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Donnerstag 31 Juli 2003Sie k�nnten gefilmt werden, ohne etwas zu bemerken, …
…nun k�nnen Sie es herausfinden.
Mit dem Camera Detektor k�nnen Sie zuverl�ssig feststellen, ob Sie von einer Videokamera beobachtet werden. Ist eine Kamera in Ihrer N�he: Der Detektor im unauff�lligen Feuerzeugdesign warnt Sie durch Aufleuchten der LED und Summen.
Ist es nicht etwas was wir unbedingt zum Leben ben�tigen und immer schon gesucht haben. Hier gibt es das n�tzliche Ger�t, welches jeder unbedingt in seiner Taschen haben sollte, zu kaufen. ![]()
Ich bin bei meiner Suche einen Gutschein einzul�sen darauf gestossen. Leider habe ich nichts gefunden und der 5. EUR Gutschein (Gutscheinnummer: 020055-L9) wird am 17.08.2003 verfallen. Es sei denn jemand findet etwas n�tzliches bei Conrad
Der Gutschein ist leider immer noch nicht eingel�st, da ich f�r mich nichts brauchbares gefunden habe oder jemand anderes daf�r Verwendung hat. Jetzt steht er zumindest im Internet und macht eventuell noch jemanden gl�cklich.

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Mittwoch 30 Juli 2003Der Tauschb�rsenwahn
Nachdem sich schon das FBI im Kampf gegen die Tauschb�rsen einschalten sollte und ein US Senator die Selbstzerst�rung des Rechners der Tauschb�rsenuser gefordert hatte, geht es jetzt munter weiter.
Deutsches Gericht stoppt Milliarden-Klage gegen Bertelsmann
Das deutsche Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat eine Schadenersatzklage amerikanischer Musikautoren gegen den Medienkonzern Bertelsmann in H�he von 17 Milliarden US-Dollar (14,8 Mrd. Euro) vorl�ufig gestoppt. Hintergrund der Sammelklage ist, dass amerikanische Musikautoren und Verlage Bertelsmann beschuldigen, an der mittlerweile insolventen Musiktauschb�rse Napster beteiligt gewesen zu sein.
Die Zustellung der Klageschrift ist nach amerikanischem Recht Prozessvoraussetzung, weiter ist nach deutschem Recht die Zustellung Voraussetzung f�r die sp�tere Anerkennung eines amerikanischen Urteils.
Es sei noch nicht gekl�rt, ob die Zustellung einer solchen Klage mit dem inl�ndischen Rechtstaatsprinzip vereinbar sei. “Werden Verfahren vor staatlichen Gerichten in einer offenkundig missbr�uchlichen Art und Weise genutzt, um mit publizistischem Druck und dem Risiko einer Verurteilung einen Marktteilnehmer gef�gig zu machen, k�nnte dies deutsches Verfassungsrecht verletzen”, hei�t es in der Begr�ndung.
W�rde dagegen jetzt die Zustellung erm�glicht, h�tte sp�ter aber die Verfassungsbeschwerde von Bertelsmann Erfolg, w�ren der Gesellschaft schwerwiegende Nachteile entstanden. In den USA befindliche Verm�gensteile des Konzerns w�ren vollstreckbar. Au�erdem h�tte das Unternehmen durch die Zustellung einen Reputationsverlust hinnehmen m�ssen.
ganzer Artikel
Weitere interessante NEWS vom dem derzeit bestehenden Wahn, die wegfallenden Ums�tze auf anderen Wegen wieder zu besorgen:
Die ersten Opfer der Musikindustrie
Teil einer Liste wurde ver�ffentlicht – “Oma und Opa” werden verklagt – Websites bieten Hilfe… (weiterlesen)
Jeden einzelnen Tauschb�rsen-Nutzer zu strafen, dauert Jahrtausende
Ein kleiner Ausflug in die Mathematik offenbart das Problem der RIAA – Es kann nicht jeder vor Gericht gezerrt werden… (weiterlesen)
So sehen die Drohbriefe der RIAA aus
Briefe wurden im Netz ver�ffentlicht – bestehen aus drei Dokumente… (weiterlesen)
Stehen Sie auf der Fahndungsliste der RIAA?
