Vermisstes Gepäck bei den Fluglinien
Dienstag 31 August 2004Nach einer Statistik der Vereinigung der Europäischen Airlines (AEA), die in Brüssel veröffentlicht worden ist, sind in den ersten sieben Monaten 2004 statistisch gesehen 17 von 1000 AUA-Passagiere ohne Gepäck am Zielort gestanden.
Die AUA liegt damit, nach der Lufthansa (16.7) im EU-Vergleich unter den Schlusslichtern. Nur British Airways (17,7) und die niederländische KLM (18,0) hatten laut Statistik noch mehr Probleme mit der Gepäckzustellung.
Zu den, das Gepäck betreffend, gewissenhaftesten Fluglinien gehörte die Türkish Airlines (4,2), Malev (6,9) und Finnair (9,7).
Die gute Nachricht ist jedoch, dass rund 85 Prozent aller Passagiere, laut AEA, ihr vermisstes Gepäck binnen 48 Stunden nachgeliefert bekommen.
Quelle: derStandard.at
Liegt`s am Vollmond?
Montag 30 August 2004Als ich gerade heim gefahren bin hat der Vollmond, zwischen Wolkenfetzen, ein wunderschönes Bild abgegeben.
Ob es am Vollmond liegt, wieso manch Autofahrer geträumt hat oder einfach aufgrund des zyklischen, wiederkehrenden, Ereignisses einfach überfordert war, will ich nicht beurteilen.
Hinzu kommt, dass ich vor ein paar Tagen im Fitness Studio die Wortfetzen “…wenn es “sogar” die griechische Nationalmannschaft nimmt kann es ja nicht schlecht sein…” aufgenommen habe. Ich hoffe, dass es sich bei meinem, zugegeben, subjektivem Gedanken, an Doping, nur um ein schreckliches Vorurteil handelt – ich kann es aber nicht glauben.
Ich verstehe auch nicht wieso sich Leute im Fitness Studio ausgiebig unterhalten müssen. Noch schlimmer ist, wenn mir von gewissen Personen dauernd ein Gespräch aufgezwungen wird, von Menschen mit denen ich privat nie etwas gemacht habe und nur öfter im Studio gesehen habe. Bei diesen Menschen habe ich das Gefühl das diese in den Sport gehen um zu plaudern! Unter der Dusche, in der Umkleidekabine oder nach dem Sport ist genug Zeit dafür, aber nicht in den kurzen Pausen zwischen den Übungen!
Das oberflächliche Gerde mit, bei mir nur vom Sehen bekannte Personen, liegt mir überhaupt nicht. Diese Personen sind, speziell wenn ich diese jahrelang im Sport gesehen und die bisherigen Gespräche nie besonders an Tiefe gewonnen haben, geschweige es hätte einen Anlass gegeben etwas gemeinsam trinken zu gehen, für mich Fremde welche mich im Sport einfach nur stören “möchten”.
Ich möchte dort nur meinen Sport machen und die kurze Pause dazwischen einfach zum Entspannen und Nachdenken nutzen sowie auf die Zeit zu achten, um die Pause nicht zu lang andauern zu lassen. Natürlich, wenn jemand eine Frage hat bin ich gerne bereit und nicht ablehnend, aber das ist ganz etwas anderes.
Es gab schon Momente da bin ich mitten unter dem, mir aufgezwungenen, Gespräch einfach gegangen, ohne Höflichkeitsfloskeln weil die Pause vorbei war, um meine Übung weiter zu machen.
Eigentlich ist es traurig, aber gewisse Personen verstehen es einfach nur eine gewisse Ignoranz. Hier habe ich auch kein schlechtes Gewissen, speziell da diese Personen mit ihrem Verhalten mir gegenüber eine unglaubliche Ignoranz ausüben.
“Wir sind das Volk”
Montag 30 August 2004Lafontaine war bei seiner Ankunft in Leipzig mit Pfiffen und einem Eierwurf empfangen worden. Das Ei verfehlte ihn, der Werfer wurde festgenommen.
Sicherlich sind Eier, Kanzler-Ohrfeige und ähnliches auf`s schärfste zu verurteilen…
… aber eine gewissen Schadenfreude kann ich mir trotzdem nicht verkneifen.
