friends-in-scene oder “Mrs. All und Mr. Right”

Mittwoch 24 November 2004

Da schreibt Iris Gerlach, nach ihrem Gedichtband “Einmal mehr”, ein Theaterstück.

Dann entscheidet sich Iris für die (Welt-)Uraufführung Ihres Lustspiels “Mrs All und Mr. Right” in ihrer Heimatstadt, im Kulturpalast in Wiesbaden, und gründet die Theatergruppe friends-in-scene.

Sie findet ein paar nette Leute mit teils aktiver oder ehemals aktiver Bühnenerfahrung und scheut auch nicht “Greenhorns” mit ins Boot zu nehmen, unnötig zu erwähnen, dass ich ein solches Greenhorn bin.

Zwar bin ich mit unschuldigen 19 Jahren in Salzburg bei der Entführung aus dem Serail im 1. und 3. Akt auf der Bühne gestanden, jedoch mehr habe ich wirklich nicht gemacht als die Palastwache gespielt sowie im 3. Akt den Galgen aufgebaut und das Seil gehalten, welches dem Liebespaar um den Hals gelegt wurde.
In meinem (jugendlichen) Leichtsinn hatte ich meine Bereitschaft erklärt eine kleine Rolle spielen zu wollen, wenn sich denn die Möglichkeit bieten würde. Auf alle Fälle macht es sehr viel Spaß, das Stück ist wirklich nett und die Gruppe auch ein lustiger und angehmer “Haufen”.

Bis zur Uraufführung, am 28. Jänner haben wir zwar noch etwas Zeit, die vergeht jedoch fast schneller als uns wirklich lieb ist. Mit Jens sowie Stefan sind auch zwei dabei mit denen ich auch sonst bereits öfter die Zeit, auf sehr angenehme Weise, totgeschlagen habe.

Weitere Aufführungstermine, neben dem 28.Jänner 2005, sind
30. Jänner 2005
11. Februar 2005
13. Februar 2005
18. Februar 2005
20. Februar 2005
Beginn ist jeweils 20.30 und die Aufführung findet jeweils im Kulturpalast in Wiesbaden statt.

Gigazoom – das größte digitale Foto

Dienstag 23 November 2004

Einfach das Gigapixelbild ansehen, zoomen und staunen, es handelt sich um das größte digitale Foto der Welt mit 2,5 Milliarden Pixeln und einer Größe von stolzen 7 Gigabyte

Das Foto besteht aus besteht aus 600 Einzelbildern, diese Bilder wurden in einem Zeitraum von 1 Stunde und 15 Minuten aufgenommen. Ausgedruckt wäre das Bild 6,67 x 2,67 Meter groß (300 dpi). Weitere Einzelheiten kann man auch direkt hier nachlesen.

Es ist erstaunlich welche Einzelheiten man auf dem Foto erkennen kann, egal ob es sich um Autokennzeichen, Radfahrer, Fußgänger oder die Kirchturmuhr handelt.

Gefunden bei doc-rollinger und im standard

Ohne Monitor

Montag 22 November 2004

Nachdem mein Monitor seinen Geist aufgegeben hat, bin ich seit ein paar Tagen, bis ich meinen neuen habe, daheim ohne Internet.

In solchen Momenten ist deutlich zu erkennt wie relativ doch alles ist. Schon wahnsinnig wie viel Zeit ich plötzlich zusätzlich habe, sei es in der Früh vor der Arbeit zum Aufwachen bzw kurz nach der Arbeit um die Neugier zu befriedigen nur einmal kurz die mails abfragen oder nach dem Sport oder einem netten Abend noch einmal online gehen um zu sehen was so passiert ist.
Ich freu mich aber trotzdem wieder wenn ich, nach Lust und Laune, online gehen und stöbern sowie und lesen kann was so alles wichtige und unwichtige passiert.

Wobei es hier im Internet Cafe auch nicht so schlecht ist. Aktuell sitzen 4 Leute vor 6 PCs und es ist schon auch interessant so “gemeinsam” zu surfen. Neben mir sitzt gerade eine recht ansprechende Frau. Irgendwie komme ich mir fast vor wie zu den Zeiten als ich keine Waschmaschine hatte (in Erinnerung in an die schöne Jungend schwelgend ohne die Gegendwart deswegen in ein schlechtes Licht zu stellen) und ich in den Waschsalon ging…. Kurz gesagt, es ist einfach eine besondere Atmosphäre was sicherlich damit zusammen hängt, dass die Geschlechter ausgeglichen verteilt sind und das Alter nicht zu jung ist.

