Widerrufsrecht bei ebay?

Donnerstag 30 September 2004

Die Bundesrichter prüfen am am 3. November 2004 ob ebay-Kunden ein Widerrufsrecht zusteht.

Ist eBay ein Internet-Auktionshaus, dann würde dem Käufer, laut Spiegel, nach dem “Fernabsatzvertrag” das Widerrufsrecht grundsätzlich zustehen, nicht jedoch wenn es sich bei der Online-Auktion um eine Versteigerung handelt.

Da bin ich auf die Auswirkungen gespannt, sollten sich die Bedingungen ändern.
Auf der einen Seite könnten das Widerrufsrecht scharzen Schafen, teilweise, das Handwerk legen, aber auf der anderen Seite steigen die Portokosten des Verkäufers, der eine unfreie Rücksendung bei nichtgefallen des Käufers einrechnen muß. Bei kleinen Beträge könnte das auch auf den Verkäufer abschreckend wirken, wenn so mancher Käufer plötzlich aus Unlust die Ware zurück schickt.

Der Umschwung?

Mittwoch 29 September 2004

Um beurteilen zu können ob es sich um einen Umschwung des Verlaufs meiner Pechsträhne handelt ist es sicherlich noch zu früh.

Heute in der Mittagspause, Pech war …

  • dass der Schlüssel, trotz verschlossener Tür, noch innig im Zündschloss verweilte.
  • als ich den ADAC anrufen wollte und mein Handy nicht mehr genug “Saft” hatte.

Jedoch es hat auch eine andere Seite, denn Glück hatte ich, weil…

  • ich auf das sehr freundliche Sicherheitspersonal im IZ getroffen bin.
  • das Sicherheitspersonal deren Telefonnummer dem ADAC für den Anruf des Fahres gab.
  • mir so 60min Wartezeit vor dem Parkaus erspart wurden und ich, wartend, Cafe trinken konnte.
  • wäre ich in die Arbeit gegangen, hätte mich ein Wolkenbruch erwischt.

Zudem war das der Kurzurlaub in Bangkok einfach weit mehr als nur glücklich. Es hat alles gepasst und es war wirklich sehr schön, dazu aber schreibe ich noch extra.

Pechsträhne

Donnerstag 23 September 2004

Heute hat meine Pechsträhne ihren, hoffentlich, Höhepunkt erreicht!

Ich hatte mich heute Abend mit Iris, Stefan und noch ein paar anderen Leuten getroffen um über ihr geschriebenes Theaterstück, dass im Jänner die Uraufführung in Wiesbaden haben wird, zu sprechen.

Wir sind im Havanna in Wiesbaden getroffen und da wurde mir mein Geldtascherl, aus der Jacke, gestohlen. Kreditkarten und EC Karte habe ich sofort sperren lassen aber es war noch der Führerschein, Fahrzeugschein, Firmenausweis, Ausweis des Fitness Studios, ADAC Karte, Blutspendeausweis und vermutlich noch ein paar Sachen um die ich mich jetzt kümmer muß diese wieder zu beschaffen. Die ca. 90,- EUR sind sicherlich weg, jetzt hoffe ich nur das die Geldtasche irgendwo gefunden wird damit ich mir ein wenig Rennerei ersparen kann.

Irgendwie erinnert mich die aktuelle Pechsträhne fast an die Zeit als ich, vor ein paar Jahren, innerhalb von 6 Monaten einen Einbruch,
Unfall und einen selbstentzündeten Wohnungsbrand hatte. Das Gute an der Sache ist, wenn es wirklich der Höhepunkt meiner aktuellen Pechsträhne war, dass es jetzt wieder aufwärts geht. Wäre alles immer nur rosig könnte man nicht die guten Sachen im Leben wirklich entsprechend schätzen.

Premiere behält Kaution von verstorbenen Kunden!

Mittwoch 22 September 2004

Wie plusminus berichtet behält Premiere die Kaution des Decoders von verstorbenen Kunden ein. Erlischt bei Premiere mit dem Tod das Rückgaberecht? Die Verbliebenen streiten zumindest seit bereits über einem Jahr mit dem Sender!

