US Wahlkampf – die letzten Stunden

Sonntag 31 Oktober 2004

Grund der berichteten, und immer noch bestehenden, Aussperrung von Bush`s Wahlkampfseite für den Rest der Welt war, wie im Spiegel zu lesen, eine DOS Attacke welche die Bush-Seiten in die Knie zwang. Über die Sinnhaftigkeit der Aktion kann weiterhin jedoch gezweifelt werden.

Morgen, Montag (01.Nov 20.15), ist Pflichttermin, denn da wird der Film Fahrenheit 9/11 ausgestrahlt. Leider kann ich nur Pro 7 und nicht den ORF 1 empfangen, wo die werbefreie Ausstrahlung 40 (!!) Minuten früher fertig ist.
Diesen Film gibt es auch schon zu kaufen oder, wie im Standard zu lesen, für ca. 8 EUR (Moore will Einnahmen offenbar einer Stiftung für Veteranen spenden) aus dem Internet zu laden.

Wie erfolgreich die Wahl-Überwachungs-Initiative von Michael Moore, die Wahl zu überwachen sein wird bleibt zu bezweifeln da es ja doch eine geheime Wahl ist und was hinter den Kulissen passiert entdecken hoffentlich die Wahlbeobachter. Zumindest werden insgesamt 1.200 professionelle Filmemacher und Amateure in den beiden so genannten “Swing States” (Florida und Ohio) aufgestellt.

In der letzten Umfrage liegt Amtsinhaber George W. Bush (50%) klar vor seinem demokratischen Herausforderer John Kerry (45%). Das letzte Bin Laden Video ist da wirklich wie von Bush bestellt erschienen, die im Spiegel veröffentlichte Auszüge des Videos sind durchaus lesenswert.

“Mein” Debian und Linux

Samstag 30 Oktober 2004

it Missy und Londo besuchte ich, letzten Dienstag, die Linuxworld in Frankfurt.

Es war durchaus interessant, speziell da ich seit September meine ersten Schritte in Richtung Linux gegangen bin. Damals hatte ich mir ein Debian-ähnliches System via Knoppix installiert. Knoppix ist jedoch “nur” eine komplett von CD lauffähige Zusammenstellung von umfangreicher Linux-Software mit guter Hardwareerkennung. Es enthält zwar primär Teile von Debian aber, wie ich vom Debian Team erfahren habe, auch umgeschriebene Skripte und Pakete anderer Distributionen. Für einen dauerhaften Betrieb auf HD ist Knoppix deshalb nicht unbedingt zu empfehlen und war auch nie dafür gedacht.

Die Installation per aktueller, auf dem Messestand besorgter, Debian DVD hat nicht so gut geklappt wie bei der Installationsdemonstration am Debian Stand vorgeführt. Einfach war die Installation trotzdem, sie sollte auch niemanden abschrecken! Früher, so wurde mir gesagt, sollte es wirklich “grausam” gewesen sein, und daher fast nur Profis möglich, Debian zu installieren.

Nachdem alles von der DVD installiert war konnte ich zwar KDE oder Gnome starten aber das System war unendlich langsam. Ein weiteres Manko der Installationsroutine war die Installation der Internet Verbindung. Bei Dail-In hat man nur die Möglichkeit mit Modem oder DSL eine Wählverbindung einzugeben, bei DSL hat man damit schlechte Karten.

Also bin ich kurzfristig noch einmal, am Tag danach, zur Messe gefahren. Wie oft hat man die Möglichkeit mit den Debian Profis zu sprechen und sie nach Rat zu fragen?! Dort habe ich erfahren, dass mit der Taste ALT+F2 man ein 2. Terminalfenster öffnen kann. In diesem 2. Fenster richtet man mit pppoeconf die DSL Verbindung ein und wechselt dann mit ALT+F1 wieder zum Installationsfenster. Die Installation durchläuft dann problemlos das weitere Menü.

Da dann KDE und Gnom trotzdem noch unzumutbar langsam war habe ich mir von der Homepage den neuesten Installer gesaugt, das Image auf CD gebrannt und alles hat super funktioniert bzw. läuft sehr zufriedenstellend.

Holger hat mir telefonisch noch geholfen die XF86Config-4, unter /etc/X11/, einzustellen. Nach der Installation war es mir nämlich nur möglich eine maximale Auflösung von 800×600 einzurichten und das reichte natürlich nicht. Jetzt muß ich irgendwann noch das Mausrad aktivieren und CD`s vom CD Laufwerk, der Ton funktioniert ansonsten jedoch, abspielen können und mich weiter in Linux einarbeiten.

gefunden via Missy

Der Nikolaus

Freitag 29 Oktober 2004

eute habe ich meinen ersten Schokolade-Nikolaus verdrückt. Jetzt ist die Schokolade sicherlich noch frischer als dann im Dezember und viel esse ich von dem “Zeug” eh nicht.

