Schwarze L�cher und der Urknall

Freitag 31 Oktober 2003

Von dem von der gewaltigen Schallwellen erzeugten Urknall gibt es eine H�rprobe. Allerdings musste, wie im Standard entdeckt, der US-Physiker John Cramer die Frequenzen um das 100.000 Milliardenfache erh�hen, um das langsam dunkler werdende Summen f�r menschliche Ohren h�rbar zu machen.
Der Wissenschaftler der Universit�t von Washington in Seattlere nutzte Daten des NASA-Satelliten WMAP (Wilkinson Microwave Anisotropy Probe), der die winzigen Temperaturunterschiede im Urknall-Echo mit zuvor unerreichter Genauigkeit vermessen hat. Aus diesen Variationen las der Physiker die Schallfrequenzen der ersten 760.000 Jahre des Alls ab. Damals hatte der Kosmos einen Durchmesser von 18 Millionen Lichtjahren.

Ein rund 26.000 Lichtjahre von der Erde entfernte schwarze Loch, im Zentrum der Milchstra�e, hat sch�tzungsweise 300 Millionen Mal so viel Masse wie die Sonne. Wie der Standard schreibt beobachteten Forscher, im Mai, infrarote Lichtblitze die offenbar durch das letzte Aufb�umen einer kosmischen Gaswolke entstanden, bevor das hei�e Gas von einem Schwarzen Loch geschluckt wurde.

Das Max-Planck-Institut berichtet von zwei schwarzen L�chern, im Zentrum einer einzigen, etwa 400 Millionen Lichtjahre von der Erde entfehrten, Galaxie (NGC 6240).
Die beiden schwarzen L�cher sind derzeit noch etwa 3000 Lichtjahre voneinander entfernt. Im Lauf etlicher hundert Millionen Jahre werden sie sich, auf Spiralbahnen umeinander laufend, immer n�her kommen und schlie�lich zu einem noch gr��eren Loch verschmelzen. Dieser Prozess endet mit einem gewaltigen Ausbruch von Gravitationswellen, die sich durch das gesamte Universum ausbreiten und dabei die Raumzeit kr�useln (s. Film). Das wird winzige Verzerrungen der Abst�nde im Raum und ein regelrechtes “Feuerwerk” der Sternentstehung bewirken.
2 schwarzer L�cher (Galaxie NGC 6240)

Raumschiff Enterprise im Test

Freitag 31 Oktober 2003

Star Trek Fans der Universit�t University of Queensland testeten ein Modell der USS Enterprise in einem X2 Tunnel, um so die WARP Geschwindigkeit zu simulieren. Tats�chlich konnte so eine Geschwindigkeit von Mach 5 simuliert werden.

Gefunden im Standard

Treffen mit Ex Kollegen

Donnerstag 30 Oktober 2003

Heute gab es ein Treffen mit EX Kollegen von KLM / Northwest Airlines im Kakadu.

Ich bin zwar seit fast genau 3 Jahren von der Firma weg, aber es war eine sch�ne Zeit dort. Zuerst hatte ich 2 1/2 Jahre bei Northwest Airlines gearbeitet. Als KLM Marketing und Sales von Northwest in Europa �bernommen hat, gleiches hat die US Airline f�r die Holl�nder in den USA gemacht, arbeitete ich weitere 2 1/2 Jahre bei KLM / Northwest im Revenue Managent und war f�r den Vertrieb zust�ndig.

Als ich vor 3 Jahren dann zu AirPlus gewechselt bin hatte ich noch sehr wenig Leute, ich glaube maximal eine Person, in meinem Bekanntenkreis die Arbeitslos waren. Dieses Verh�ltnis wird sich in den n�chsten Monaten noch weiter ver�ndern.

Schon verr�ckt wie die Zeit vergeht. Ich erinnere mich noch gut an die Zeit als ich mit 22 Jahren 1989, f�r damals maximal geplanten 2-3 Jahre, nach Deutschland gekommen bin – jetzt sind schon 14 Jahre vergangen.
Das Leben ist schon sehr abwechslungsreich und wir leben in einer spannenden Zeit.
Die l�ngste Zeit, der Krieg im ehemaligen Jugoslawien ausgenommen, ohne Krieg in Europa, den Zusammenfall des Ostblocks mit vielen neuen Staaten, der Entwicklung Russlands, den Luxus und Aufschwung bis jetzt zum sicherlich zyklisch irgendwann notwendigen, da in einer auf Wachstum aufgebauten Wirtschaft, zyklischen Abschwung und einer gewaltigen technischen Entwicklung.

Es ist immer wichtig Bekanntschaften und Freudschaften zu pflegen. Leider schl�ft maches ein, aber ich m�chte niemanden missen und bin dankbar f�r jede zwischenmenschliche Beziehung. Offene Worte, nur bei guten Bekannten und Freunden m�glich, regen einen auch an sich selber zu �berpr�fen.

