Galileo and Friends
Mittwoch 31 März 2004Gestern, Dienstag, war ich beim Konzert von “Galileo and Friends” und es war wunderbar und nat�rlich viel zu kurz denn es h�tte auch nie zuende sein k�nnen.
Die Beschreibung lautete wie folgt:
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Galileo selbst bezeichnet seine musikalische Begabung als ein gro�es Geschenk des Himmels! Wer ihn geh�rt hat, mag dies gerne best�tigen. Mit seiner herausragenden Stimme, mal vollmundiger Bariton, unverf�lschter Sopran oder einfach nur schwarz und soulig, zieht er die Zuh�rer in seinen Bann.
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Galileo hat eine Stimme mit der er es schafft mit sich selbst im Duett zu singen und m�helos zwischen Bariton und Sopran zu wechseln.
Laut seiner Homepage hat er beim Stimmbruch seine m�nnliche Stimme – mit der er wirklich gut Blues und Soul singen kann – erhalten aber gleichzeitig die Kindestimme behalten mit dieser er die hohen T�ne singt.
Die Freunde von Galileo bestanden aus 3 “Backgrounds�ngerinnen” – wobei jede von ihnen auch 1-2 Lieder alleine gesungen und auch ihre wundersch�nen und wertvollen Beitrag geleistet hat – einem Piano, zwei Geigen, einem Kontrabass und einem “kleinen Kontrabass” (keine Ahnung wie das etwas kleinere Instrument heist). Auch die Musiker haben das eine oder andere Lied alleine – ohne Gesang – gespielt und sind in ihrer Kunst um nichts nachgestanden.
Die bezaubernde Isgaard, eine der “Friends” von Galileo, sang mit Ihrer f�rs Opernfach ausgebildeten Stimme, als “Backgrounds�ngerinen” und auch 2-3 Lieder alleine bzw. mit Galielo.
Solltet Ihr die M�glichkeit haben Galileo and Friends zu erleben so geht unbedingt hin. Die Kartenpreise von bis zu 38,- EUR m�gen zwar abschreckend sein aber man bekommt einen abwechslungsreichen Abend von Klassik bis Blues mit wunderbarem Gesang und Musik sowie einer angenehmen Moderation die durch den Abend f�hrt.
Nat�rlich habe ich mir auch gleich eine CD besorgt und wer noch keine hat: Golden Key (Isgaard) oder Carpe Diem (Galileo) gibt es noch zu kaufen. ![]()
Der Wahlkampf des Herrn Bush?
Sonntag 28 März 2004�berwachungsprotokolle der US-Bundespolizei FBI �ber Aktivit�ten des k�nftigen demokratischen Pr�sidentenkandidaten John Kerry aus den 70er Jahren sind bei einem Historiker gestohlen worden.
Die Einbrecher seien sehr professionell vorgegangen, sagte Nicosia dem Sender. Nicosia vermutet einen politischen Hintergrund f�r die Tat. Die Polizei habe am Haus des Historikers keine Einbruchsspuren feststellen k�nnen.
Das FBI hatte den ehemaligen hoch dekorierten Vietnamk�mpfer Kerry wegen seines sp�teren Engagements gegen den Krieg in S�dostasien intensiv �berwacht. Kerry selbst hatte zwar seine FBI-Akte bereits vor Jahren erhalten, doch die von Nicosia in einem langwierigen Verfahren erstrittene Dokumente sind mit etwa 20.000 Seiten offenkundig weit umfangreicher als die Kerry bekannten.
Nur ein Schelm der B�ses hier vermutet, wohl kaum…
Quelle: “der Standard”
Barrelhouse Jazzband
Sonntag 28 März 2004Am 26. M�rz war ich bei der Barrelhouse Jazzband in Dreieich Sprendlingen. Ich durfte die Gruppe schon einmal vor ein paar Jahren beim Neu-Isenburger Musikfestival erleben als sie dort Ihren Auftritt hatten und viel New-Orleans-Jazz (Dixie) spielten..