Neuer Web-Dienst der Electronic Frontier Foundation zeigt Anwendern ob die Musikindustrie nach ihnen fahndet…. (weiterlesen)
Einzig die von einem US Gericht abgewiesene Klage gegen die Daten-Tauschdienste Streamcast und Grokster stimmt positiv. Das Gericht hat erkannt das auch Hersteller von Videorekorder nicht in die Verantwortung Raubkopien genommen werden k�nnen.
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Dienstag 29 Juli 2003Mittelmeer wird eine stinkende Kloake
Regelm��ige Schwankungen der Erdachse lassen Sahara erbl�hen.
Das Mittelmeer war einst eine stinkende Kloake und wird auch wieder eine sein. Das Schicksal des Meeres ist durch regelm��ige Klimaschwankungen vorbestimmt. Zu diesem Ergebnis kamen Geowissenschafter, die Bohrungen am Meeresgrund durchf�hrten und die erbohrten Ablagerungen untersuchten. Aus solchen Bohrkernen lesen Forscher wie in einem Buch der Erdgeschichte.
Der Mineraloge Hans-J�rgen Brumsack von der Universit�t Oldenburg und Kollegen fanden darin schwarze, nach faulen Eiern stinkende Schlickschichten, wie sie auch bei Wattwanderungen in der Nordsee anzutreffen sind. Diese so genannten Faulschl�mme kamen in den Bohrkernen in immer gleichen Abst�nden in den sonst helleren Sedimenten vor.
Bei n�herer Untersuchung stellte sich heraus, dass die Faulschl�mme alle 23.000 Jahre entstanden – und zwar immer zu jenen Zeiten, in denen die Erdachse derart geneigt war, dass die Nordhalbkugel mehr Sonnenstrahlung aufnehmen konnte als zu anderen Zeiten. Die Ablagerungszyklen entsprechen also zeitlich genau diesen Schwankungen der Erdachse.
In Zeiten, in denen die Sonne die Nordhalbkugel besonders stark w�rmt, f�llt am Mittelmeer mehr Regen, weil das Gebiet dann im niederschlagsreichen Monsung�rtel liege. Das viele Regenwasser verd�nne das salzige Wasser des Mittelmeeres und bewirke eine �nderung der Str�mungen. Anstatt dass schweres salzhaltiges Wasser in der Tiefe aus dem Mittelmeer durch die Stra�e von Gibraltar in den Atlantik str�mt (wie heute), dreht sich der Vorgang um, und Atlantikwasser str�mt ins Mittelmeer. Es transportiert viele N�hrstoffe, die f�r eine explosionsartige Vermehrung von Plankton sorgen. Bis 4,5 Millionen Jahre zur�ck konnten Brumsack und Kollegen den Klimazyklus im Sediment verfolgen.
Was weite Bereiche des Mittelmeeres in eine Kloake verwandelt, sorgt an Land f�r bl�hende Landschaften. Der Monsun l�sst Vegetation gedeihen, wo heute die Sahara ist. 5000 bis 8000 Jahre h�lt diese Bl�tezeit an. Dann hat sich die Erdachse wieder so weit geneigt, dass sich die Monsungebiete verlagern.
Davor war das Mittelmeer ausgetrocknet und hinterlie� damit keine entsprechenden Muster.
Quelle: Der Standard
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Montag 28 Juli 2003Gletscher-Katastrophen-Jahr
Bleibt es so sommerlich, ist ein extremer R�ckgang des Eises zu bef�rchten – in hundert Jahren k�nnten nur noch drei�ig Prozent vorhanden sein.
Das Stubacher Sonnblickkees in den Hohen Tauern hat in den vergangenen 20 Jahren 22 Millionen Kubikmeter verloren – das ist ein F�nftel seiner Gesamtmasse. 1947 ging als “Katastrophenjahr” in die Annalen ein. Bei diesem “100-j�hrlichen Ereignis” verlor beispielsweise das Stubacher Sonnblickkees in einem einzigen Jahr 4,5 Millionen Kubikmeter an Masse, das sind rund 2,5 Meter Eisabschmelzung �ber den ganzen Gletscher.