Damit die Aktion nicht nur der Gesundheit abträglich und, jahreszeitbedingt, etwas verrückt ist, habe ich mich auch mit dem Nikolaus beschäftigt. Neben dem Nikolaus Weitwerfen ist die Geschichte bzw. Biographie von Nikolaus von Myr durchaus interessant und mir auch nicht mehr so geläufig gewesen.

Bush Wahlkampfseiten (fast) nur noch aus den USA zugänglich

Mittwoch 27 Oktober 2004

ie im Golem.de zu lesen ist gibt es eine weitere durchaus skurrile Entwicklung im aktuellen US Wahlkampf und dem US-Präsident George W. Bush.

Dieser sperrt Ausländer von seiner Wahlkampfseite aus! Diese Seite kann nur noch vom US-Territorium aus aufgerufen werden, Nicht-US-Bürger erhalten lediglich eine Fehlermeldung.
Die Blockade ist jedoch, indem seine blockierte Seite einfach “anonym” aufgerufen wird, zu umgehen.

Ob es an dem weltweitem “JA für Kerry” liegt oder weil jetzt auch die Bild Zeitung eine Wahlempfehlung für Bush veröffentlicht hat? Das US-Magazin “New Yorker” sowie die “New York Times” und die “Washington Post” stellen sich hinter Kerry und haben sich entsprechend positioniert.

Es stimmt nicht nur, wie schon einmal geschrieben, die Notwendigkeit von Wahlbeobachtern bedenklich, jetzt hat sich auch noch der Staatsanwalt eingeschalten und ich hoffe er bringt noch einiges ans Tageslicht.

Ich bin schon auf den Film Fahrenheit 9/11 gespannt. Dieser wird am Montag (01.Nov 20.15 Pro 7) bzw. Dienstag (02.Nov 23.20 SAT 1) ausgestrahlt.

Mein Bangkok Urlaub, leider vorbei

Sonntag 24 Oktober 2004

Jetzt bin ich wieder in Deutschland und ich bin, wie schon geschrieben, wirklich begeistert von Bangkok.

Die Zeit die sich die Menschen im Umgang miteinander, in einer Stadt die nie wirklich schläft, für Höflichkeit und Respekt nehmen ist beeindrucken. Umso erschreckender ist die Respektlosigkeit mancher Urlauber die, stark transpirierend und zu wenig oft die Kleidung wechselnd, sich wie ein König fühlen und noch schlimmer benehmen. Ich habe mich in Bangkok, nur beobachtend, manchmal fast wie im Kino gefühlt.

Die Nähe von Armut und Reichtum, der Kontrast zwischen den in Hütten oder kleinen Zimmern lebenden Menschen mit den Hotels, Büros oder entstehenden Einkaufszentren ist immens. Da bin ich froh, dass ich nicht in einem, dort sicherlich bezahlbaren, Luxushotel, sondern in einem Mittelklassehotel gewohnt habe. So war der Klassenunterschied nicht so gewaltig wie im letzten Jahr, als ich von der AIDA einen Ausflug nach Kairo unternahm. Damals wurde ich vom Kontrast, im Vergleich zur dortigen Armut mit dem auf der AIDA herrschenden Luxus/Verschwendung, fast erschlagen.

Die Leute sind dort durchaus geschäftstüchtig. Sie leben von der Vermittlung, dem Handel (unzählige Straßenhändler säumen das Bild) mit Lebensmittel, Kleidung und natürlich Souvenirs und dem Service bzw. der Dienstleistung wie Massage, Schneiderei…
Die Straßenküchen haben es mir angetan und ich habe mich fast nur von frischem Obst, meist Ananas, und Fisch ernährt. Eine 1/4 Ananas bekommt man auf der Straße, mundgerecht geschnitten, schon für 10 Baht (ca. 0,20 EUR) und ein Essen meist für ca. 80-250 Baht. Selbst Frösche, Maden und Käfer habe ich versucht und muß zugeben, wenn man den im Kopf vorherrschenden abstoßenden Reflex überwinden kann, das sie durchaus gut schmecken.
Eine Fußmassage kostet ca. 250 Baht und eine Ölmassage 350 Baht und dauert eine Stunde. Eine Ölmassage über 2 (!!) Stunden ist für ca. 500 Baht zu haben, was mit ca. 10 EUR durchaus bezahlbar, und unbeschreiblich erholend, ist.