Jetzt hat die Gruppe mit Musik von Duke Ellingtons, des Louis Russel Orchestras und “Red Allen” durch die Musik der Harlem Nights der Drei�iger- und Vierzigerjahre gef�hrt.
Mit �ber 2 Stunden an unterhaltender Musik und sch�nen Erkl�rungen/Geschichten zum jeweils n�chsten Musikst�ck war es ein wirklich netter Abend. Die Gruppe ist wirklich fit denn ein Teil dieser Gruppe ist bereits 65 und �lter und es gab im letzten Jahr 50 Jahre Barrelhouse Jazzband.
FrankfurterModelnacht
Sonntag 28 März 2004.. am 19. M�rz war ich dann mit Stefan und Iris in Frankfurt im Living.
Die Werbung “FrankfurterModelnacht” ….
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Nach dem erfolgreichen Opening im August letzten Jahres, l�dt Michael Ammer zur 2. Frankfurter Modelnacht ein! Uns erwartet ein Abend voll Beauties und Perlen der Nacht, die den Flair der gro�en, weiten Glamour Welt ins Living hineinbringen werden. In Kooperation mit den Lifestyle-Magazinen MAX & AMICA sowie mit www.model.de und den besten Modelagenturen aus Frankfurt, pr�sentiert Michael Ammer Events eine der angesagtesten Partys der Mainmetropole. Wir wissen, der Champus wird flie�en und es wird hei�, seeehr hei�, denn schlie�lich ist Ammer f�r seine Partyn�chte ber�hmt!
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…. hat viel versprochen und geweckt.
Wir haben einen Tisch f�r 19:15 reserviert, denn um 20:00 sollte es los gehen, um uns Eintritt und das Schlangestehen zu sparen. Das Essen war wirklich gut und auch die Kellner sehr gut ausgebildet, aber das kannte ich ja schon da ich so alle paar Jahre dort einmal die Gelegenheit nutze.
Gegen 22:00 wurde das Living dann langsam voll und gegen 23:00 konnte man auch tanzen. Es sind ein paar Leute mit einer Kamera (TV?) durch`s Living gelaufen, es gab 2 “Models, oder sagen wir besser die zwei kleinen M�dels (max. 160) waren hei� gekleidet und wirkten wie zwei “Boxenluder”.
Gegen 24:00 hatten die Cheerleaders der Galaxy ihren auftritt und dann irgendso ein Thomas W… der bei Starsearch oder einer �hnlichen Veranstaltung den 2. Platz gemacht hatte.
Es gab viel Spa�, nette Gespr�che, ein gutes Essen und Musik sowie ein paar nette Einlagen aber eine FrankfurterModelnacht war es nicht wirklich. ![]()
K�rperwelten
Sonntag 28 März 2004Und schon wieder sind ein paar Tage wie im Flug vergangen…
Am 18. M�rz war ich in K�rperwelten. Als ich Anfang der 90er Jahre nach Deutschland gekommen bin und in Mannheim gearbeitet habe gab es die Ausstellung zum ersten Mal. Obwohl die Ausstellung 24 Stunden ge�ffnet hatte haben ich doch die langen Schlange von 2-3 Stunden abgeschreckt. Nach K�ln oder M�nchen, vor ein paar Jahren, hatte ich �berlegt zu fahren, jedoch jezt in Frankfurt ist es doch mehr als praktisch.
Die Ausstellung war schon beeindruckend und ich werde mir die Ausstelung noch einmal ansehen. F�r einen Besuch sollte man ca. 2 Stunden einrechnen. Es gibt viel zu sehen und zu lesen aber man hat auch die M�glichkeit f�r 2 � einen Kopfh�rer zu mieten der einem alles erz�hlt. W�hrend der Ausstellung mu� man sich immer wieder in Erinnerung rufen das es sich um wirkliche Menschen gehandelt hat, durch die Bearbeitung der K�rper wirkt es teilweise plastisch.