Schon der trockene Winter hatte daf�r gesorgt, dass wenig sch�tzender Schnee �ber dem Eis lag, das man augenscheinlich nicht “ewig” nennen kann. Wo die “Schutzschicht” abschmolz, kam braun-ocker gef�rbtes Eis zu Tage. W�stenstaub, der im November 2002 bis zu den Alpen verfrachtet worden ist. “Ist der Gletscher dunkel, absorbiert er das Licht st�rker, was zu st�rkerem Abschmelzen f�hrt”, so Ohms. Auch die “Schafsk�lte”, die normalerweise im Juni noch einmal f�r Schnee-Nachschub sorgt, blieb heuer aus.
“Schon Anfang Mai – das ist ungew�hnlich fr�h – war an der Gletscherzunge der Pasterze der Winterschnee weg, so dass im ganzen Mai und Juni auf der vier Kilometer langen Gletscherzunge fast ununterbrochen das Eis abschmolz”,
Derzeit w�rden Gletscher in den Alpen eine Fl�che von 2.900 Quadratkilometern einnehmen, davon 500 Quadratkilometer in �sterreich. “Vor 150 Jahren waren es doppelt so viel”, so der Wissenschafter, n�mlich rund 3.000 Quadratkilometer. Diese Fl�che �bersteigt die Gr��e des Bundeslandes Vorarlberg.
Die Erw�rmung f�hre zum Aufschmelzen von Permafrostboden, was wiederum Vermurungen nach sich ziehe, sagte Patzelt. Gleichzeitig f�hre sie aber auch zu einem Anstieg der Waldgrenze, einem “nat�rlichen Lawinenschutz”.
Doch selbst den gegenw�rtigen Gletscherr�ckgang sieht Patzelt unter einer langfristigen Perspektive m�glicherweise im “normalen Schwankungsbereich” des Klimas. Reste von Baumfunden in 2.400 Meter H�he, die bis zu 9.000 Jahre alt seien, sind nach Erkenntnissen des Forschers ein Indiz daf�r, dass die Baumgrenze in dieser Zeit h�her als heute lag, und somit das Klima schon damals w�rmer war und auch die Gletscher kleiner waren.
Das bedeutet, dass dann unter 1.200 Meter Seeh�he im Winter keine geschlossene Schneedecke mehr existiert. Die Zahl der schneesicheren Gebiete w�rde sich halbieren – mit entsprechenden Auswirkungen auf den Tourismus. In Mittellagen – 1.200 bis 1.500 Meter Seeh�he – w�rde es damit um ein bis zwei Monate weniger lang Schnee geben.
Sein oder Nichtsein, …
Sonntag 27 Juli 2003Sein oder Nichtsein, …
… das ist hier die Frage. Was ist das Edlere?
Im Geist zu dulden Schleuder und Pfeil des rasenden Geschicks,
oder sich waffnend einem Meer von Plagen trotzen – so sie enden?
Sterben. Schlafen nicht mehr; denn Tod ist Schlaf.
Und damit enden das Herzweh und des Lebens tausen St��e, die Fleisches Erbteil sind.
Sterben – schlafen – schlafen – vielleicht auch tr�umen. Ah! Da hakt sich�s!
Denn was im Todesschlaf an Tr�umen k�me, das mu� uns anhalten.
Da steckt die Angst! Die hilft dem Ungl�ck zu so langem Leben.
Denn wer ertr�g� Gei�eln und Spott der Zeit, wenn nicht das Grau�n vor etwas nach dem Tod unseren Willen zahnlos machen w�rd�; so da� wir lieber uns�re �bel tragen als flieh�n zu anderen, die wir nicht kennen?
So macht Bedenken jeden von uns feige und mancher gro�e, folgenschwere Vorsatz ger�t aus diesem Grunde au sser Bahn und b��t den Namen der Tat ein.
Heute bei den Burgfestspielen in Bad Vilbel hat das Theater aus Bremen wieder mit Hamlet , von William Shakespeare um ca. 1600 geschrieben, f�r einen wundersch�nen kurzweiligen Theaterabend gesorgt.

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Samstag 26 Juli 2003Italien & die EU
Zum Thema ein nettes Shockwave �ber Italien & die EU von Bruno Bozzetto, wobei es eine nette Spielerei ist und ohne wirklichen Bezug und Wertung der Bev�lkerung Italiens.
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Samstag 26 Juli 2003Lex Berlusconi
Der Konzernchef baut als Regierungschef den Staat nach seinem Geschmack um und hat nun auch indirekte Kontrolle �ber den staatlichen Sender RAI erhalten. Gerade einmal 40 Monate sind vergangen, seit Europa in ersch�tterter Emp�rung ob des politischen Aufstiegs eines Rechtspopulisten wie J�rg Haider ganz �sterreich in die Sippenhaft nahm.