Die Dankbarkeit ist in Bangkok auch auffällig.
Eine Taxifahrt von der Stadt zum Flughafen bekommt man schon für 250 – 300 Baht. Wenn man eine solche Taxifahrt im Hotel bestellt würde man ca. 550 Baht bezahlen. Natürlich habe ich mir ein Taxi von der Straße aus für die Fahrt zum Flughafen organisiert. Der Taxifahrer hatte jedoch nicht genügend Geld für die Maut der Express-Strasse und so habe ich ihm was von den 250 Baht “vorgeschossen”. Als ich ihm dann, mit Trinkgeld, doch 350 Bath (ca. 7 EUR !!) bezahlt habe, hat er sich fast vor Dankbarkeit überschlagen. Ähnliche Beispiele gab es wirklich genügend.

Noch vor kurzer Zeit konnte ich mir nicht vorstellen nach Asien, und überhaupt nicht nach Bangkok, zu fahren. Dachte ich doch selber, stark Vorurteils geprägt, dort gäbe es nur Sex, Verschmutzung und kleine Leute mit denen ich, aufgrund meiner Körpergröße, nichts anfangen kann, die alle ähnlich aussehen und nur lächeln. Ich bin dankbar über den Zufall, der mich nach Bangkok gebracht hatte. Damals fragte mich Melanie, Ihr Freund Dirk hatte keine Zeit und sie wollte nicht alleine fliegen, sie zu begleiten.

Bangkok ist sicherlich nicht schmutziger als Frankfurt. Es hat sich, wie ich dort erfahren habe, in den letzten 2-3 Jahren viel getan. Durch den Skytrain, der neuen U-Bahn und den errichteten Schnellstraßen sowie der Verringerung der Abgase durch Katalysatoren hat sich die Stadt sehr zum Vorteil verändert. Wirft man Abfall, auch wenn es wie bei uns leider oft üblich “nur” ein kleines Papier sein sollte, auf die Straße, dann ist eine Strafe von 2000 Baht (ca. 40 EUR) fällig. Das ist für die Thailänder viel Geld und anscheinend auch hoch genug, dass es die Touristen respektieren.

Ein Thailänder verdient ca. 5000 – 8000 Baht. Ein Mädchen verdient mit einem Freier im Monat zwischen 30000 und 60000 Baht und ernährt damit oft ihre auf dem Land lebenden Familie. Einige Mädchen arbeiten aber auch als Bedienung oder als Billardspieler/in. Diese Mädchen dürfen dann nichts mit Männer anfangen, sondern bekommen, neben dem Grundgehalt, eine Provision für die Spiele bzw. Getränke. Beim Billiard bleibt der Sieger am Tisch und der Verlierer zahlt, nicht an das Mädchen sondern für das Spiel, 20 Baht an die Bar bzw. das Pub.

Die Mädchen zu verurteilen steht uns sicherlich keineswegs zu! Ist das Verhalten doch durchaus mit auch hier vorherrschenden Praktiken vergleichbar, wenn sich so mache Menschen an Promis “werfen” oder auf gewisse Statussymbole achten. Dieses Verhalten wird bei uns mit “nach Karriere strebend” oder Sicherheitsdenken gerechtfertigt.
Bangkok

Die letzten Tage…

Samstag 16 Oktober 2004

Die letzten Tage sind wie im Flug vergangen. Die meiste Zeit habe ich mich in der Sukhumvit Road aufgehalten und hatte natuerlich taeglich, mindestens, eine Massage.
Es ist schoen eine Stunde dem Laerm und der staendigen Bewegung zu entfliehen und in angenehmer Ruhe eine Massage zu geniessen. Ein angenehmer Nebeneffekt ist die Moeglichkeit sich vor, sowie nach der Massage, duschen zu konnen.
Wie auch Bangkok nie wirklich schlaeft und die Stadt staendig in Bewegung ist, um 24.00 werden die Verkaufsstaenden an der Strasse von den Staenden mit Essen, Getraenken und Musik abgeloest, wird es hier auch nie wirklich kuehl. Es weicht in der Nacht nur die drueckende Schwuele der dann angehmeren Waerme.

Die letzten Tage habe Ruth und ich, sie ist jetzt zu ihrem Massagekurs in den Norden geflogen, mit James und seiner Freundin Aom verbracht. Wir waren in diverse Lokale, haben Billiard und Tischfussball gespielt und hatten einfach Spass.
Die Bars sperren gegen 01.00 zu und auch um 02.00 schliessen die Diskotheken ihre Pforten, dann besteht nur noch die Moeglichkeit in eine “open-bar” zu fahren. Diese “open-bars” sind durchaus normale Kneipen und haben nichts anruechiges, sie sind nur illegal weil sie die Oeffnungzeit ueberschreiten und Getraenke auch bis um 05.00 in der Frueh anbieten.