Sehr interessant fand ich wo die ganzen Organe im K�rper sind und wie das Zwerchfell aussieht sowie den Nervenstrang der vom Hirn durch den Wirbelkanal geht.
Weniger gut fand ich die Pr�paration zweier Menschen die – einem CT gleich – in Schichten dargestellt wurde so das man keine wirklichen festen Knochen mehr sah. Geschmacklos, aber vermutlich auch etwas ungl�cklich formuliert, fand ich einen K�rper der einen Hut auf hatte. Auf der Tafel stand u.a. geschrieben das der Hut die Verbindung zwischen Tot und Leben darstellen soll. Das war durchaus noch nachvollziehbar, aber im n�chsten Satz stand das der Hut dieser Person auch etwas Witz verleihen sollte und das fand ich geschmacklos.
�ber`s Internet kontakt halten und finden…
Dienstag 16 März 2004Es ist sch�n verr�ckt wie sich alleine die letzten 15 Jahre entwickelt haben, da brauchen wir �berhaupt nicht auf die Erfindungen der letzten 100 Jahre, welche Johannes Heesters bis erleben durfte, zur�ck blicken.
Als ich Anfang der 90er Jahre nach Deutschland gekommen bin haben wir irgendwann in der Firma ein Fax bekommen. Bis dahin hatte ich zuvor im B�ro meiner Eltern noch mit Telex und Lochstreifen gearbeitet. Schnell wurde “faxen Sie mir das bitte einmal” – wie jetzt die Frage ob man das Dokument auch in elektronischer Form per mail bekommen kann – zur Selbstverst�ndlichkeit.
Jetzt bin ich, fast durch Zufall, auf die Seite der Everett Area High School gestossen. Dort habe ich mit der Klasse von 1985 auch e-mail Adressen entdeckt mit denen ich damals ein paar Monate lang zur Schule gegangen bin. Mit Joe Fink hatte ich noch eine Zeit Kontakt und ihn in den 90er Jahren auch einmal besucht. Everett PA war ein kleiner Ort mit einem Polizeiauto, einer High School mit guten Sportm�glichkeiten, 2 Bars (in die ich nicht rein durfte weil ich noch keine 21 Jahre alt war) und einem kleinen Jugendzentrum. Ich werde einmal mein Jahrbuch raus holen und versuchen wieder Kontakt aufzunehmen, w�re doch nett… ![]()
Heimaturlaub beendet
Montag 15 März 2004Das letzte Wochenende war ich auf Heimaturlaub in Salzburg. Am Donnerstag Nachmittag ging der Flieger nach Salzburg. Dort wurde ich von meiner Mutter, die extra von Kaprun nach Salzburg gekommen ist, abgeholt. Dann ging es zu meiner Oma wo ich in Anif, einem Vorort von Salzburg, �bernachtet habe.
Meinen Vater konnte ich leider nicht sehen da er in Kaprun geblieben ist und arbeiten musste da sein Gesch�ft, jetzt prim�r wegen dem Skiverleih, im Winter 7 Tage die Woche ge�ffnet hat.
Am Freitag gab es ein gemeinsames Fr�hst�ck mit meiner Oma, ihrem Lebensgef�hrten Carl und meiner Mutter. Dann ging es mit meiner Mutter kurz einkaufen und zu Ikea bevor sie am Nachmittag wieder nach Kaprun fuhr. Am Freitag Abend ging es mit Helga in die neue Salzburgarena wo wir uns das Musical Grease angesehen haben.
Naja, vor der Pause war es gerade so ok. Es gab, im Vergleich zu nach der Pause, mehr Dialoge und weniger Musik und Tanz. Die Dialoge beschrenkten sich auf das “typisch amerikanische” oberfl�chlich und teilweise �bertriebenene Verhalten von Sch�lern in der High School. Hinzu kam das die Akustik in der Salzburarnea nicht die Beste war, aber das ist mir nur am Anfang aufgefallen und irgendwann “gew�hnt” sich das Ohr daran. Nach der Pause gab es wesentlich mehr Tanz und Musik und das St�ck wurde besser.