Und heute? Ein betretenes Schweigen legt sich �ber den Kontinent, obwohl mit der Ratspr�sidentschaft des italienischen Ministerpr�sidenten Silvio Berlusconi ein ungleich gr��erer Schatten auf die demokratische Seele f�llt.
Ausgerechnet der Pate der Medien mit dem so eigenen Verst�ndnis von Recht und Verfassung, der Million�r, der sich erlaubt, geltende Gesetze zu ver�ndern – um so, ganz legal der Strafverfolgung, wegen Bestechung etwa, zu entkommen – dieser an sich schon m�chtige Politiker also wird in Zukunft das hohe Amt des Ratspr�sidenten eines geeinten, freien und demokratischen Europa bekleiden.
Der Vergleich der beiden rechtsgerichteten Politiker Haider und Berlusconi liegt nah. Haider, der hemds�rmelige Populist, der Krawallbruder mit dem Hang zu braunen, minderheits-verh�hnenden Spr�chen, versteht es zu polarisieren, auch �ber Landesgrenzen hinweg. Er hat auch in Italien die Massen auf die Strassen getrieben: “Dieser Mann muss weg”, skandierten zigtausende von Italienern, als der Papst sich anschickte, ausgerechnet dem umstrittenen K�rntner Privat-Audienz zu gew�hren.
Erst einmal durfte Silvio Berlusconi 1994 nur wenige Monate als Ministerpr�sident auftreten. Damals noch musste er wegen zahlreicher Verfahren gegen ihn zur�cktreten. Doch auch wenn er sich nicht ver�ndert hat, so scheinen die Zeiten andere geworden zu sein.
Seit er 2001 zusammen mit dem rechten Lega-Chef Umberto Bossi und dem rechtsextremen Chef der Alleanza Nazionale erneut das Amt antreten durfte, will er m�glichst schnell Schluss mit den “Roten Roben” und das Justizsystem f�r ihn ungef�hrlich machen. Doch Berlusconi bastelt sich nicht nur seinen eigenen Staat, ohne dass gro�e Proteste aus dem Inland oder von anderen EU-L�ndern kommen, er kontrolliert auf einzigartige Weise auch weitgehend die �ffentliche Meinung.
Berlusconi hatte Anfang Juli vor dem Europa-Parlament in Stra�burg erkl�rt, er k�nne sich den SPD-Europaabgeordneten Martin Schulz in der Rolle des Aufsehers in einem Film �ber ein Nazi-Konzentrationslager vorstellen. Sp�ter sagte er, es habe sich lediglich um Ironie gehandelt, und er habe das deutsche Volk nicht beleidigen wollen. Eine Entschuldigung bei Schulz lehnte er am Mittwoch jedoch ab.
Jetzt bahnt sich ein neuer Justizskandal in Italien an. Die Regierung in Rom versucht offenbar Ermittlungen gegen Ministerpr�sident Silvio Berlusconi zu verhindern. Das Justizministerium blockiert angeblich eine zun�chst stattgegebene Anfrage von US-Beh�rden um Amtshilfe der Mail�nder Staatsanwaltschaft
Bei den Ermittlungen geht es um dubiose Gesch�fte Berlusconis mit amerikanischen Firmen. Der Medienunternehmer wird verd�chtigt, beim Kauf von Filmrechten aus den USA Steuern hinterzogen zu haben. Die Vorw�rfe beziehen sich auf die Jahre 1994 bis 1996, als der Unternehmer Berlusconi bereits in der Politik war. Bei s�mtlichen anderen Verfahren gegen Berlusconi ging es dagegen um Vorw�rfe, die sich auf die Zeit bezogen, bevor er Anfang der neunziger Jahr in die Politik ging.
In Rom verlautete, dass nicht nur die Opposition, sondern auch Staatspr�sident Carlo Azeglio Ciampi die Entscheidung des Justizministers, der der populistischen Liga Nord angeh�rt, kritisch betrachte. Die Mail�nder Staatsanwaltschaft war offenbar gewillt mit den amerikanischen Ermittlern zu kooperieren – was zu einer neuen Kraftprobe zwischen Regierung und Justiz f�hrt. Die Justiz vertritt die Auffassung, das Ende Juni verabschiedete Immunit�tsgesetz beziehe sich lediglich auf Gerichtsprozesse, nicht aber auf Ermittlungen der Staatsanwaltschaft.