Diese Stadt ist anders! Sicherlich gibt es auch ueberall die Moeglichkeit sich ein Maedchen “zu nehmen” – ich wundere mich nur wieso so viele Maenner davon gebrauch machen. Die Frauen sind schon duraus sehr fesch, doch ist die Gefahr von Krankheit und die Tatsache einen Menschen dafuer zu bezahlen ist nicht mein Ding, war es nie und wird es auch nie werden. Man(n) wird oft angesprochen, aber wenn den Frauen gesagt wird, dass kein Interesse an Sex besteht und man auch nichts bezahlt gibt es meist folgende Reaktionen: Die Frau geht entweder weiter oder fragt ob sie auch einfach nur zum Gespraech, und das ist dann wirklich nur ein Gespraech, am Tisch bleiben kann. Die Menschen sind alle sehr hoeflich, zuvorkommend und gehen mit viel Respekt miteinander um. Es kann mir niemand erzaehlen, und ich hatte auch genug Vorurteile Bangkok gegenueber, dass man hier zum Sex “gezwungen” wird – es ist immer die eigene Entscheidung und eine Frage des Charakters.

Wuermer und kleine Froesche, die gibt es hier wie bei uns Hot-Dog oder Popcorn, habe ich auch schon probiert. Nicht nur der Verkaeufer hatte seinen Spass daran, ich fand es auch sehr spannend. Wir standen vor dem Stand mit den Wuermern, Froeschen, Wanzen, Heuschrecken usw. und der Verkaeufer hat mir zuerst einen kleinen Frosch angeboten. Es hat mich bereits einige Ueberwindung gekostet das Tier in der Hand zu halten. Als der Verkaeufer dann, vor meinen Augen, den Frosch gegessen hat und mich aufgefordert hatte es auch zu versuchen habe ich mich doch ueberwunden. Ich muss zugeben, dass die Froesche und Maden, gut zubereitet, sehr gut schmecken. Es kostete nur etwas Kraft den Ekel, die Gedanken die man, wieso auch immer, mit den Tieren verbindet, zu ueberwinden. Hat man diese Huerde geschafft, dann ist es, neben den an jeder Ecke angebotenen grossen Anzahl an wunderbaren Fruechten, eine Alternative zur gesunden Ernaehrung.

Heute geht es zuerst in die Innenstadt um ein paar T-Shirts zu kaufen, taeglich mindestens zwei T-Shirts kostet doch etwas Substanz. James und Aom gehen heute eventuell zum Eagels Konzert und ich einmal etwas frueher ins Bett um meinen Rhythmus wieder auf “Tag” umzustellen.
Es ist wunderschoen hier und wirklich sehr schade, dass keiner mich zu dieser spontanen Reise begleiten konnte oder wollte.

Ankunft

Mittwoch 13 Oktober 2004

Nach 10 stuendigen Flug bin ich gerade gut in Bangkok angekommen.

Am Flughafen in Frankfurt habe ich noch Ruth kennen gelernt. Wir haben uns, da sie mit dem anderen Flieger 10min frueher, gefolgen ist bei Ankunft wieder verarbredet.

Das Maedchen, ich nennen sie jetzt einfach fuer Insider “Aeffchen 2″, ist 25 Jahre, aus Belgien und macht einen angenehmen Eindruck. Ruth, oder “Aeffchen 2″, ist ausgebildete Physiotherapeutin, bleibt 3 Tage in BKK und faehrt dann in den Norden um sich in Thai Massage 3 Wochen lang ausbilden zu lassen. Nach dem kurzen Gesraech in Frankfurt haben wir uns dann wieder bei der Einreise verabredet und sind dann gemeinsam mit dem Bus in die Stadt gefahren. Dort hat sie sich dann auch entschieden statt dem Nana Hotel in mein Hotel zu kommen. Die erste Nacht wird fuer sie zwar etwas teuerer da nur noch der Hauptfluegel frei war aber dann kann sie morgen in guenstigere Zimmer umziehen.

Jetzt, nachdem ich gerade im Hotel angekommen bin, werde ich erst ein bissl bummeln, mir eine Kokusnuss und Ananas am Strassenstand kaufen. Um 1900 treffe ich dann im Hotel wieder Ruth um ihr dann den Massagesalon zu zeigen und danach den Abend bei einer Nachtsuppe ausklingen zu lassen.