Alles Käse?
Sonntag 29 August 2004Gefunden bei Missy, “der Brie”
Biogas – vom Landwirt zum Energiewirt
Sonntag 29 August 2004Das Biogas aus 1t organischer Reststoffe oder 3t Gülle/Festmist ersetzt ca. 60l Heizöl oder 120kWh Strom-Netto und vermindert den Schadstoffausstoß von Kohlenstoffdioxid um 200 kg!
5 Kühe erzeugen Strom für 4 Haushalte
Eine Kuh produziert pro Tag etwa 10-20kg Mist. Daraus können 1-2 Kubikmeter Biogas hergestellt werden. Die Biomasse, welche eine Kuh in einem Jahr erzeugt, entspricht der Energie von 300 Liter Heizöl oder anders gerechnet erzeugen 15 Kühe den Strom für vier Haushalte.
Ein weiterer Vorteil ist die durch die Vergärung dünflüssige Gülle, welche sich wesentlich besser, und auch großteils geruchsneutral, als Dünger auf die Felder ausbringen lässt.
1 Hektar Mais versorgt 2-3 Haushalte
Der Ertrag von einem Hektar herkömmlichem Mais reicht aus, um soviel Biogas zu produzieren, dass 2-3-Personen-Haushalte ein Jahr lang mit Strom versorgt werden können.
Biogas ersetzt Kernkraft
Der Fachverband Biogas e.V. geht davon aus, dass Ende 2005 rund 950 MW produziert werden, was der Strommenge des Kernkraftwerkes Philippsburg 1 entspricht. Entgegen der Windkraft kann das Biogas auch gezielt in Hochzeiten einfach zugeschalten werden.
Novelle zur Planungssicherheit
Am 02.04.2004 hat der Deutsche Bundestag über die Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) vom 29.03.2000 in zweiter und dritter Lesung beraten und die Novellierung gemäß der Empfehlung des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit vom 31.03.2004 beschlossen. Mit dem in Kraft treten der Novelle des Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG) am 1. August 2004 erhalten Betreiber von Biogasanlagen eine zusätzliche Vergütung von 6 Cent pro Kilowattstunde elektrischen Strom.
Macht Hoffnung! Wurde doch die Kernkraft viel zu lange stark subventioniert! Durch die oft vergessenen und selten eingerechneten Kosten bei Entsorgung und Stilllegung von Kernkraftwerken sind diese durchaus unrentabel – vom Risiko ganz abgesehen.
Quellen: Verivox, ENERGIEAGENTUR NRW (PDF), Fachverband Biogas, Chemiereferat Biogas
Museumsuferfest in Frankfurt
Freitag 27 August 2004Dieses Wochenende ist Museumsuferfest in Frankfurt! Hoffentlich hält das Wetter, gleich geht`s los. ![]()
Rätselhafte Spielregeln bei 9live
Donnerstag 26 August 2004Den interessanten Bericht in Erinnerung gerufen hatte mich der Beitrag von Missy.
Auch die PlusMinus Recherche konnte nicht hinter die durchaus rätselhafte und variablen Spielregeln bei 9live blicken. Der Sender, der monatlich rund 20 Millionen Anrufe verzeichnet und 2003 einen Umsatz von 78,7 Millionen Euro erwirtschaftete bekommt jetzt, wie in der WiWo zu lesen ist, durch RTL II Konkurrenz.
Die Erklärungen von 9live auf die PlusMinus Fragen sind durchaus recht spärlich und passen zur Sendung. Unverschämt fand ich den Schluss “Nach einem gelösten Spiel möchte der Zuschauer sofort ein neues Spiel präsentiert bekommen und nicht durch Erklärungen abgelenkt werden.”.
oder “Lösungswege sind Teil des Rätsels und werden daher nirgendwo veröffentlicht.”. Möchten sich die Zuschauer, durch einschalten oder mitspielen, wirklich so für dumm verkaufen lassen?
Ist unsere Gesellschaft wirklich schon so am abflauen? Erschreckend und traurig! Dem Zyklus zufolge kommt auch immer irgendwann die Wende – nur meistens muss da noch etwas passieren um aus der Talsohle wieder aufzusteigen. Ich bin nicht sicher ob ich das noch erleben möchte.
