Ist Europa krank?

Samstag 30 April 2005

Zufällig bin ich über stellysee auf einen interssanten Artikel gestossen.

Der alte Kontinent zeigt Zerfallserscheinungen. Er verliert mit seiner Religiosität die Achtung vor sich selbst….Was macht denn eigentlich unsere Kultur aus, die uns noch bleibt? Ist die europäische Kultur vielleicht die Zivilisation der Technik und des Kommerz, die sich erfolgreich über den ganzen Globus verbreitet hat?….Europa scheint auf dem Höhepunkt seines Erfolges innerlich ausgehöhlt….Die Zuversicht in die Zukunft ist auf eine sonderbare Weise abhanden gekommen. Die Kinder, die doch unsere Zukunft sind, werden als Bedrohung der Gegenwart, als Einschränkung unserer Lebensqualität angesehen. In ihnen sieht man nicht die Hoffnungsträger, sondern eine Last für die Gegenwart. Der Vergleich mit dem zerfallenden Römischen Reich drängt sich auf: Der geschichtliche Rahmen funktionierte noch, als es bereits von denjenigen lebte, die seinen Zerfall herbeiführen würden, weil es seine Vitalität eingebüßt hatte…
(cicero.de)

Auf alle Fälle sehr interessante Ansätze und bis jetzt war noch immer alles einem Zyklus unterworfen.

bereit den Preis zu bezahlen?

Freitag 29 April 2005

Wir wissen was uns krank macht und da stellt sich die Frage ob wir wirklich bereit diesen Preis zu bezahlen, um weiterhin von den Annehmlichkeiten zu profitieren.

Das ist in vielen Lebenslagen der Fall und betrifft nicht nur den Atomausstieg. Dort wird es nicht mehr lange dauern, bis die Atomindustrie eine Marketingkampagne gegen den Atomausstieg starten wird, um für die Atomenergie und die “Vorteile” zu werben oder Angst zu schüren und den Rückfall in die Steinzeit zu prophezeien um so zu versuchen Ihre Felle zu retten. Die Politiker vor Wahlen werden dann wieder weich und sich beugen. Den Druck den Umweltminister Trittin erleben durfte ist hier exemplarisch und dessen konsequente Haltung im Dosenpfand oder Atomausstieg leider nicht die Regel.

In einer Salzburger Studie konnte nun weltweit erstmals nachgewiesen werden, dass nicht nur die Strahlung eines Handys zu einer Veränderung der Gehirnströme führt, sondern dass auch Mobilfunk-Sendeanlagen diese beeinflussen. Die veränderten Hirnströme wurden mit dem EEG aufgezeichnet.
Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen die Notwendigkeit, so Oberfeld, die Gesundheitsbelastung durch hochfrequente elektromagnetische Strahlung zu reduzieren und die Forschung zu intensivieren. Die Ergebnisse zeigen weltweit erstmals, dass die Einstrahlung einer Mobilfunk-Sendeanlage (GSM 900/1800 MHz) in etwa 80 Meter Distanz zu signifikanten Veränderungen unterschiedlicher EEG-Parameter führt.
Zu Beginn des Versuches war die Strahlenbelastung im Raum bzw. bei der Versuchsperson durch einen Abschirmvorhang deutlich reduziert und betrug im Schnitt im Kopfbereich etwa 26 Mikrowatt (Millionstel Watt) pro Quadratmeter. Danach wurde für 15 Minuten der Vorhang unmerkbar für die Studienteilnehmer angehoben. Dies führte zu einem Anstieg der Leistungsflussdichte auf etwa 3.327 Mikrowatt. Danach folgte wieder eine geschirmte Phase mit rund 26 Mikrowatt.
(derStandard, 27. April 2005)

Diese Studie wird vermutlich nicht viel ändern. Sonst müssten wir auch bereit sein für den Benzin noch höherer Preise zu bezahlen, statt sich gegen die Umwelt und für die Bequemlichkeit zu prostituieren.

Der Mensch ist zwar bequem aber nicht Technik sondern Natur!
Da die “Zeche” jedoch erst nachträglich gezahlt werden muß wird jegliche Konsequenz nach hinten verdrängt, bis der Aufschrei “hätten wir es doch gewusst” erfolgt und von lautem Wehklagen begleitet wird.

Wie Star Wars die Welt verändert

Donnerstag 28 April 2005

Eine Flash-Animation zeigt die Auswirkungen des ‘Star Wars Universums’ auf die reale Welt bzw. man hat die Möglichkeit in einzelne Abschnitte eines Stammbaums zu zoomen um einen Einblick in die Entwicklung von Sound, Games, Film und Effekten zu erhalten, welche direkt oder indirekt damit in Zusammenhang gebracht werden können.

Mitte / Ende Mai kommt Episode III auch in die Kinos. Trailer dafür gibt es mit z.B. hier, da und dort bereits genügend, um die Vorfreude etwas zu verkürzen.