Nach monatelangem Streit hatte das italienische Parlament im Juni 2003 ein Immunit�tsgesetz verabschiedet, das einen laufenden Korruptionsprozess gegen Ministerpr�sident Silvio Berlusconi zu Fall bringen wird. Das Gesetz untersagt juristische Ermittlungen gegen die Inhaber der f�nf h�chsten Staats�mter. 302 Abgeordnete stimmten f�r die Vorlage, 17 dagegen und 13 enthielten sich. Die wichtigsten Oppositionsparteien, das B�ndnis Ulivo und die Kommunisten, nahmen nicht an der Abstimmung teil. Besonders wehrte sich die Opposition dagegen, dass das neue Gesetz auch f�r bereits laufende Verfahren gilt. Sie wirft Berlusconi vor, er missbrauche seine breite Parlamentsmehrheit, um im Eiltempo “ma�geschneiderte Gesetze” zu erlassen.
Nicht an der Abstimmung teilzunehmen ist wie f�r den Sieger zu stimmen und sich nicht �ffentlich dazu zu bekennen. Es ist schon bedenklich was im italiensichen Parlament, im Zeichen der Demokratie, passiert
Nach Verabschiedung des Immunit�tsgesetzes wurde bereits ein Mail�nder Gerichtsverfahren wegen Bestechung gegen Berlusconi ausgesetzt. Gegen zwei Mail�nder Staatsanw�lte wurden zudem Ermittlungen wegen Amtsmissbrauchs eingeleitet. Zeitweise liefen gegen Berlusconi rund ein halbes Dutzend Prozesse, zwei Mal gab es in erster Instanz Gef�ngnisstrafen. Sp�ter verj�hrten einige Verfahren, andere wurden niedergeschlagen oder endeten mit Freispruch.
Berlusconi soll nach Ansicht der Staatsanwaltschaft in den achtziger Jahren Richter bestochen haben. Dabei geht es um Schmiergelder, die Berlusconi und sein Rechtsanwalt Cesare Previti an r�mische Richter bezahlt haben sollen, um den Verkauf des staatlichen Lebensmittelkonzerns SME an seinen Rivalen Carlo De Benedetti zu verhindern. Bei einer Verurteilung droht Berlusconi eine Gef�ngnisstrafe zwischen drei und acht Jahren. Um seine Verurteilung unter allen Umst�nden zu verhindern, hatte Berlusconi in der Vergangenheit mehrfach unter Berufung auf seine Amtsgesch�fte das Verfahren verz�gert und gleichzeitig das Immunit�tsgesetz vorangetrieben.
Ob, z. B. bei der Abstimmung des Immunit�tsgesetze, nur der eine oder andere Richter bestochen wurde… naja das bleibt sicherlich in Geheimnis. Jetzt war Herr Berlusconi zu Besuch bei Herrn Bush in Washington.

Quellen: Tagesschau, Spiegel, ftd, heise, 3sat
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Freitag 25 Juli 2003Eiskerne beweisen mysteri�se Klimazyklen
Gr�nl�ndische Bohrkerne belegen Klimazyklus von hoher Regelm��igkeit – Alle 1.470 Jahre wird es dramatisch w�rmer
- W�hrend der letzten Eiszeit, die vor 10.000 Jahren endete, erw�rmte sich die Erde pl�tzlich und dramatisch �ber 20 Mal. Die so genannten Dansgaard-Oeschger-Ereignisse zeigen eine erstaunliche und r�tselhafte Regelm��igkeit, berichten Forscher des Potsdamer Instituts f�r Klimafolgenforschung (PIK). Das Ergebnis der Untersuchung gr�nl�ndischer Bohrkerne weist auf diese Klimazyklen hin.
Ausgehend von frostigen Eiszeitbedingungen erw�rmte sich die Erde jeweils innerhalb von ein bis zwei Jahrzehnten um bis zu zehn Grad Celsius”, so der Klimatologe Stefan Rahmstorf vom PIK, der die Untersuchung leitete. Diese ungew�hnlichen Warmphasen dauerten meist einige Jahrhunderte an. Nach vorherrschenden Theorien f�hrt warmes Atlantikwasser zur Erw�rmung, in dem es nach Norden in die Gr�nlandsee und das Europ�ische Nordmeer vorstie�.