Das Internet hat auch seine Vorteile. Ich brauch nicht teuer eine Zeitung aus Österreich kaufen wenn ich was von der Heimat erfahren möchte, ich kann Kontakt halten mit Freunden, Bekannten, ich kann mich natürlich auch den Spielfreuden freuen und mich bei z.B. Online Soccer, ein Spiel das ohne grosse Grafik aber mit einer genialen Spielidee auskommt, austoben oder natürlich auch meine Meinung kund tun wenn mir danach ist oder mich das Gefühl der Notwendigkeit dazu treibt. Das ich so im Laufe der Zeit auch für mich selber ein kleines “semipersönliches” Tagebuch geschaffen habe an dieses Erinnerungen geknüpft sind ist natürlich ein angenehmer Nebeneffekt.

So, jetzt aber genug geschrieben und jetzt ab zu Jens um noch ein wenig zu plaudern.

Lieblings-Projekt des CDU-Ministerpräsidenten Roland Koch gestoppt

Samstag 20 November 2004

Das 15 Millionen Euro teure Prestigeobjekt von Herrn Koch ist, unter anderem aus Gründen des Landschafts- und des Denkmalschutzes, vorerst gestoppt.

Wie im Spiegel zu lesen ist wollte der Aufsichtsratsvorsitzender Roland Koch, in dem seit Jahren defizitär arbeitenden größten Weinbau-Betrieb (2003 750.000 EUR Verlust), für obige Summe eine neue Kellerei bauen.
Die europarechtlichen Bedenken sollen, wie im Spiegel weiter zu lesen ist, laut einem handschriftlichen Vermerk “Die Angelegenheit wird gemäß Weisung des Ministerbürso nicht weiterverfolgt” verschwiegen werden, denn diese aus steuergeldern finanzierte Prestigeobjekt zugleich ein Verstoß gegen EU Richtlinien.

Wollte unter anderem deshalb Koch die Ministerialgebäude verkaufen und gleich wieder zurückmieten um solche Aktionen zu finanzieren und die Bilanz zu schönen? Meinen hart verdienten Steuergelder könnte man sicherlich besser verwenden. Herr Koch, Hessen baut ab!

Bowling for Columbine

Donnerstag 18 November 2004

Die Wahl ist vorbei, ein Teil von Amerika entschuldigt sich und auf der anderen Seite zeigt Europa Verständnis oder Mitgefühl für den Ausgang der Wahl.

Den Film Fahrenheit 9/11 durften wir auch bereits im TV sehen und jetzt kommt in der ARD der nächste interessante Michael Moore Film. Am Mittwoch 24. November 2004 ist die genial-scharfsinnige und zugleich überaus unterhaltsame Doku-Satire über den amerikanischen Waffenfetischismus,Bowling for Columbine, sicherlich eine Empfehlung. Wer sich den Film weder ansehen noch aufnehmen kann, den Film gibt es auch zu kaufen.

Ausgehend vom Columbine High School Amoklauf, bei dem zwei Jugendliche im April 1999 12 Schüler und einen Lehrer erschossen, begibt sich der sozialkritische Dokumentarfilmer Michael Moore auf einen Streifzug durch die US-Alltagskultur.
Aus einer Vielzahl von Blickwinkeln nähert er sich der Frage: Warum werden in den USA jährlich durchschnittlich 11.000 Menschen erschossen, während in anderen Ländern – in denen nicht weniger Gewaltfilme konsumiert werden – maximal 300 durch Feuerwaffen umkommen?

Während der Zahl Gewaltverbrechen nachweisbar abnimmt, steigern reißerische Nachrichten und Reportagen in den USA das allgegenwärtige Gefühl der Bedrohung (eine nicht unbekannte Taktik)- derweil in Kanada die Menschen nicht einmal ihre Haustüre abschließen. Nutznießer der hausgemachten US-Paranoia ist die “National Rifle Association” (NRA), deren Vorsitzender Charlton Heston nur 10 Tage nach dem Massaker in Columbine eine flammende Rede hielt über die amerikanische Bürgerpflicht, sich zu bewaffnen.