LINUXWORLD Conference & Expo in Frankfurt

Dienstag 21 September 2004

Den Termin zur LINUXWORLD Conference & Expo in Frankfurt, vom 26.-28. Oktober 2004, werde ich mir gleich im Kalender rot anstreichen.
Angemeldet habe ich mich bereits, da der Messebesuch, bei Anmeldung bis zum 30.September, kostenlos ist. Eventuell meldet sich noch jemand der/die mitkommen möchte.

Zweifelhaftes Talent

Dienstag 21 September 2004

Nachdem ich meiner Lieblingskollegin heute erzählte, dass sie sich gestern, für mich unerwartet, gemeldet hatte, hatte sie es mit dem Spruch “es gibt das Talent für komplizierte Beziehung ohne Zukunft”, kurz und knapp auf den Punkt gebracht.
Ob ich dieses zweifelhafte Talent wirklich besitze lasse ich jetzt einfach offen, aber eine gewisse Tendenz zu dieser Fähigkeit, als Gabe oder Talent will ich es nicht wirklich bezeichnen, kann ich, wenn ich die letzten Jahre rückblickend betrachte, nicht wirklich leugnen. Trotzdem möchte ich auch nichts missen, ohne zugeben zu müssen, dass es auch sicherlich anders einfacher hätte laufen können.

Die Bürger- und Schröderschelte

Dienstag 21 September 2004

“In Ost wie West gibt es eine Mentalität bis weit in die Mittelschicht hinein, dass man staatliche Leistungen mitnimmt, wo man sie kriegen kann, auch wenn es eigentlich ein ausreichendes Arbeitseinkommen in der Familie gibt.” Diese Haltung könne “sich auf Dauer kein Sozialstaat leisten, ohne daran zu Grunde zu gehen”.

Schröder hatte in seiner Bürgerschelte vor ein paar Tagen versucht die Bevölkerung wach zu rütteln. Reformen werden schon seit den 90er Jahren angekündigt und verschoben, egal ob es die CDU war und jetzt die SPD ist. Oft wurden die Niederlande oder Schweden als Beispiele erfolgreicher Reformen, wenn nach Lösungen gesucht wurde wie dieser Weg in Deutschland zu realisieren wären, herangezogen. Jetzt, wo eine Reform gewagt wird, zeigt sich das bekannte Bild, dass Reformen nur so lange gefordert werden so lange diese nicht einen selber zu Veränderungen zwingen.

Die Reaktion auf die Rede kann ich nur bedingt nachvollziehen. Sicherlich ist es auch notwendig einen Weg aufzuzeigen und Ängste zu nehmen, aber als “Volksbeschimpfung” würde ich diese Rede nicht ansehen. Die “Mitnahme-Mentalität” betrifft nicht eine gewisse Schicht und auch nicht die Mehrheit und sie geht auch durch alle Gesellschaftsschichten.
Es ist von dieser angemahnten “Mitnahme-Mentalität” nicht nur die auf Unterstützung angewiesene Bevölkerung, auch hier gibt es mit Sicherheit einen Teil schwarzer Schafe, angesprochen, sondern es haben diese Worte bis in die Vorstandetagen hinauf durchaus ihre Existenzberechtigung. Der “Weckruf” von Schröder, den ich durchaus für notwendig angesehen habe, war wichtig und schon lange fällig.

Es hat nicht nur der Staat eine Pflicht seinen Bürgern gegenüber sondern auch die Bürger haben dem Staat gegenüber eine Verantwortung. Das ist ein, nicht unwesentlicher, Teil der Demokratie und bis ins Familienleben (Eltern-Kinder) übertragbar. Ist es mit der Demokratie zuende erwartet uns, von der Anarchie bis zur Diktatur, eine vom Volk, aus Unzufriedenheit und/oder Unfähigkeit für Veränderungen, initiierten Reform ganz anderer Art.

Besonders die gespielte, da inhaltlich nicht besonders erschöpfende, sondern nur die Stimmung ausnutzende, Empörung der CDU “Anstatt Menschen einseitig zu beschimpfen, sollten der Bundeskanzler und seine Regierung ihre Arbeit endlich ordentlich machen” finde ich lächerlich, wollte die CDU in den Hartz Gesetzen einen weitaus härteren Weg gehen?! Auch die FTP poltert nur mit dem einzigen einen Thema, des “rot-grüne Hochsteuerstaat” ohne jedoch Alternativen aufzuzeigen.

