Ich lebe wieder…

Samstag 28 Februar 2004

… und ich habe die Faschingszeit sehr gut überstanden.
Zu Fasching habe ich mir erstmalig Urlaub genommen. Ursprünglich von Fr-Di aber ich habe dann doch nur den Di “verbraucht” und ich am Fr und Mo doch recht fit zur Arbeit geschleppt.

Fasching habe ich von Do-Di (nur Sa habe ich etwas anderes gemacht) in der Germania in Frankfurt gefeiert, es war genial und das ist auch die einzige Zeit in der ich Apfelwein trinke, während man mich sonst mit dem Zeug jagen kann. Es ist nett dort, obwohl wir am Do von 17:00-19:00 ganze 2 und am Di von 12:30-15:30 ganze 3 (!) Stunden vor der Tür gewartet habe weil es dort so voll war. Die Stimmung ist dort wie zuhause in Österreich nach dem Skifahren, nur mit dem Unterschied das ein großer Teil davon verkleidet war. Die Kneipe selber ist recht klein und hat aber auch noch einen Innenhof in dem man immer kurz raus gehen kann um dort zu plaudern kurz Abstand zu gewinnen um dann wieder weiter zu feiern.

Am Freitag waren wir, wegen den 2 Stunden Wartezeit am Do dann schon um 16:00 dort, aber da war noch nicht wirklich etwas los. Deswegen ging es kurz ins Kino in Deep Blue. Ein schöner Film mit interessanten Aufnahmen rund um das Meer, von Killerwale die Robben an Land angerifen über Pinguine und Vögel die wie Fische nach Fischen tauchen bis hin zu den nachtschwarzen Tiefen des Meeres. Als wir dann so gegen 19:00 wieder in der Germania waren hatten wir noch genug Zeit zum Feiern.
Das schöne an der Germania ist das es recht früh beginnt und dafür gegen 23:30 / 24:00 fertig ist und es noch genug Schlaf gibt um am nächsten Tag halbwegs fit zu sein.

Achja ein paar Tage zuvor war ich in Lost in Translation. Der Film war nichts für mich, ich mag einfach keine Dramen, das leben ist oft ernst genug um sich freiwillg (was ich nie verstehen kann) sich ein Drama anzutun nur um sich Tragödien oder Dramen vor Augen zu führen und darüber nachzudenken. dass es auch im richtigen Leben so kommen kann. Ich hatte nur von Komödie gelesen, obwohl die Bilder in der Vorschau doch etwas “düster” waren. Den Film würde ich aber eher als Drama bezeichnen. Es geht um zwei Menschen die zwar vom Alter 40 Jahre getrennt sind aber beide in frustrierten Beziehungen stecken sich in Japan treffen und sich gefühlsmäßig näher kommen.

Zum Abschluß noch ein Bild von Deep Blue

wie die Zeit vergeht…

Montag 16 Februar 2004

Nachdem ich das vorletzte Wochenende krank im Bett gelegen bin und mich noch ein paar Tage bei der Arbeit von der Langeweile erholt habe ging es am Do und Fr zum Teamtraining nach Schl�chtern.

Das mit der Krankheit ging recht fix. Ich hatte die Woche zuvor noch 2 Regale in meiner Wohnung aufgebaut und bin ein paar Mal zu Ikea “gegondelt” um ev. ein Teil auszutauschen oder doch noch etwas zu kaufen. Am Do hatte ich kurz Halsweh und am Fr bin ich recht geschlaucht zur Arbeit gegangen bevor es mich dann am Nachmittag wirklich erwischt hat. Ging schnell und ich war schon l�nger nicht mehr 3 Tage ans Bett gefesselt. Obwohl ich viel geschlafen habe war es wirklich langweilig und nicht meine bevorzugte Besch�ftigung am Wochenende.

Bis zur Abfahrt zum Teamtraining habe ich mich doch dann noch recht gut erholt. Das Teamtraining war notwendig weil die unsere Abteilung, wie eigentlich fast die ganze Firma, neu strukturiert wurde und wir aus unterschiedlichen Bereichen neue direkte Kollegen bekommen haben. Es gab ein paar Spiele, nette Gespr�che und auch nat�rlich ein paar kleine Leerl�ufe. Schl�chtern ist wirklich, hinter Bad Homburg in die H�gel, ein kleiner Ort in dem man sicherlich viel Ruhe finden kann. Ganz ungewohnt wenn man das Leben in und um Frankfurt kennt. Sicherlich mu� man dort wieder lernen sich selber zu besch�ftigen als das Kultur- und Nachleben zu genie�en.

Jetzt nachtr�glich auf der Durchsicht der Homepage von Schl�chtern h�tte ich mir nicht gedacht das dieser Homepage �ber solch eine Hompage verf�gt. Das Freibad “Hutten” erinnert mich irgendwie an das alte Freibad das wir in Kaprun hatten als ich noch ein Kind war, bis es f�r den Tourismus einem Hallen- und Freibad gewichen ist. Es war dann zwar sch�ner aber nicht unbdingt praktischer da die Schwimmfl�che kleiner wurde und man schon als Kind nicht mehr so viel Freude damit hatte. Das hat dann die l�ngere Rutsche auch nicht ausgeglichen. In diesem Sinn bin ich auch ein wenig froh das es soche Freib�der wie das Freibad “Hutten” in Schl�chtern noch gibt.
(Schl�chtern)

Am Wochenende war dann nicht viel los. Wir waren am Freitag gegen 1900 wieder zuhause und, dank des 2 Stunden Spiels im Freien “wir bauen in 2x 3er Gruppen jeweils einen Funkturm bei na�kalten Wetter, um 2100 war ich dann im Bett. Da ich ungewohnt fr�h ins Bett ging war ich dann auch daf�r von 0130 bis 0400 wach und am Sa nicht mehr so aktiv und schon war das Wochenende fast wieder vorbei.

Yeti Sports Teil 2
Es geht weiter mit Yeti Sports und dem Spiel mit dem Pinguine die jetzt gegen eine Zielscheibe mit einem Schneeball gedonnert werden und lustig mit den F��en wacklen.
Nicht ganz so toll wie der 1. Teil mit dem Weitschiessen aber trotzdem nett.

Meiner Oma bleibt nichts erspart, denn…

Mittwoch 04 Februar 2004

…. Lothar Matth�us ist seit kurzem ungarischer Fu�ball-Nationaltrainer, seinen neuen Wohnsitz aber hat er nach �sterreich verlegt. In der vergangenen Woche erwarb der deutsche Rekordnationalspieler eine 300 Quadratmeter gro�e Penthouse-Wohnung in der Gemeinde Anif bei Salzburg und meldete sich dort als neuer Gemeindeb�rger auch offiziell an. Zum Gl�ck ist er nicht gleich zu meiner Oma oder in die engere Nachbarschaft gezogen , aber so gro� ist Anif auch wieder nicht.
Quelle: Der Standard

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Verantworlich: Thomas Thayer