Sandras Heiratsantrag

Dienstag 16 November 2004

Ein Heitratsantrag für Sandra hat sich auf Umwegen, per Kettenbrief, am Montag den 11.10.2004 per mail an 50 Adressen auf den Weg gemacht. Anhand dieses Gedichtes soll sich Sandra erkennen können.
Entweder meint er es damit wirklich ernst, hat es aber nicht eilig, oder es ist einfach ein netter Kettenbrief. Also im Zweifelsfall schnell weiter schicken, damit die Glückliche bald vom Antrag erfährt. Natürlich kann man mit diesem Brief auch die Effizienz eines Kettenbriefes testen.

Quelle: per mail von Jens Eckart

Sind Sie ein Weinkenner?

Samstag 13 November 2004

Der große Weintest

Ich habe 10 von 18 Fragen richtig beantwortet, das entspricht 55.5% und zugegeben, es waren auch ein paar blinde Treffer dabei.

Wer einmal in die Welt des Weines rein schnuppern möchte, dem kann ich das Buch “Wein von A-Z” empfehlen. Gute Rezensionen hat bei Amazon das Buch “Das Weinlexikon” erhalten, vermutlich hätte ich, um ein besseres Testergebnis zu erziehlen, dieses Buch lesen müssen.

Der Hausfrauentipp

Freitag 12 November 2004

Heute habe ich von meiner Lieblingskollegin, einfach so und ohne Anlaß, einen Hausfrauentipp bekommen

    Wenn man nicht möchte, dass die Milch überkocht, dann muß der Rand vom Topf mit Butter oder Öl eingerieben werden. Das Eiweis der Milch verträgt sich nicht mit dem Fett, daher fällt es beim Kontakt in sich zusammen und verhindert so das Überkochen der Milch,

Naja, was die Frauen mit List und Tücke schaffen klappt auch anders, einfach ein waches Auge auf den Topf werfen und diesen rechtzeitig vom Herd stellen. Wenn das ins Auge geht und einem auch kein nützlicher Hausfrauentipp zur Seite steht, dann hilft auch einen Blick auf die Männerseiten.

Flughafen-Scanner enthüllt nackte Tatsachen

Donnerstag 11 November 2004

Ein Scanner, der von der US-Regierung derzeit für den flächendeckenden Einsatz auf Flughäfen getestet wird, zeigt Passagiere ohne Kleidung und soll so für höhere Sicherheit sorgen und auch Plastikwaffen entdecken.

Diese Technologie, sogenannten Backscatter-Geräte, ist nicht neu und gibt es bereits seit einigen Jahren zu Preisen zwischen 100.000 und 200.000 USD. Die Maschinen werden derzeit eingesetzt, um Besucher von Gefängnisinsassen oder Arbeiter in Diamantenminen beim Verlassen dieser zu durchsuchen.

In den meisten Fällen wird das Sicherheitspersonal beim Anblick nicht zu beneiden sein. Ich werde mir einen solchen Scanner nicht kaufen, da warte ich lieber noch auf solche Röntgenbrillen, diese sind auch handlicher.

Quelle: futurezone.orf.at

Firefox und Internet Explorer

Mittwoch 10 November 2004

Wie Golem berichtet steht Firefox 1.0 mit Pop-Up-Blocker, Tabbed-Browsing und RSS-Reader zum Download bereit. Wer sich jedoch erst ein kleines Bild über den Browser machen möchte, der kann sich bei der “Firefox Ansichtsache” vom Standard ein Bild machen oder sich hier oder da ein die notwendigen Informationen holen. Den Browser kann man mit Plug-ins fast beliebig anpassen und erweitern.

Fast zeitgleich gibt es wieder eine kritische Meldung zum Internet Explorer, bei dem ein Wurm ein offenes Sicherheitsloch im Internet Explorer bei dem der User, einem anfälligen System, nur zum Öffnen eines Links gebracht werden muß um dann zum Opfer zu werden. Der Wurm schleust sich dann über den Internet Explorer in das System ein.

Dann hilft auch nicht unbedingt mehr ein Firewall! Wer jedoch noch keinen Firewall hat, der kann sich den einfach zu bedienenden ZoneAlarm auf vielen Webseiten kostenlos saugen.

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Verantworlich: Thomas Thayer