Wahre Beweggründe

Mittwoch 27 April 2005

Was haben hübsche Frauen und Profisport gemeinsam? Böse Zungen – im Munde einiger unserer Leser(innen?) noch dazu! – behaupten ja: Nichts! Da täuschen die sich aber gewaltig. Selbst gesehen haben wir das! Mit unseren eigenen Augen! Und auch Ihre könnten sich weiden an … wem noch mal? War es Kathi, die sich “aber auch eher selten bemüht, irgendetwas zu verbergen”? Oder ‘Iri’, die fällt ja “hauptsächlich wegen ihrer beachtlichen körperlichen Reize” auf…. Niveaulos. En Masse!…
(dieStandard.at, 27. April 2005)

Sport kann durchaus sehr erotisch sein, schöne trainierte und Körper…

… oder strecken doch andere Beweggründe dahinter, die erst zum Schluß angedeutet werden?

…Und warum sind heterosexuelle Frauen in ihrer Schaulust einmal mehr exkludiert? …
(dieStandard.at, 27. April 2005)

Naja Frauen! Ich finde solche Fotos keineswegs niveaulos.

Sprechen Sie Deutsch?

Dienstag 26 April 2005

Sprechen Sie Deutsch?. Ein nicht schlechter kleiner Test.
via sagichdoch?

Nicht nur die Medaille hat Ihre 2 Seiten…

Montag 25 April 2005

… ob als Kunde oder als Mitarbeiter auf dem Arbeitsamt, beide Seiten sind manchmal nicht beneidenswert.

Marie oder Anne

Sonntag 24 April 2005

Marie ist Anne und nicht wirklich existent, obwohl real mit einem wirklich sympatischen Äußeren ausgestattet.

Ich finde das Geschehene nicht wirklich tragisch. Anscheinend haben sich doch ein paar Leute unentschuldbar verrannt und Grenzen überschritten statt lieber dem RL ihre Beachtung zu schenken. Das finde ich traurig aber nicht die fiktiven Geschichten einer nonrealen Person.

Warum dieser Bruch jetzt stattfindet hat zwei Gründe. Der erste ist, daß mir jemand droht, mich erpreßt, vor vollendete Tatsachen stellt.
Der zweite, und für mich sehr viel wichtigere ist, daß ich mich verliebt habe. Dieser wunderbare Mensch verdient es, mich kennenzulernen, wie ich wirklich bin. Ich hoffe, daß er irgendwann feststellt, wieviel von mir in Marie war.
(Marie,April 2005)

Ich sehe keinen wirklichen Grund sich zu entschuldigen, da die gelegentliche Konversation nie die digitale Welt überschritten hatte und somit der Kontakt immer surreal blieb.
Konsequent betrachtet hätte der Blog auch weiter bestehen müssen, da es ja auch ein Teil des Lebens der schreibbegabten Autorin ist und dieser es auch auf alle Fälle es wert wäre entdeckt zu werden. Der Liebe sollte das keine Steine in den Weg legen.

Auf alle Fälle viel Glück und schöne Gefühle!

Gelöscht

Samstag 23 April 2005

Das Bild und den kurzen Kommentar bezüglich “Ersten Auswirkungen von Harz IV?” und Papst Benedict XVI habe ich gelöscht.

Dieser Beitrag war mir auf Dauer doch zu Geschmacklos, obwohl ich zuerst spontan darüber lachen konnte. Über Polenjob sowie Harz IV und Papst Benedict XVI möchte ich nicht wirklich Witze machen.

Ich bin zu gerne in Polen und kenne dort sehr liebe Leute, Menschen von Harz IV betroffen haben alles andere als ein leichtes Leben und Papst Benedict XVI möchte ich auch nicht zur solch geschmacklosen “Karikatur” werden lassen und mich auf das Niveau von Boulevardzeitungen begeben, die ich verabscheue.

Abfall abladen verboten

Freitag 22 April 2005

“Das illegale Ablagern von Abfällen wird mit einem Bußgeld bis 500,- EUR geandet.”
Abfall abladen verboten
500,- EUR pro Tonne oder pro Benutzung einer Tonne von “Nicht-Anrainer”?
(Entdeckt in Wiesbaden, in einer Seitenstraße beim Kulturpalast.)

Vom Yeti zum Adler

Donnerstag 21 April 2005

Nach Yetisports, mit den bisher 7 Disziplinen, ist die Edelweiss Medienwerkstatt jetzt, anläßlich zur Eishockey WM 2005 in Österreich, mit Icemania vom Yeti auf den (österreichsichen) Adler gekommen.

Mit “Bodycheck” geht es nur darum geht den Gegner möglichst mit einem effektiven Bodycheck möglichst weit fliegen zu lassen. Ein kurzes unkompliziertes Spiel für die kurze Pause zwischendurch.
“ICEMANIA” ist im Gegensatz zu “Bodycheck” ein Spiel für die etwas längere Pause. Hier wurde eine und eine wirklich nette kleine Eishockey-Simulation entwickelt.

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Verantworlich: Thomas Thayer