Ansonsten habe ich an diesem Wochenende viel Zeit mit meinen 2 Omas verbracht und bin am Abend mit Helga um die “H�user” gezogen, einmal war ich noch kurz bei einem ehemaligen Klassenkammeraden Aichwalder Manfred in seiner Kneipe vor der Riedenburg Kaserne.
In Salzburg ist auch noch, im Gegensatz zu Frankfurt, ewas Schnee auf den Wiesen gelegen bzw. die Wiesen waren oft noch mit gro�en Teilen von Schnee, der auch von noch die umliegenden Berge in sch�nem Wei� gekleidet hat, bedeckt.
War schon sch�n die paar Tage und ich bin froh das es meinen Omas und Carl noch, trotz ihres hohen Alters, recht gut geht und ich die Zeit mit ihnen verbringen durfte.

“Toilettenmafia”
Dienstag 09 März 2004Letzte Woche habe ich einen interessanten Bericht im Panorama �ber die “Toilettenmafia” gesehen.
Bei den Toilettenfrauen bzw. -m�nner handelt es sich um illegale Besch�ftigung die durchaus als “freiwillige” Sklavenhaltung zu vergleichen ist. Klofrau oder -mann hingegen erhalten nach eigenen Aussagen zwischen 200 und 800 Euro pro Monat bei teilweise 16 Stunden t�glicher Arbeitszeit. Darauf angesprochen reagieren die “Gesch�ftsf�hrer” mit Unverst�ndnis da als “Arbeitszeit” nicht die Anwesenheit sondern nur die tats�chliche Reinigungsarbeit angerechnet werden soll und das die Besch�ftigung ja auch freiwillig ist und der Arbeitnehmer jederzeit k�ndigen kann. Das diese Handhabung illegal ist da bin ich mir sicher, wenn nicht w�re es eine Schweinerei in unserer Rechtssprechung da die Anwesenheit ja auch Pflicht des Arbeitnehmers ist. Diese Arbeitnehmer werden ausgebeutet und durch den abgeschirmten Arbeitsplatz, mangelnde Kontakte und Sprachprobleme dem Arbeitgeber auf Gedeih und Verderb ausgeliefert und hausen oft in teilweise in �u�erst sp�rlich ausgestatteten Wohnwagen auf Rastpl�tzen oder Autoh�fen.
Das Toilettengeld streichen dann auch nicht die Angestellten ein sondern die t�glich ca. 200 Euro (monatlich 6000 Euro !!) werden Eimerweise eingesammelt. F�r dieses einnahmetr�chtige Gesch�ft ist eine Pachtzahlung der “Reinigungsfirma” an das Kaufhaus bzw. die Rastst�tte nicht un�blich!
Also �berlegt ob das freiwillige Bezahlen vom Toilettengeld wirklich eine gute Tag ist!
Zum Panoramabericht im RTF Format geht es gleich hier!
Empfehlenswert! “Was das Herz begehrt”
Sonntag 07 März 2004Einen wirklich guten Kinofilm fand ich war “Was das Herz begehrt” mit Jack Nicholson und Diane Keaton, ich habe selten so gelacht. Der Film war kurzweilig und hatte, zumindest konnte ich mir eine Story bzw. Gedanken daraus ziehen, auch eine nette Geschichte. Das Keanu Reeves mitspielt war eine nette �berraschung, speziell da ich mit ihm eigentlich fast nur noch Matrix verbinde und mich fast daran “gew�hnen” musste das er nicht Neo war.
Eigentlich wollte ich nach dem letzten Film “Die Wutprobe” den ich mit von Jack Nicholson gesehen habe nicht rein gehen, obwohl ich den Schauspieler eigentlich mag. Da mir der Film jedoch mehrfach ans Herz gelegt wurde bin ich froh und kann den Film auch mit gutem Gewissen weiter empfehlen.
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Verantworlich: Thomas Thayer