Von Amala, einer netten ehemaligen Kollegin, hatte ich am 19.12.1999 folgenden sch�nen Satz geh�rt:
“Ich glaube an alles was mich und die Menschen die ich gern habe bzw. den Menschen den ich liebe gl�cklich macht. Keine Kompromisse sondern das tun was man wirklich f�hlt um dieses Ziel zu erreichen und ohne sich als Individium dabei v�llig aufzugeben. Das ist f�r mich Lieben, Leben und Freiheit.”

Das Beamen kommt in die n�chste Stufe

Mittwoch 29 Oktober 2003

Anton Zeilingers auch �ber die Fachwelt hinaus bekannt gewordene Teleportationsexperimente gewinnen an Distanz. Nach anf�nglichen Labor-Experimenten schlossen die Wiener Forscher im Sommer erfolgreich Versuche ab, bei denen die Quanten �ber eine Strecke von ca. 500 Metern frei durch die Luft �ber die Donau geschickt wurden. Jetzt m�chte der “Herr der Quanten” mit seinen Mitarbeitern Photonen vom Millennium Tower (Wien-Brigittenau) zum einigen Kilometer entfehrnten Twin Tower (Wien-Favoriten) teleportieren. Ausgangspunkt der Versuche soll die Kuffner-Sternwarte (Wien-Ottakring) sein.

Voraussetzung f�r die Experimente ist die so genannte Verschr�nkung von Lichtteilchen. Die beiden Teilchen (Quanten) werden in einer Lichtquelle – etwa einem Laser – erzeugt und k�nnen dann in verschiedenen Richtungen auf die Reise geschickt werden. Wie weit sie sich auch von einander entfernen, sie bleiben wie �ber einen unsichtbaren Faden mit einander verbunden.

Sind die Versuche erfolgreich, so ist man damit nicht mehr weit von der �bertragung von verschr�nkten Teilchen �ber Satelliten entfernt, denn daf�r m�ssten von Bodenstationen aus ebenfalls nur wenige Kilometer dichter Luftschichten �berwunden werden. Danach, im Vakuum des Weltraums, breiten sich die Teilchen dann mehr oder weniger ungehindert aus. Somit st�nden die unendlichen Weiten des Alls als Laboratorium zur Verf�gung.

Sollte es Realit�t, was es durch den erfolgreichen Versuch geworden ist, bzw. ein m�gliches Transportmittel werden so d�rfte es die Gesellschaft und Industrie, von Touristik �ber Transport bis zur Telekomunikation sowie deren Zulieferfirmen und Infrastruktur – von Tankstellen, Stra�enarbeiter, Busunternehmen,…. – einem deutlichen Wandel unterziehen.

Gefunden im Standard

Weltzeituhr, Spitsbergen und Asteroid Hermes

Sonntag 26 Oktober 2003

Eine recht n�tzliche Seite, speziell wenn es darum geht ob in England zeitgleich mit Deutschland auf Winterzeit umgestellt wird, ist weltzeituhr.com. Auch die jeweiligen Feiertage der einzelnen Nationen und weitere nette Informationen sind dort aufgelistet.
Den Tipp habe ich, aus aktuellem Anlass, von Holger erhalten.

Bei Jakob in Norwegen, auf dessen Webpage bin ich �ber Udo (ehemaliger Prakikant bei meinem Arbeitgeber) gesurft, bin ich auf einen Link mit wundersch�nen Bilder von Spitzsbergens aufmerksam geworden. Die norwegischen Inselgruppe liegt n�rdlich von Norwegen, �stlich von Gr�nland und westlich von Russland. Einfach auf die roten und blauen Pfeile in dieser Karte klicken und sich freuen. Da m�chte ich auch einmal hin, wundersch�ne Bilder.

space.com schreibt von der, nach 66 Jahren, Wiederentdeckung vom Asteroid “Hermes”, dessen Umlaufbahn durch die Erde und Venus mehrmals gest�rt wurde. Der Asteroid wurde 1937 nur in einer Entfehrnung von ca. 750.000 km (nur ca. doppelte Mondentfernung) von der Erde gesichtet. Durch die neue Bahnbestimmung kann die Gefahr eines Einschlags f�r die n�chsten 100 Jahre ausgeschlossen werden. Dennoch wurde Hermes in die Liste der PHA (potentially hazardous asteroids) aufgenommen.
In der unentdeckten Zeit des Asteroiden war dieser 1942 der Erde, mit nur 1.6 fachen Erde-Mond-Entfehrnung, noch viel n�her, jedoch hatte man zu dieser Zeit andere Sorgen.
Gefunden bei the eoraptor log

Das Gesch�ft mit Tieren

Samstag 25 Oktober 2003

Im Tigerenten Club ist heute auf die “Mafiose Praktiken in der Fleisch-Wirtschaft” bei Tierhaltung & Tiertransport hingewiesen worden.

Mir war zuvor nicht bekannt das den Schweinen, um sie zu “sch�tzen”, ohne Narkose die Schw�nze kupiert, die Eckz�hne entfernt, Ohrmarken verpa�t und die m�nnlichen Ferkel kastriert werden, nur damit sich diese sich vor “Langeweile” und der dunklen Enge im “Schweine KZ” nicht anfressen.