Im Herzen Afrikas und “Faust 1″ mit Iris Würgler
Donnerstag 26 August 2004Nachdem ich Anfang Juli von Goethes “Faust Teil 1″ so begeistert war musste ich mir noch einmal Karten für das Stück besorgen. Das liegt sicherlich nicht nur am bezaubernden “Gretchen”, Iris Würgler, die in dem schönen Stück von Goethe mit Ihrer Rolle eine Lockerheit und Leichtigkeit vermittelt, eine wirklich angenehme Präsenz ausstrahlt, und somit einen schönen Beitrag zum “Erlebnis Faust” leistet.
Nachdem ich mir die Karten besorgt hatte war ich noch, mit einer angenehmen Begleitung, zuerst im “Herzen Afrikas” und anschließend kurz in der Studio Bar.
Hier einmal einen andere Art von Werbung für die Burgfestspiele in Bad Vilbel, die um nichts hinter der künstlerisch wertvollen Darbietung nachsteht: Iris Würgler:

Die 10 Gebote im Christentum
Dienstag 24 August 20041. Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.
2. Du sollst den Namen Gottes nicht missbrauchen.
3. Du sollst den Tag des Herrn heiligen.
4. Du sollst Vater und Mutter ehren.
5. Du sollst nicht töten.
6. Du sollst nicht ehebrechen.
7. Du sollst nicht stehlen.
8. Du sollst kein falsches Zeugnis geben wider deinen Nächsten.
9. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Frau.
10. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Hab und Gut!
Eigentlich, speziell 4-10, eine Grundlage…
Der Sonntag
Sonntag 22 August 2004Heute war es wirklich ein schöner Tag. Da ich gestern Abend nicht lange um die Häuser gezogen bin war ich recht früh wach und auch fit und super ausgeschlafen.
Erstmalig war ich, seit langer Zeit, wieder recht lange im Sport. 2 Stunden hatte ich die letzten Wochen schön öfter absolviert, aber heute war ich, mit dem Rückenfitness-Kurs, 1 Stunde Radfahren und Geräte sowie noch auf der Matte mit Bauch- und Rückenübungen insg. ganze 4 Stunden im Fitness Studio.. und es war schön.
Ich bin zwar immer noch recht weit weg von der Fitness “vergangener Tage” aber doch auf dem richtigen Weg und das ist gut. Ich merke auch wieder, je mehr ich mich in diese Richtung bewege, desto mehr verändere ich mich. Nicht nur das ich wieder wesentlich bewusster werde, mein Körper langsam wieder straffer wird, nein ich werde leider auch ungeduldiger und “hektischer” oder besser ausgedrückt “aktiver”. Gut, ich hatte nie besonderes Sitzfleisch, aber ich muß darauf achten wie ich meine zunehmende Energie “bändigen” kann. Ich möchte auf keinen Fall wieder in die Hektik verfallen und andere Leute damit belasten oder indirekt stressen.
Am Abend hatte ich noch mein Pfannenbrot gebacken, da wir morgen mit Arbeitskollegen grillen ist das Brot mein Beitrag. Das gleiche Bort im Backofen ist auf alle Fälle weniger Arbeit. Man muß das Brot im Backofen nicht wenden und es hat auch den Vorteil, durch die Kastenform, kleiner und kompakter zu sein und es ist daher wesentlich einfacher zu schneiden, essen und auch aufzubewahren. Da ich sowieso schon beim Brotbacken war hatte ich ein Brot in der Pfanne, für die Kollegen, und ein Brot für mich im Backofen gebacken.
Die Zeit am Abend, während das Brot gebacken wurde, habe ich mit Stefan, einem Freund, verbracht. Wir haben erzählt und, am Balkon, eine Flasche Rotwein geköpft. Jetzt, so gegen 23.30 ist es doch schon kühl geworden, ohne Pullover, nur mit T-Shirt, ging nichts mehr. Der Sommer scheint sich jetzt langsam zu verabschieden.
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Verantworlich: Thomas Thayer