Sicherlich werden wir ins “Viereck” gehen und mal schaun ob A. und Anna oder Aeffchen 1 uebern Weg laufen…

Fortsetzung folgt…

Rückkauf von t-online?!

Dienstag 12 Oktober 2004

Die Deutsche Telekom will ihre Internet-Tochter T-Online von der Börse nehmen.

Der Spiegel schreibt zwar

Es sollte der Star unter den Internetfirmen werden, ein deutsches America Online. Die Manager träumten von einem neuen Medienhaus, das den etablierten Verlagen das Fürchten lehren sollte. Den Aktionären versprachen sie schnelles Wachstum, rasche Kursgewinne und mühelosen Reichtum.

Doch nun ist der Traum, geboren in den Endtagen der Interneteuphorie, vorbei. T-Online solle voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2005 komplett in der Deutschen Telekom aufgehen…..

T-Online gilt seit langem als Sorgenkind innerhalb des Konzerns. Nur mit Mühe hatte T-Online-Chef Thomas Holtrop den defizitären Internet-Service-Provider seit dem Börsengang in die Profitabilität geführt. Die Auslandstöchter in Frankreich und Spanien, die beide enorm unter Wettbewerbsdruck stehen, hatten ihm die Arbeit nicht sehr erleichtert. Der große Durchbruch für Wachstum und Gewinne ist immer noch nicht in Sicht.

Es ist sicherlich ein Teil davon richtig, speckt auch Tiscalli ab, aber auf der anderen Seite wird das Internet mit Voice over IP ein immer stärkere Mitbewerber der Telekom und das nicht erst mit dem Angebot bei Web.de bzw. 1&1, den 22 Millionen Downloads der VoIP-Software Skype oder dem aufsehenerregendem DSL Projekt der Stadt Selm.

Das Rückkauf-Angebot der Telekom ist aber sowieso, durch den damals hohen Ausgabepreis, auf scharfe Kritik gestoßen.

26. Oktober – LINUXWORLD in Frankfurt

Dienstag 12 Oktober 2004

Ich wollte nur noch den 26.10. in Erinnerung rufen und freu mich schon auf unser kleines Treffen. Der Urlaub für diesen Tag habe ich bestätigt bekommen.

Bis jetzt haben sich Londo, Missy, und indirekt auch Capt.Cornelius angekündigt.

Angemeldet und die e-mail Bestätigung habe ich noch im September, bis jetzt ist jedoch noch keine Karte mit der Post eingetroffen. Die e-mail Bestätigung habe ich aber, nach Anmeldung, erhalten und das sollte im Notfall auch reichen.

Christopher Reeve, Superman, ist gestorben

Dienstag 12 Oktober 2004

Ich erinnere mich noch gut als ich mit meinen 11 Jahren in Wien, gemeinsam mit meinem Onkel bei dem ich zu Besuch war, Superman I gesehen habe.

Der Film war ein voller Erfolg und natürlich hatte ich damals auch noch Superman II (1979) und Superman III (1983) gesehen. An Superman IV (1986) kann ich mich eigentlich nicht mehr erinnern.

Christopher Reeve kämpfte für die Ausweitung der Stammzellenforschung, die nach seiner Überzeugung Querschnittslähmung würde heilen können, von der er seit seinem Reitunfall 1995 selber, vom Nacken bis zur Fußspitze, betroffen war.
Mit einem strengen Übungsprogramm kam der Star in Armen und Beinen wieder zu Kräften und lernte sogar, stundenweise ohne Gerät allein zu atmen. Eine Elektroschocktherapie schließlich ermöglichte ihm, die Finger seiner linken Hand und die Zehen an beiden Füßen zu bewegen. Am Ende sei er in der Lage gewesen, Berührungen wahrzunehmen und Wärme und Kälte zu unterscheiden.

“In der Lage zu sein, eine leichte Berührung zu spüren, ist ein solches Geschenk”, erklärte Reeve.

Mit vielem, wofür wir dankbar sein sollten, gehen wir oft (zu) selbstverständlich um und erkennen erst das Geschenk wenn es uns genommen wurde.

Er gründete eine Paralyse-Stiftung und hatte die Kraft und Ausdauer weltweit als Redner aufzutreten, um Betroffenen Mut zu machen und für dessen Recht zu kämpfen.

Nicht nur deswegen wird er mir nicht nur als Superman sondern als großer Mensch in Erinnerung bleiben.

Quelle: SPIEGEL ONLINE

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Verantworlich: Thomas Thayer