HARTZ IV QUIZ

Dienstag 21 September 2004

Das Handelsblatt hat einen Wissenstest mit 20 Fragen zur umstrittenen Arbeitsmarktreform HARTZ IV veröffentlicht. Gelungen finde ich die kurze Erläuterung zu jeder Frage.
Mit 8 richtig beantworteten Fragen habe ich jedoch kein besonders stolzes Ergebis vorzuweisen.
Zum HARTZ IV QUIZ

Kurzfilme – schnell erklärt

Montag 20 September 2004

Dauerte die “Triologie von Herr der Ringe” noch ganze 2 Minuten so gibt es jetzt in 30 Sekunden eine Zusammenfassung des Films “Der Weiße Hai“. Obwohl statt Schauspieler Hasen dem Hai zum Opfer fallen, macht es den Kurzfilm nicht unbedingt zum Kinderfilm.

Da wir schon bei Kurzfilmen sind ist mir noch ein anderes Thema eingefallen über das ebenfalls sehr schnell, einfach und treffend berichtet wird. Anfang des Jahres hatte ich einen Wettbewerb “Bush in 30 seconds” erwähnt. Dieser ist in der Zwischenzeit natürlich fertig und auf deren Webseite sind die Top 150 aufgelistet. Es sind wirklich gute Sachen dabei.

Müßig zu erzählen, dass sich die Filme, da Bush nicht genug Visionen hinterlassen hat, mit Fakten und Szenarien beschäftigen. WHAT I BEEN UP TO. “ oder “What Would Jesus Do?” bzw. “Our Future World Leaders Speak” sowie “Oh, Dear!”, “What has he done for you?” und “Promising Future-02″ ist nur eine kleine, mir schwer gefallene, Auswahl von Filmen, die es auf “Bush in 30 seconds” zu finden gibt.

Genügsamkeit

Sonntag 19 September 2004

Heute am Abend hatte ich ein nettes Gespräch mit einem wirklich durchaus bezaubernden Wesen.
Das lag sicherlich nicht nur an der Körpersprache, denn ihre Art, ihre Ausstrahlung, der, von Kopf bis Fuß, mehr als nur angenehme visuelle Anreiz sowie die Unterhaltung haben mich in Summe durchaus positiv beeindruckt.
Sie unterrichtet Musik, spielt Saxophon, Flöte, Klavier sowie noch ein paar andere Instrumente und ist in Frankfurt, über`s Wochenende, zu Besuch.

Da sie jedoch, wie`s mir nicht zum ersten Mal passiert, in festen Händen ist und seit 1 1/2 Jahren eine Fernbeziehung führt übe ich mich in Genügsamkeit und erfreue mich dem angenehmen Gefühl zumindest ein “bissl” zu träumen.
Sicherlich ist es nicht erstrebenswert sich in Träume zu verwirklichen, das strebe ich auch nicht an, aber was wäre der Mensch, wenn er nicht die Möglichkeit hätte zu träumen. So schlafe ich mit einem Lächeln oder schönen Gedanken ein, auch wenn ich diese Frau vermutlich nie wiedersehen werde. Es ist ein schönes Gefühl zu wissen, dass ich mich hätte verlieben können, wenn die Umstände anders gewesen wären, und das ist besser als wäre überhaupt nichts vorgefallen.

Es war ein netter und lustiger Abend und eine gute Idee mit Stefan um die Häuser zu ziehen. Interessant war auch einfach die anderen Leute in ihrem “Balzverhalten” zu beobachten oder sich in Menschen versuchen hineinzudenken die mir gegenüber, vom Typ (Körper, Kleidung, Gestik, Gesicht), gänzlich inkompatibel und daher für mich fremd und teilweise sonderbar wirkten. Da oben erwähnte Begegnung die Ausnahme war und die zuletzt beschriebenen “Wesen” die Regel darstellten hatte ich den “angenehmen Moment” umso intensiver genossen.

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Verantworlich: Thomas Thayer