem vorbefüllten Darlehnsvertrag (der kostenlosen FlexiCard) anscheinend um ca. 1% (!!) höher waren, als der um 0,25% gestiegene Zinssatz auf meine Girokonto. Ich bat sie den Widespruch zwischen Ihrer Aussage mit dem Geschriebenen (Brief von der Bank mit der Zinserhöhung auf meinem Girokonto sowie dem vorbefüllten Zinssatz auf der FlexiCard-Vertrag) zu klären. Da anscheinend an diesem Wochenende erst die neuen Zinsen ins System eingespielt werden, wollte sie mir diese Information nächste Woche nachreichen.
Also bat ich Sie um Unterlagen zum Lesen, damit ich mich am Wochende eingehend informieren kann und ich sowieso keinen ungelesenen Vertrag unterschreibe. (Die Zeit hatte sie mir ja schon “gestohlen”, da wollte ich mich zumindest wissen wofür). Darauf gab sie mir eine Postkarte (!), auf deren Vorderseite mit einem Bild einer Muster-FlexiCard und auf der Rückseite mit 7 “Vorteilen” als Schlagwörter definiert. Nach meinem ungläubigen Blick und meinem Hinweis, keine Postkarte sondern nach richtigen Unterlagen gefragt zu haben, gab sie mir ein DIN-A5 Werbeblatt. Erst im dritten Anlauf habe ich auch noch den Vertrag (mit SCHUFA-Auskunft) und die AGBs erhalten.

Wenn ich es jetzt richtig gelesen habe, dann wollte sie mir folgendes verkaufen:
Einen Darlehnsvertrag mit ec-Kartenfunktionalität (damit es anscheinend einfacher und schneller geht). Die Rückzahlung von 3% oder mindestens 199,- EUR und meinem frei wählbaren Verfügungsrahmen zwischen 2.000 und 40.000 (!) EUR. Den Vertrag können beide Parteien anscheinend auch jederzeit fristlos kündigen. Selbstverständlich wird dann die Rückzahlung in voller Höhe fällig. Laut der Vertragsformulierung würde die Bank “… auf die berechtigten Belange des Kontoinhabers Rücksicht nehmen.” und “…die Bank wird dem Kunden (also mir) eine angemessene Frist zur Rückzahlung einräumen.”. Auf meinem laienhaften Blick wirkt die Wortwahl sehr frei formuliert und hat Spielraum zur Definition. Solange man nicht in die Schuldenfalle gelangt, liest es sich auch recht human.

Irgendwie fühle ich mich trotzdem, als wollte mich die Bank für dumm verkaufen und über den Tisch zu ziehen. Bin ich da zu “feinfühlig” oder habe ich etwas falsch verstanden? Speziell bei einem Institut wie einer Bank frage ich mich ob so ein Vorgehen noch Verbraucherschutz konform ist. Wie vermisse ich Ihre Vorgängerin, die zuvor für mich zuständig war. Ich überlege ob ich mir dort eine andere Kundenbetreuerin oder gleich eine andere Bank, ich wollte mich sowieso schon länger über die Marktlage informieren, suchen soll.

Gelungen, kreativ und geschmackvoll

Donnerstag 23 März 2006

Egal ob hier retuschiert wurde oder es sich wirklich um eine Werbeaktion eines Pariser Strip Clubs handelt,…
Werbung_Strip_Club_Paris.jpg
.. ich finde die Idee außergewöhnlich, geschmackvoll und schön kreativ.
(via: bernd röthlingshöfer)

Wiki-Löschantrag für Begriff Euroweb

Dienstag 21 März 2006

Kaum ist der Begriff Euroweb in Wiki, da gibt es schon, wie bei sapere aude entdeckt, einen Löschantrag… …ganz zufällig und kurz nach meinem Google-Erlebnis aber nicht entgegen den diversen Berichten. die ich so in den letzten Tagen im Internet gelesen habe.

Der Löscheintrag wird hier jetzt sieben Tage diskutiert, am achten Tag wird über die Löschung entschieden. Jeder kann sich an diesem Löschantrag mit Begründung und Unterschrift (!!) beiteiligen. Wichtig, Beiträge ohne Signatur können kommentarlos gelöscht werden.

Ein solcher Löschantrag ist keine Abstimmung, sondern es wird versucht die besten Argumente für und wider zu finden um dann zu entscheiden. Laut der Löschregeln und der Definition “was Wikipedia nicht ist” hat der Eintrag, meiner Meinung, für “Euroweb nur als Firma” auch keine Berechtigung. Wiki ist weder Propaganda- noch Werbeplattform aber ist das alles worum es beim Begriff “Euroweb” aktuell geht?

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Verantworlich: Thomas Thayer