Schweine werden mit einer elektrischen Zange, die hinter den Ohren angesetzt wird, bet�ubt, allerdings werden aus Zeitmangel meistens die daf�r n�tigen 40 sec. nicht eingehalten, so da� viele Tiere bei vollem Bewu�tsein aufgeschlitzt werden, dabei h�rt das Herz erst nach 10 min auf zu schlagen. Beim Abstechen werden allerdings einige Tiere �bersehen, die dann lebendig ins anschlie�ende Br�hbad gelangen. Das sind bis zu 40% der Tiere, wie anhand der mit Wasser gef�llten Lungen nachweisbar ist.

Die “Animals Angels” sind eine Gruppe von Mitarbeiter die verdeckt Tiertransporte beobachtet und �berpr�ft. Wenn die Transportbedingungen gegen das Gesetz versto�en, informieren sie die Polizei.
Laut einem Bericht der “Animals Angles” ist �sterreich, was Tiertransporte angeht, das fortschrittlichste Land Europas – und das am meisten bei den Transporteuren und H�ndlern verhasste. Das es jedoch auch in �sterreich Tierqu�lerei gibt und Schlachthoftier�rzte, die M�ngel aufzeigten, strafversetzt wurden zeigt dieser erschreckende Bericht der schweizer Organisation “Verein gegen Tierfabriken”.

Vom Konsumenten der nur billiges Fleisch kauft, �ber die Politiker und auch Personen die von solchen Zust�nden wissen aber schweigen, bis hin nat�rlich zu den T�tern und Verantwortlichen tragen alle eine gewisse Mitschuld und Verantwortung.

Nicht schlecht solche Kindersendungen!

Microsoft erwirbt Patent auf Cookies

Donnerstag 23 Oktober 2003

Wie heise schreibt sichert sich Microsoft mit dem US-Patent 6,632,248 die Rechte an einer grundlegenden Browser-Technologie.

Wird das das Ende vom Internet?
Dabei gibt es ja schon hier und hier zwei, sicherlich nicht die einzigen, Enden des Internets.

Perfektes Einparken perfektioniert

Dienstag 21 Oktober 2003

Perfektes Einparken, nach einer von Dr Rebecca Hoylm am 06. Mai 2003 entwickelten Formel, wurde jetzt von Dr. Norbert Herrman, in einer Ver�ffentlichung am 17. Okt. 2003, kommentiert und veredelt.

Ich mu� gestehen das mir das notwendige Wissen fehlt, beurteilen zu k�nnen ob es sich hier um eine bekannte weibliche Einparkschw�che , einem m�nnlichem Profilierungsdrang (das mu� ich jetzt einfach schreiben) oder einer wirklich fehlerhaften Formel handelt – aber Zeit haben die Wissenschaftler…

Entdeckt bei St�r-Signale

Begr�bnis eines Mittelst�ndlers

Montag 20 Oktober 2003

Aus aktuellem Anla� durch Insolvenz der Aero Lloyd und dem Zusammenspiel der Banken gibt es einen interessanten Berichte im Handelsblatt. Das Handelsblatt berichtet in diesem Bericht �ber den Niedergang m+s Elektronik AG, dem “Ausl�ser” durch die damalige DG Bank in N�rnberg (jetzt nach Fusion von DG BANK und GZ-Bank als Dz Bank bekannte sechstgr��te deutsche Bank) und diversen Sitzungen mit den Bankh�user.

Was aus dem aktuellen Fall mit der Aero Lloyd wird bleibt abzuwarten. Denn wie die FAZ schreibt hatte die BayernLB versichert das Aero Lloyd �weder kurzentschlossen noch leichtfertig fallengelassen� wurde. Vielmehr sei �unter Abw�gung s�mtlicher Chancen und Risiken� ein tragf�higes Finanzierungskonzept letztlich nicht zustande gekommen. Nach Angaben aus Branchenkreisen k�nnte es allerdings sein, da� die BayernLB im Falle einer Aero-Lloyd-Pleite mit h�heren Belastungen rechnen mu� als bisher gedacht. Im Rahmen ihrer M�glichkeiten werde die Bank mit dem vorl�ufigen Insolvenzverwalter weiterhin konstruktiv zusammenarbeiten.

Der Spielge berichtet, dass trotz eines umfangreichen, auf drei Jahre angelegten Sanierungs- und Restrukturierungskonzepts der seit dem ersten Juni dieses Jahres t�tigen neuen Gesch�ftsf�hrung habe die Bayerische Landesbank als Mehrheitsgesellschafter und gr��ter Kreditgeber jetzt entschieden, die notwendigen Kapitalma�nahmen zur Sanierung der Bilanzsituation der Aero Lloyd nicht vorzunehmen, hei�t es in einer Erkl�rung des Unternehmens. Damit sei nun zwangsl�ufig der Insolvenzfall ausgel�st.

Sind Sie Frau Kallwass?

Samstag 18 Oktober 2003

Ein Beispiel der realit�tsver�nderten, aber leider realen, Ausw�chse von Talk Shows findet man hier.

Entdeckt bei doc-rollinger

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Verantworlich: Thomas Thayer