Quelle: Der Standard
Die Erde wird w�rmer
2002 war nach 1998 das zweitw�rmste Jahr in der Geschichte der Klimaforschung. Der Planet Erde ist seit 1900 um 0,6 Grad Celsius w�rmer geworden, zu diesem Schluss sind internationale Experten beim Treffen der Europ�ischen und Amerikanischen Geophysiker, das derzeit in Nizza stattfindet, gekommen. Die Forscher gehen davon aus, dass die Erw�mung mit der Aktivit�t des Menschen in Korrelation steht. Die Katastrophe daran ist, dass bereits geringe Temperatur�nderungen signifikante Konsequenzen f�r das Leben auf der Erde haben.
“W�hrend sich die Erde 2002 erw�rmte, waren in der Antarktis gegenl�ufige Trends vorherrschend. Dort fielen die durchschnittlichen Temperaturen”, erkl�rt Anne Waple, Wissenschaftlerin der US National Oceanographic and Atmospheric Administration (NOAA). Die Forscherin argumentierte dies mit der gro�en Landmasse der Antarktis, die so zu sagen wie eine eigene Klimazone wirkt. In der zweiten Jahresh�lfte 2002 gab es einen milden El Nino, der in weiten Teilen Nord- und Mittelamerikas zu einer D�rre und in Mitteleuropa zu den schlimmsten �berschwemmungen seit Jahrzehnten f�hrte. Die tropische Sturmaktivit�t war schw�cher als in den Jahren zuvor. In Indien blieb der Monsum aus und f�hrte zu einer der schlimmsten Trockenzeiten seit 1987.
“Ein un�bliches Tiefdruckgebiet �ber dem Kontinent brachte zwei Perioden heftigen Regens. Die zweite f�hrte schlie�lich dazu, dass die Fl�sse �ber die Ufer traten”, erkl�rte Jiri Stehlik vom tschechischen Hydrometeorologischen Institut. In Prag, wo sich zwei Fl�sse treffen, wurden Wassermassen von 5.200 Kubikmeter pro Sekunde gemessen. “Die Hochwassermarken waren so hoch wie zuletzt vor 500 Jahren”, erkl�rte der Experte.
Quelle: Der Standard
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Donnerstag 24 Juli 2003St�rmische Zeiten bef�rchtet
Zahl und Intensit�t von Hitzewellen, Flutkatastrophen und Tornados steigen
Der vergangene Juni bricht meteorologisch so ziemlich alle Rekorde. 40 Grad Celsius in S�dfrankreich, um sieben Grad mehr als im langj�hrigen Mittel. Und in Genf, dem Sitz der Weltorganisation der Meteorologen (WMO), die nun die j�ngsten Daten ver�ffentlichte, sanken die Temperaturen auch nachts nicht unter 25 Grad – der hei�este Juni, den die Schweizer Stadt seit 250 Jahren erlebt hat.
Die Organisation betont zwar, dass Extremwerte immer wieder gemessen wurden und werden. Doch deuteten j�ngste Studien darauf hin, dass bei anhaltendem Temperaturanstieg Zahl und Intensit�t von meteorologischen Extremereignissen weltweit steigen werden: Hitze, Fluten und Wirbelst�rme.
J�ngsten Analysen zufolge, zeigt sich die WMO besorgt, sei die globale Oberfl�chentemperatur w�hrend des 20. Jahrhunderts um durchschnittlich 0,6 Grad gestiegen, um 0,15 Grad mehr, als bisherige Studien errechnet hatten. Der Temperaturanstieg in der n�rdlichen Hemisph�re sei in diesem Jahrhundert der st�rkste seit 1000 Jahren gewesen – allein von 1976 bis heute dreimal so stark wie in den gesamten 100 Jahren zuvor.
Quelle: Der Standard
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Dienstag 22 Juli 2003Spiele online
Nette SchoShockwave Flash Spiele gibt es z.B. hier als Minigolf oder als Miniputt bzw. auch als Billiard.
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Verantworlich: Thomas Thayer








